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Bremer Impfkommission

Die Impfkommission in Bremen wurde eingerichtet, um über eine vorgezogene Berücksichtigung einzelner Personen in der Impfreihenfolge zu entscheiden. Das betrifft besonders schwerkranke, multimorbide Menschen, die nicht in der Coronavirus-Impfverordnung berücksichtigt wurden und demnach in der Impfpriorisierung nicht aufgelistet sind sowie schwerkranke, multimorbide Menschen, die aufgrund ihres junges Alters nicht in höhere Priorisierungsgruppen aufgenommen wurden. Da es sich um die Prüfung von Härtefällen handelt und alle vollständig eingesendeten Anträge gesichtet und beschieden werden, kann die Bearbeitungszeit einige Wochen in Anspruch nehmen.

Momentan erhalten Personen aus der Priorisierungsgruppe II der Impfverordnung und die 60- bis 69-Jährigen, die der Priorisierungsgruppe III zugeordnet sind, nach Jahrgang gestaffelt per Briefeinladung ein Impfangebot.

Wir bitten daher von einer Antragstellung abzusehen, wenn Sie klar der Priorisierungsgruppe II oder III zugeordnet sind. Weitere Informationen zum Stand des Impfprozess im Land Bremen und der Priorisierung finden Sie hier.

Die Impfkommission setzt sich aus insgesamt fünf Personen zusammen:

  • dem Vize-Präsidenten der Ärztekammer Bremen, Dr. Johannes Grundmann,
  • bei Anträgen aus Bremen, der medizinischen Leiterin des Impfzentrums Bremen, Jutta Dernedde, bei Anträgen aus Bremerhaven dem medizinischen Leiter des Impfzentrums Bremerhaven,
  • Michael Holznagel,
  • Dr. Klaus-Peter Hermes, Arzt und Medizinethiker,
  • Dr. Wiebke Wietschel als Person mit Befähigung zum Richteramt.

Antrag auf frühzeitige Berücksichtigung in der Impfreihenfolge

Personen, bei denen auf Grund ihrer gesundheitlichen Situation ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder sogar tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit SARS-CoV-2 besteht, haben die Möglichkeit einen Antrag auf frühzeitige Berücksichtigung in der Impfreihenfolge zu stellen. Der Antrag muss folgende Unterlagen enthalten:

  • Name, Anschrift und Alter der antragsstellenden Person
  • Begründung über die besondere gesundheitliche Situation
  • Ärztliche Unterlagen, die belegen, dass ein besonders hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Verlauf besteht. Diese Unterlagen dürfen nicht älter als vier Wochen sein
  • Wenn gewünscht, kann auch eine Erklärung zur Entbindung der Schweigepflicht für den behandelnden Arzt oder die behandelnde Ärztin beigefügt werden. Dazu sollten dann auch Kontaktdaten beigefügt werden.

Die Impfkommission entscheiden nach pflichtgemäßem Ermessen über die jeweiligen Anträge und teilt die Entscheidungen schriftlich mit.

Anträge können entweder per E-Mail an impfkommission@gesundheit.bremen.de oder postalisch gerichtet werden an:

Die Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz
-Impfkommission-
Contrescarpe 72
28195 Bremen