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Fragen und Antworten zu Impfstoffen/Impfintervallen/Ausland

Stand 18.11.2021

Um einen vollständigen Impfschutz zu erlangen, müssen die Impfstoffe von BioNTech, Moderna und AstraZeneca zwei Mal geimpft werden:

  • BioNTech/Pfizer derzeit im Abstand von 21 bis 42 Tagen,
  • Moderna im Abstand von 29 bis 42 Tagen,
  • AstraZeneca im Abstand von 63 bis 94 Tagen.

Beim Impfstoff von Johnson & Johnson ist der vollständige Impfschutz bereits nach einer Impfung gegeben. Die Ständige Impfkommission empfiehlt aber eine Auffrischimpfung mit einem mRNA-Impfstoff (BioNTech oder Moderna) nach 4 Wochen.

Die Impfstellen in Bremen impfen auf Grundlage der Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) und der vorliegenden Zulassungsstudien für die Impfstoffe. Eine Verkürzung des Zeitintervalls zwischen Erst- und Zweitimpfung könnte die Wirksamkeit des Impfstoffes reduzieren und ist daher aus medizinischer Sicht nicht sinnvoll. Aus diesem Grund erhalten Sie Ihre Zweitimpfung nach dem empfohlenen Zeitabstand.

Wir bitten Sie, von Terminvorverlegungsanträgen, die nicht der STIKO Empfehlungen entsprechen, abzusehen. Die Kapazitäten in den Impfstellen sind langfristig vorgeplant und Vorverlegungen auch aus organisatorischen Gründen nicht umsetzbar.

Seit dem 27.12.2020 steht der Impfstoff Comirnaty® von BioNTech/Pfizer und seit dem 12.01.2021 steht der Impfstoff Spikevax® von Moderna dem Land Bremen zur Verfügung. Der Impfstoff Vaxzevria® von AstraZeneca wurde am 06.02.2021 erstmalig geliefert. Am 11.03.2021 wurde zudem in der EU der COVID-19-Impfstoff Janssen® der Firma Johnson & Johnson zugelassen. Eine Übersicht über die hierzulande Anerkannten ausländischen Impfstoffe finden Sie hier: https://www.pei.de/DE/newsroom/dossier/coronavirus/coronavirus-inhalt.html;jsessionid=84B12ADCA8622DAFBB22919B32EEBE7A.intranet222?nn=169730&cms_pos=3

Personen, die im Ausland mit einem nicht in Deutschland zugelassenen Covid-19 Impfstoff geimpft wurden, gelten in der Bundesrepublik Deutschland (BRD) als nicht-geimpft und müssen für den vollständigen Schutz und den Nachweis als geimpfte Person (Geimpften-Zertifikat) nachgeimpft werden. Die Impfungen (zweifach mit den Impfstoffen von BioNTech, Moderna oder
AstraZeneca oder einfach mit dem Impfstoff von
Johnson & Johnson) können in der Regel 4 Wochen nach der letzten Covid-19-Impfung im Ausland durchgeführt werden. Dieser Impfstoff wird seit dem 30.04.2021 in Bremen verimpft.

Grundsätzlich erhalten alle Personen ein Impfstoffangebot, das gemäß den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) für ihre Altersgruppe angeraten wird. Personen ab 18 Jahren können mittlerweile den Impfstoff frei wählen, sofern ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht.

Es muss unterschieden werden zwischen Impfreaktionen und Nebenwirkungen. Impfreaktionen können wie bei jeder Impfung auch nach der Corona-Schutzimpfung direkt im Anschluss an die Impfung auftreten. Diese dauern meist nur wenige Tage an.

Reaktionen an der Einstichstelle:

  • Schmerzen an der Einstichstelle
  • Rötung an der Einstichstelle
  • Schwellung an der Einstichstelle

Allgemeine Symptome:

  • Abgeschlagenheit
  • Kopfschmerzen
  • Muskelschmerzen

Wer mit vier bis 16 Tagen Abstand zur Impfung Nebenwirkungen feststellt, sollte ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Geimpfte sollten sich sofort an eine Ärztin oder einen Arzt wenden, wenn sie vier bis 16 Tage nach einer Impfung Symptome wie z.B. Kurzatmigkeit, Unterleibsschmerzen oder Schwellungen in Armen oder Beinen entwickeln. Auch bei starken oder anhaltenden Kopfschmerzen oder punktförmigen Hautblutungen sollten Betroffene sofort ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Zu Beginn der COVID-19-Impfkampagne hatte die STIKO als Vorsichtsmaßnahme empfohlen, zwischen Applikation einer COVID-19-Impfung und anderer Impfstoffe einen Mindestabstand von 14 Tagen einzuhalten, um Impfreaktionen eindeutig der jeweiligen Impfung zuordnen zu können. Mittlerweile liegen umfangreiche Daten zur Sicherheit und Verträglichkeit der in Deutschland zugelassenen COVID-19-Impfstoffe vor, sodass zwischen der Applikation von COVID-19-Impfstoffen und anderen Totimpfstoffen kein Mindestabstand mehr eingehalten werden muss. Wenn die Gabe von verschiedenen Totimpfstoffen indiziert ist, können diese zeitgleich gegeben werden.
Mit der Influenza-Impfung soll für eine optimale Wirksamkeit frühestens ab Oktober begonnen werden.

Vor einer Impfung sollte ganz normal gegessen und getrunken werden.

Wir bitten Sie die dezentralen Impfstellen nicht mit Erkältungsbeschwerden (Husten, Schnupfen, Halsschmerzen oder Fieber) zu betreten.

Sollten Sie schon einen geplanten Termin haben, bitten wir Sie diesen zu verschieben.
Der Termin kann mithilfe des Codes verschoben werden. Entweder online über (https://impfzentrum.bremen.de/) oder wenn der Code nicht mehr vorhanden ist, über das Callcenter unter 0421 5775 1177.

Sie können sich an Ihren Hausarzt wenden, um Ihre Impfung zu erhalten oder kommen Sie nach der Genesung zum offenen Impfangebot in die dezentralen Impfstellen. Dort können sich alle Bremerinnen und Bremer ab 18 Jahre, während der Öffnungszeiten ohne Termin impfen lassen.

Bitte füllen Sie folgendes Kontaktformular aus

https://www.gesundheit.bremen.de/sixcms/detail.php?gsid=bremen229.c.38895.de

oder melden Sie sich telefonisch beim Call Center unter 0421 5775 1177.
Unsere Kolleg:innen des Impfcallcenters sind von Montag bis Freitag zwischen 8:00 und 17:00 Uhr für Sie erreichbar und helfen Ihnen gerne weiter.