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Warnstufen

Die Festlegung der Warnstufen trifft in der Stadtgemeinde Bremen der Senat und in der Stadtgemeinde Bremerhaven der Magistrat. Der maßgebliche Indikator ist dabei die Hospitalisierungsinzidenz. Wird in einer der Stadtgemeinden der Inzidenzwert an fünf aufeinander folgenden Tagen über- oder unterschritten, gibt die jeweilige Behörde die neue Warnstufe bekannt. Nach Prüfung weiterer Faktoren – vor allem verfügbaren intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten, der Anzahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (= ‚normaler‘ Inzidenzwert) und der Impfquote. Die neue Stufe gilt dann am 2. Tag nach der Bekanntgabe. Hier eine Übersicht der Hospitalisierungsinzidenzen mit dazugehöriger Warnstufe.

Hier unten finden Sie die jeweiligen Warnstufen mit ihren Bestimmungen.

HospitalisierungsinzidenzWarnstufe
0 - 1.50
1.5 - 31
3- 62
6 - 93

Die Warnstufe 0 gilt von bei Hospitalisierungsinzidenzen von 0 bis 1,5.

  • Maskenpflicht im öffentlichen Personenverkehr und im Einzelhandel
  • Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen empfohlen
  • Einhaltung hinreichender Hygienemaßnahmen empfohlen
  • Belüften geschlossener Räume empfohlen
  • Veranstaltungen dürfen ohne Kapazitätsbeschränkungen stattfinden. Verantwortliche einer Veranstaltung müssen ein Hygiene- und Schutzkonzept vorlegen. Ab 1.000 Teilnehmer:innen brauchen die Veranstalter:innen eine Genehmigung. Zusätzlich gilt hier grundsätzlich die 2G-Regel.

*Ausnahmen der Abstandsregel stellen dar:

  • Enge Familienangehörige und alle Angehörigen eines Hausstandes
  • Zusammenkünfte zweier Hausstände oder von bis zu zehn Personen aus verschiedenen Hausständen, wobei Kinder bis zu einem Alter von 14 Jahren ausgenommen sind
  • Einrichtungen oder Veranstaltungen, für die der Zutritt nach dem 2G-Zugangsmodell geregelt ist
  • die Ausübung von Sport
  • die Betreuung von Kindern in Tageseinrichtungen und in der Kindertagespflege
  • der Unterricht und die Betreuung an Schulen, soweit das Kohortenprinzip vorgesehen ist
  • die Teilnahme am Lehrveranstaltungen und Prüfungen sowie die Nutzung von Lernplätzen der Hochschulen, der Staats- und Universitätsbibliothek sowie der Hochschule für Öffentliche Verwaltung

Info: Besonderheiten des 2G-Modells

  • In allen Stufen gilt Maskenpflicht außer, wenn der Betreiber oder die Betreiberin eines Betriebs oder einer Einrichtung oder die verantwortliche Person für eine Veranstaltung das 2-G-Zugangsmodell anwenden. Dann entfällt diese Pflicht.
  • Bei Anwendung der 2G-Regel entfällt außerdem die Abstandspflicht.
  • Für Veranstaltungen mit 2G-Regel gibt es keine Kapazitätsbeschränkungen. Ein Hygiene- und Schutzkonzept muss allerdings vorgelegt werden.

Die Warnstufe 1 gilt von bei Hospitalisierungsinzidenzen von 1,5 bis 3.

  • Maskenpflicht im öffentlichen Personenverkehr und im Einzelhandel
  • Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen empfohlen
  • Einhaltung hinreichender Hygienemaßnahmen empfohlen
  • Belüften geschlossener Räume empfohlen
  • Veranstaltungen dürfen ohne Kapazitätsbeschränkungen stattfinden. Verantwortliche einer Veranstaltung müssen ein Hygiene- und Schutzkonzept vorlegen. Es gilt in öffentlich zugänglichen Innenbereichen nun 3G! Ab 1.000 Teilnehmer:innen brauchen die Veranstalter:innen eine Genehmigung. Zusätzlich gilt hier grundsätzlich die 2G-Regel.

Info: Besonderheiten des 2G-Modells

  • In allen Stufen gilt Maskenpflicht außer, wenn der Betreiber oder die Betreiberin eines Betriebs oder einer Einrichtung oder die verantwortliche Person für eine Veranstaltung das 2-G-Zugangsmodell anwenden. Dann entfällt diese Pflicht.
  • Bei Anwendung der 2G-Regel entfällt außerdem die Abstandspflicht.
  • Für Veranstaltungen mit 2G-Regel gibt es keine Kapazitätsbeschränkungen. Ein Hygiene- und Schutzkonzept muss allerdings vorgelegt werden.

Die Warnstufe 2 gilt von bei Hospitalisierungsinzidenzen von 3 bis 6.

  • MaskenpflichtMaskenpflicht gilt im öffentlichen Personenverkehr und im Einzelhandel und überall in Innenräumen die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind, wenn kein geeignetes Schutz- und Hygienekonzept vorliegt. Die Maskenpflicht gilt nicht für Einrichtungen oder Veranstaltungen, die den Zutritt nach der 2G- oder 2G-Plus-Option umsetzen.
  • Im Innenbereich von Veranstaltungen, Gastronomie, Kultureinrichtungen und Sportstätten gilt 2G. Zutritt haben hier also nur Geimpfte und Genesene. Für Veranstaltungen gibt es keine Kapazitätsbeschränkung im 2G-Model, sie müssen aber ab 1.000 gleichzeitig anwesenden Teilnehmer:innen genehmigt werden.
    Außerhalb der eigenen Wohnung muss ein Abstand* von mindestens 1,5 Metern eingehalten werden.

*Ausnahmen der Abstandsregel stellen dar:

  • Enge Familienangehörige und alle Angehörigen eines Hausstandes
  • Zusammenkünfte zweier Hausstände oder von bis zu zehn Personen aus verschiedenen Hausständen, wobei Kinder bis zu einem Alter von 14 Jahren ausgenommen sind
  • Einrichtungen oder Veranstaltungen, für die der Zutritt nach dem 2G-Zugangsmodell geregelt ist
  • die Ausübung von Sport
  • die Betreuung von Kindern in Tageseinrichtungen und in der Kindertagespflege
  • der Unterricht und die Betreuung an Schulen, soweit das Kohortenprinzip vorgesehen ist
  • die Teilnahme am Lehrveranstaltungen und Prüfungen sowie die Nutzung von Lernplätzen der Hochschulen, der Staats- und Universitätsbibliothek sowie der Hochschule für Öffentliche Verwaltung

Die Warnstufe 3 gilt von bei Hospitalisierungsinzidenzen von 6 bis 9.

  • Maskenpflicht gilt im öffentlichen Personenverkehr und im Einzelhandel und überall in Innenräumen.
  • Im Innenbereich von Veranstaltungen, Gastronomie, Kultureinrichtungen und Sportstätten gilt 2G. Zutritt haben hier also nur Geimpfte und Genesene. Für Veranstaltungen gibt es keine Kapazitätsbeschränkung im 2G-Model, sie müssen aber ab 1.000 gleichzeitig anwesenden Teilnehmer:innen genehmigt werden. Außerdem muss ein Hygiene- und Schutzkonzept vorgelegt werden. In Diskotheken, Bars oder auf öffentlichen Feiern in einem Innenraum sowie bei Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmer:innen muss zusätzlich ein negatives Testergebnis (=2G-Plus) vorgelegt werden.
  • Außerhalb der eigenen Wohnung muss ein Abstand* von mindestens 1,5 Metern eingehalten werden.

*Ausnahmen der Abstandsregel stellen dar:

  • Enge Familienangehörige und alle Angehörigen eines Hausstandes
  • Zusammenkünfte zweier Hausstände oder von bis zu zehn Personen aus verschiedenen Hausständen, wobei Kinder bis zu einem Alter von 14 Jahren ausgenommen sind
  • Einrichtungen oder Veranstaltungen, für die der Zutritt nach dem 2G-Zugangsmodell geregelt ist
  • die Ausübung von Sport
  • die Betreuung von Kindern in Tageseinrichtungen und in der Kindertagespflege
  • der Unterricht und die Betreuung an Schulen, soweit das Kohortenprinzip vorgesehen ist
  • die Teilnahme am Lehrveranstaltungen und Prüfungen sowie die Nutzung von Lernplätzen der Hochschulen, der Staats- und Universitätsbibliothek sowie der Hochschule für Öffentliche Verwaltung

Info: Besonderheiten des 2G-Modells

  • In allen Stufen gilt Maskenpflicht außer, wenn der Betreiber oder die Betreiberin eines Betriebs oder einer Einrichtung oder die verantwortliche Person für eine Veranstaltung das 2-G-Zugangsmodell anwenden. Dann entfällt diese Pflicht.
  • Bei Anwendung der 2G-Regel entfällt außerdem die Abstandspflicht.
  • Für Veranstaltungen mit 2G-Regel gibt es keine Kapazitätsbeschränkungen. Ein Hygiene- und Schutzkonzept muss allerdings vorgelegt werden.

3G gilt bei Warnstufe 1 bei:

  • dem Betreten eines Krankenhauses zu Besuchszwecken
  • dem Besuch von Betrieben der Gastronomie, Clubs, Diskotheken, Festhallen, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen, Museen, Theatern, Opern, Kinos, Konzerthäusern, Prostitutionsstätten und Prostitutionsfahrzeugen nach dem Prostituiertenschutzgesetz zur Ausübung der Prostitution, Swingerclubs, Saunen, Studios für Elektrostimulationstraining, Fitnessstudios, Schwimmbädern, Spaßbädern, Sportanlagen, Messen, Kongressen, gewerblichen Ausstellungen, Spezialmärkten, Jahrmärkten, Flohmärkten und ähnlichen Veranstaltungen, Freizeitparks, Spielplätzen, Kletterhallen, Kletterparks und sonstigen Vergnügungsstätten, jeweils in geschlossenen Räumen,
  • der Teilnahme an Veranstaltungen, ausgenommen religiöse Veranstaltungen, und Festen in geschlossenen Räumen außerhalb der eigenen Wohnung nebst dem befriedeten Besitztum
  • der Erbringung oder Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen, soweit diese nicht medizinisch notwendig sind,
  • der Ausübung von Sport in geschlossenen Räumen von Sportstätten
  • ausge-nommen ist der Schulsport,
  • den Aufenthalt in Beherbergungsbetrieben bei erstmaliger Anreise und zwei-mal je Woche bei mehrtägigem Aufenthalt.

2G gilt bei Warnstufe 2 für das Betreten der oder die Teilnahme an den folgenden Einrichtungen oder Veranstaltungen:

  • dem Betreten eines Krankenhauses zu Besuchszwecken
  • dem Besuch von Betrieben der Gastronomie, Clubs, Diskotheken, Festhallen, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen, Museen, Theatern, Opern, Kinos, Konzerthäusern, Prostitutionsstätten und Prostitutionsfahrzeugen nach dem Prostituiertenschutzgesetz zur Ausübung der Prostitution, Swingerclubs, Saunen, Studios für Elektrostimulationstraining, Fitnessstudios, Schwimmbädern, Spaßbädern, Sportanlagen, Messen, Kongressen, gewerblichen Ausstellungen, Spezialmärkten, Jahrmärkten, Flohmärkten und ähnlichen Veranstaltungen, Freizeitparks, Spielplätzen, Kletterhallen, Kletterparks und sonstigen Vergnügungsstätten, jeweils in geschlossenen Räumen,
  • der Teilnahme an Veranstaltungen, ausgenommen religiöse Veranstaltungen, und Festen in geschlossenen Räumen außerhalb der eigenen Wohnung nebst dem befriedeten Besitztum
  • der Erbringung oder Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen, soweit diese nicht medizinisch notwendig sind,
  • der Ausübung von Sport in geschlossenen Räumen von Sportstätten
  • ausge-nommen ist der Schulsport,
  • den Aufenthalt in Beherbergungsbetrieben bei erstmaliger Anreise und zwei-mal je Woche bei mehrtägigem Aufenthalt.

2G gilt bei Warnstufe 2 für:

  • den Besuch einer Diskothek, eines Clubs, Bar oder Festhalle

2G-Plus gilt bei Warnstufe 3 für:

  • den Besuch einer Diskothek, eines Clubs, Bar oder Festhalle

Hospitalisierungsinzidenz

Die Hospitalisierungsinzidenz ist die Anzahl der Neuaufnahmen von Bürgerinnen und Bürgern des Landes Bremen in Krankenhäusern, die mit oder wegen einer Coronainfektion innerhalb der letzten 7 Tagen eingeliefert wurden pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Achtung: Die Bremer Berechnungsmethode weicht von der Berechnung des Robert-Koch-Instituts (RKI) ab. Wir verwenden das konkrete Datum der Einlieferung ins Krankenhaus als maßgeblichen Zeitpunkt für die Berechnung der täglichen Inzidenz. Das RKI hingegen ordnet die gemeldeten hospitalisierten Personen dem Meldedatum der Infektion zu, welches z.T. mehrere Tage zurückliegen kann. Das RKI macht das, da bei vielen gemeldeten Neuaufnahmen aus anderen Bundesländern kein Hospitalisierungsdatum vorliegt. Es kann dann zu Nachmeldungen kommen und somit sind die täglichen Zahlen verzerrt. Dadurch sind die Bremer Zahlen genauer