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Betriebliches Gesundheitsmanagement

Betriebliche Gesundheitsförderung

Ein wichtiges Ziel des Audits Beruf und Familie ist der systematische Ausbau des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM). Der Bereich setzt sich aus vier verschiedenen Säulen zusammen, nämlich dem Betrieblichen Arbeitsschutz, dem Betrieblichen Eingliederungsmanagement, der Betrieblichen Sozialberatung und der Betrieblichen Gesundheitsförderung. Während der Arbeitsschutz und das Eingliederungsmanagement über das Arbeitsschutzgesetz und das Sozialgesetzbuch für alle Arbeitgeber gesetzlich verpflichtend sind, ist die Betriebliche Gesundheitsförderung freiwillig und wird dementsprechend sehr unterschiedlich gestaltet. Die Bandbreite der Angebote reicht von "nicht vorhanden" bis zur Durchführung eines vielfältigen Kursangebots für unterschiedliche Anforderungen mit verschiedenen Kursen und Einzelveranstaltungen. Im Wissenschaftsressort werden im Moment regelmäßig die Kurse "QiGong am Mittag", "Rückenfit mit Pilates" und Yoga durchgeführt. Zukünftig sollen diese Angebote mit denen anderer Senatsressorts noch besser vernetzt werden.

Die Betriebliche Sozialberatung ist übrigens beim Kompetenzzentrum "Gesunde Arbeit" bei der Performa angesiedelt und hat ihr Angebot bei der Auftaktveranstaltung zum Audit Beruf und Familie vorgestellt.

Gesundheitstag

Zutaten für die herzgesunde Ernährung auf dem Tisch im Sitzungsraum , JPG, 46.4 KB
Kochen im Sitzungsraum

Als Einzelmaßnahme zur Verbesserung der Betrieblichen Gesundheitsförderung wurde im Rahmen des Audits die (zunächst) einmalige Durchführung eines Gesundheitstags vereinbart. Am 14. Juni 2019 hat dieser erste Gesundheitstag bei der Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz stattgefunden. Bei strahlendem Sommerwetter hat Senatorin Prof. Eva Quante-Brandt Kolleginnen und Kollegen nicht nur aus der eigenen Behörde, sondern auch aus der Bürgerschaftsverwaltung, der Senatskanzlei und der Landeshauptkasse und den Ressorts Soziales und Umwelt zum Vortrag "Gesund alt werden" begrüßt. Nach diesem kurzweiligen Vortrag von Professor Hajo Zeebs vom Bremer Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie (BIPS) über wichtige Ergebnisse der Forschung zum Thema fanden bis zum späten Nachmittag über in den Dienstgebäuden, den Wall-Anlagen und den Räumen des Vereins Vorwärts Workshops und Informationsveranstaltungen zu den Gebieten Entspannung, Bewegung und gesunde Ernährung statt. Den ganzen Tag über bestand mit Unterstützung der Stiftung Bremer Herzen und der AOK die Möglichkeit zu verschiedenen Untersuchungen der Herzgesundheit und der allgemeinen Fitness. Besonders nachgefragt waren die Workshops zur gesunden Bildschirmarbeit, die Augenoptikermeisterin Alexandra Römer in Kooperation mit der Handelskrankenkasse durchgeführt hat, und die Workshops "Herzgesund mit mediterraner Ernährung" für die Mittagspause im Auftrag der Technikerkrankenkasse.

Senatorin Quante-Brandt bei der Abschlussveranstaltung des Gesundheitstags während des Vortrags der Gesangsgruppe, JPG, 46.1 KB
Senatorin Quante-Brandt bei der Abschlussveranstaltung

Und auch die Themen "Achtsamkeit im Arbeitsalltag", "Business Yoga" und "Faszientraining" stießen auf reges Interesse. Am Abschluss des abwechslungsreichen Programms stand die Veranstaltung unter dem Motto "Gesund bleiben mit Musik und Tanz" mit einem Kurzvortrag zu den positiven gesundheitlichen Auswirkungen von Tanzen und Musizieren, Gesangseinlagen der A-Cappella-Gruppe "Singalot" und einer Schnupperstunde Salsa Cubana.

Am Ende des Tages bestand umfassende Einigkeit, dass der Gesundheitstag nicht nur in fachlicher Hinsicht als Anstoß zur Gesundheitsförderung sehr erfolgreich war, sondern auch als gelungenes Gemeinschaftserlebnis viel zum gegenseitigen Kennenlernen und zur Verbesserung des Betriebsklimas beigetragen hat. Viele Kolleginnen und Kollegen haben deshalb um die regelmäßige Wiederholung eines Gesundheitstags gebeten. Dieser Vorschlag soll in der neuen Legislaturperiode wieder aufgegriffen werden.

Zahlreiche Anregungen aus dem Gesundheitstag wie zum Beispiel die "Aktive Pause", für die Einrichtung eines regelmäßigen Lauftreffs und den Pétanque-Club wirken noch über diesen Tag hinaus und sollen zum Ausbau der Betrieblichen Gesundheitsförderung beitragen.