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Fragen und Antworten zu Wer wird wo und wann geimpft?

Stand 07.10.2021

Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat am 10.09.2021 bekannt gegeben, dass die generelle Impfung in der Schwangerschaft ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel und von Stillenden empfohlen wird. Der Wortlaut der Empfehlung steht aktuell noch aus. Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel und Stillende können über eine der Registrierungslisten auf https://impfzentrum.bremen.de/ oder über das Impfcallcenter unter 0421 5775 1177 einen Termin zur Impfung buchen. Der Mutterpass sollte von Schwangeren möglichst mitgebracht werden.

Die STIKO spricht eine Empfehlung für eine COVID-19-Auffrischimpfung für Personen ≥ 70 Jahre sowie für bestimmte Indikationsgruppen aus und empfiehlt außerdem Personen, die mit der COVID-19 Vaccine Janssen geimpft wurden, eine zusätzliche mRNA-Impfstoffdosis.

  • Personen im Alter von ≥ 70 Jahren
  • BewohnerInnen und Betreute in Einrichtungen der Pflege für alte Menschen. Aufgrund des erhöhten Ausbruchspotentials sind hier auch BewohnerInnen im Alter von
  • Pflegepersonal und andere Tätige mit direktem Kontakt mit den zu Pflegenden in ambulanten, teil- oder vollstationären Einrichtungen der Pflege für (i) alte Menschen oder (ii) für andere Menschen mit einem erhöhten Risiko für schwere COVID-19-Krankheitsverläufe
  • Personal in medizinischen Einrichtungen mit direktem Patientenkontakt

Aktuell ist zu beobachten, dass die meisten aktuellen Impfdurchbruchserkrankungen nach Impfung mit dem Impfstoff Janssen® der Firma Johnson & Johnson zu verzeichnen sind. Deswegen empfiehlt die STIKO Personen die eine Impfung mit dem Impfstoff Janssen® der Firma Johnson & Johnson erhalten haben eine weitere einmalige Impfung mit einem mRNA Impfstoff ab 4 Wochen zur Optimierung der Schutzwirkung gegen die aktuell vorherrschende Delta Variante des SARS-COV-2 Virus.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt seit dem 16. August 2021 grundsätzlich die Impfung gegen Covid-19 bei Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren.

Nach Bewertung der Daten von ca. 10 Millionen geimpften Kindern und Jugendlichen in den USA ist die STIKO zu der Einschätzung gekommen, dass die Vorteile der Impfung gegenüber den sehr seltenen Impfnebenwirkungen überwiegen.

Jugendliche ab 16 Jahren können sich auch mit dem Impfstoff von BioNTech/Pfizer impfen lassen, wenn ein beruflicher Grund, zum Beispiel ein arbeitsbedingt erhöhtes Risiko sich mit Corona anzustecken, vorliegt.

Um 16- und 17-Jährigen eine Impfung mit dem Impfstoff von BioNTech/Pfizer zu ermöglichen, gibt es in Bremen seit dem 23. Juni 2021 eine Online-Registrierungsliste. Um sich dort anmelden zu können, muss der:die Jugendliche am Tag der Impfung 16 Jahre alt sein. Die 12- bis 15-jährigen Kinder und Jugendlichen haben in der Stadt Bremen Anfang August 2021 per Brief eine Einladung zum Impfen erhalten und können sich über den zugesandten Impfcode online (https://impfzentrum.bremen.de/) oder über das Impfcallcenter einen Impftermin buchen.

Hinweis: Eine Impfung ist nur mit einer schriftlichen Einverständniserklärung der Eltern oder Erziehungsberechtigten bzw. sorgeberechtigten Personen möglich. Die 12- bis 15-Jährigen müssen zudem in Begleitung mindestens einer sorgeberechtigten Person im Impfzentrum erscheinen.
Alternativ sind Impfungen auch bei niedergelassenen Kinder- und Jugend-, Haus- oder Fachärzt:innen möglich.

Den Kindern und Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren wird im Bremer Impfzentrum ausschließlich der Impfstoff von BioNTech/Pfizer angeboten.

Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren können bei den Aktionen der Impfmobile in den Stadtteilen geimpft werden.

Hinweis: Eine Impfung ist nur mit einer schriftlichen Einverständniserklärung der Eltern oder Erziehungsberechtigten bzw. sorgeberechtigten Personen möglich. Die Einverständniserklärungen der 12- bis15-Jährigen finden Sie unter obiger Frage.

Die 12- bis 15-Jährigen müssen zudem in Begleitung mindestens einer sorgeberechtigten Person im Impfzentrum erscheinen. Alternativ sind Impfungen auch bei niedergelassenen Kinder- und Jugend-, Haus- oder Fachärzt:innen möglich. Die 16- und 17-Jährigen können mit der Einverständniserklärung einer oder eines Sorgeberechtigten geimpft werden.

Alle Bewohner:innen von Altenpflegeeinrichtungen haben bereits ein Impfangebot erhalten.
Sollten Sie neu in ein Wohnheim eingezogen oder nach längerer Abwesenheit zurückgekehrt sein, sind die behandelnden Ärzt:innen für die Impfung zuständig.