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Alle weiteren Fragen & Antworten zur Impfung

Stand: 05.10.2021

Aktuelle und ausführliche Informationen sind am einfachsten im Internet zu finden, zum Beispiel auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts, bei uns (Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz, infektionsschutz.de und auf bremen-gegen-corona.de:

Antworten zu den Impfstoffen finden Sie auch beim Paul-Ehrlich-Institut, welches für die Zulassung von Impfstoffen zuständig ist, unter:

Vor einer Impfung sollte ganz normal gegessen und getrunken werden.

Wichtige COVID-19-Hinweise für Reisende finden Sie auf der Website des Auswärtigen Amts und auf der Webseite des Robert-Koch-Instituts (RKI).
Wer jetzt im Sommer innerhalb der EU reist und bereits gegen Corona geimpft ist, sollte neben dem digitalen Impfpass auch den gelben Impfpass mitnehmen, da noch nicht jedes Land gleich weit mit dem Verfahren des digitalen Impfnachweises ist und über eine entsprechende technische Ausrüstung verfügt.

In dem Epidemiologischen Bulletin 27/2021 vom 08.07.2021 hat die Ständige Impfkommission (STIKO) empfohlen, dass die Einmalimpfung nach durchgemachter und nachgewiesener Covid-19-Infektion unter bestimmten medizinischen Gründen bereits nach 4 Wochen möglich ist.

„Die Gabe der einmaligen Impfstoffdosis ist bereits ab 4 Wochen nach dem Ende der COVID-19-Symptome möglich, wenn z. B. eine Exposition gegenüber künftig auftretenden Virusvarianten gegeben ist, gegen die eine durchgemachte SARS-CoV-2- Infektion keinen ausreichenden Schutz mehr vermittelt (immune escape-Varianten). Nach gesicherter asymptomatischer SARS-CoV-2-Infektion kann die Impfung bereits ab 4 Wochen nach der Labordiagnose erfolgen.“

Genesene, die ihren bereits geplanten Impftermin vorverlegen möchten, können dies im Rahmen der Termin- und Impfstoffverfügbarkeit online (oder über das Impfcallcenter) mit ihrem Code tun. Im ärztlichen Beratungsgespräch wird dann geklärt, ob medizinisch Bedenken gegen eine frühzeitige Impfung bestehen.
Genesene, die noch keinen Impftermin vereinbart haben, sollen sich online auf der entsprechenden Registrierungsliste anmelden.

Impftermine können über die Registrierungliste unter https://impfzentrum.bremen.de oder über das Impfcallcenter unter 0421 5775 1177 gebucht werden

Tritt nach Verabreichung der 1. Impfstoffdosis eine labordiagnostisch gesicherte (durch positiven PCR-Test) SARS-CoV-2-Infektion auf, sollte nach der Ständigen Impfkommission (STIKO) die 2. Impfstoffdosis ebenfalls erst etwa 4 Wochen nach Genesung (Ende der Symptome) bzw. Diagnosestellung erfolgen, wenn mit einer erhöhten Infektionsgefahr durch neue Virusvarianten zu rechnen ist, gegen die eine durchgemachte SARS-CoV-2-Infektion keinen ausreichenden Schutz bietet.

Im Einzelfall berät Sie die Impfärztin oder der Impfarzt, ob eine frühzeitige Impfung medizinisch erforderlich und sinnvoll ist.

Die Impfungen sind kostenlos. Die Kosten tragen Bund und Länder.

Es muss unterschieden werden zwischen Impfreaktionen und Nebenwirkungen. Impfreaktionen können wie bei jeder Impfung auch nach der Corona-Schutzimpfung direkt im Anschluss an die Impfung auftreten. Diese dauern meist nur wenige Tage an:

Reaktionen an der Einstichstelle:

  • Schmerzen an der Einstichstelle
  • Rötung an der Einstichstelle
  • Schwellung an der Einstichstelle

Allgemeine Symptome:

  • Abgeschlagenheit
  • Kopfschmerzen
  • Muskelschmerzen

Wer mit vier bis 16 Tagen Abstand zur Impfung Nebenwirkungen feststellt, sollte ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Geimpfte sollten sich sofort an eine Ärztin oder einen Arzt wenden, wenn sie vier bis 16 Tage nach einer Impfung Symptome wie zum Beispiel Kurzatmigkeit, Unterleibsschmerzen oder Schwellungen in Armen oder Beinen entwickeln. Auch bei starken oder anhaltenden Kopfschmerzen oder punktförmigen Hautblutungen sollten Betroffene sofort ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Die bestehenden AHA-Regeln gelten weiter. Über notwendige Quarantäne im Falle eines Kontaktes entscheidet das Gesundheitsamt bei jedem individuell. Persönliche Einschränkungen gelten je nach Infektionsgeschehen im 3G oder 2G Modus.

Zu Beginn der COVID-19-Impfkampagne hatte die STIKO als Vorsichtsmaßnahme empfohlen, zwischen Applikation einer COVID-19-Impfung und anderer Impfstoffe einen Mindestabstand von 14 Tagen einzuhalten, um Impfreaktionen eindeutig der jeweiligen Impfung zuordnen zu können. Mittlerweile liegen umfangreiche Daten zur Sicherheit und Verträglichkeit der in Deutschland zugelassenen COVID-19-Impfstoffe vor, sodass zwischen der Applikation von COVID-19-Impfstoffen und anderen Totimpfstoffen kein Mindestabstand mehr eingehalten werden muss. Wenn die Gabe von verschiedenen Totimpfstoffen indiziert ist, können diese zeitgleich gegeben werden.
Mit der Influenza-Impfung soll für eine optimale Wirksamkeit frühestens ab Oktober begonnen werden.

In diesem Fall kann der zweite Impftermin problemlos verschoben werden. Die Patient:innen können den Termin auf einen anderen Zeitpunkt verschieben, an dem sie wieder zuhause und mobil sind.

Der Termin kann mithilfe des Codes verschoben werden, entweder online über https://impfzentrum.bremen.de/ oder über das Impfcallcenter unter 0421 5775 1177, wenn der Code nicht mehr vorhanden ist.

Wir bitten Sie das Impfzentrum Bremen nicht mit Erkältungsbeschwerden (Husten, Schnupfen, Halsschmerzen oder Fieber) zu betreten.

Sollten Sie schon einen geplanten Termin haben, bitten wir Sie diesen zu verschieben.
Der Termin kann mithilfe des Codes verschoben werden, entweder online über (https://impfzentrum.bremen.de/) oder wenn der Code nicht mehr vorhanden ist, können sich die Personen an das Callcenter unter 0421 5775 1177 wenden.

Sie können sich an Ihren Hausarzt wenden, um Ihre Impfung zu erhalten oder kommen Sie nach der Genesung zum offenen Impfangebot ins Impfzentrum. Dort können sich alle Bremerinnen und Bremer ab 18 Jahre, täglich ohne Termin impfen lassen.

Bitte füllen Sie folgendes Kontaktformular aus. Unsere Kolleg:innen des Impfcallcenters helfen Ihnen gerne weiter: https://www.gesundheit.bremen.de/sixcms/detail.php?gsid=bremen229.c.38895.de