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Senatorin Quante-Brandt besucht Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung

Wissenschaftssenatorin Eva Quante-Brandt mit dem Sprecher des ZeMKI Prof. Dr. Andreas Hepp (links), sowie dem stellvertretenden Sprecher Prof. Dr. Andreas Breiter (rechts) und Forschungskoordinator Dr. Leif Kramp (Mitte)., jpg, 8.2 KB
Wissenschaftssenatorin Eva Quante-Brandt mit dem Sprecher des ZeMKI Prof. Dr. Andreas Hepp (links), sowie dem stellvertretenden Sprecher Prof. Dr. Andreas Breiter (rechts) und Forschungskoordinator Dr. Leif Kramp (Mitte).

Am 9. Januar besuchte Wissenschaftssenatorin Eva Quante-Brandt das Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (kurz: ZeMKI) der Universität Bremen.

Der Senatorin wurden drei aktuelle Projekte präsentiert: „Minderheiten und die Medien“, „Tinder die Stadt“ und „Gender-Trolling“. Während bei „Minderheiten und Medien“ die Nutzung von Medien durch christliche Minderheiten wie unter anderem der Orthodoxen Kirche untersucht wird, geht es bei „Tinder die Stadt“ nicht um eine moderne Partnersuche-App, sondern um eine Nachrichten-App, die auf der intuitiven Tinder-Bedienung mit dem bekannten „Wegwischen“ basiert. Das Projekt „Gender-Trolling“ wiederum beschäftigt sich mit dem Einfluss von sogenannten „Trollen“, die in sozialen Medien wie zum Beispiel Twitter oft nur emotional provozieren möchten und sachliche Diskussionen stören. Es soll insbesondere untersucht werden, ob Politikerinnen unhöflicheren Kommentaren ausgesetzt werden als ihre männlichen Kollegen oder ob die Art der Kommentare sich unterscheidet. Das Projekt baut auf Untersuchungen auf, die zu dem Ergebnis kommen, dass Politikerinnen und Politiker oftmals die Diskussion auf Twitter meiden, um sich nicht persönlich angreifbar zu machen.

Im anschließenden Gespräch mit dem Sprecher des ZeMKI, Prof. Dr. Andreas Hepp, dem stellvertretenden Sprecher Prof. Dr. Andreas Breiter und Forschungskoordinator Dr. Leif Kramp wurde auch über die Entwicklung des Zentrums diskutiert. Aller Voraussicht nach soll das ZeMKI ab Mai 2019 eine eigenständige wissenschaftliche Einrichtung darstellen.

Als fachbereichsübergreifendes Forschungsinstitut der Universität Bremen werden am ZeMKI Forschungsanliegen aus dem Bereich der Digitalen Medien interdisziplinär bearbeitet und der Einfluss der Digitalisierung auf unterschiedliche Akteure und Themen, wie Journalismus, Politik und Religion untersucht. Das ZeMKI stellt zwischen den unterschiedlichen Themenfeldern wie Medien-, Kultur- und Gesellschaftswandel, Informationsmanagement, Bildungswandel und digitale Medien sowie kritische Medien- und Kommunikationstheorieentwicklung eine wichtige Schnittstelle dar.

Weitere Informationen zum ZeMKI: www.zemki.uni-bremen.de