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Ende der Testmöglichkeit für Einreisende aus Nicht-Risikogebieten ab heute (15.09.)

Einreisende aus Risikogebieten können sich noch bis Ende des Monats testen lassen

HINWEIS: Zum 09.11. könnte es Änderungen in den bisherigen Regelungen geben. Es ist für Reisende deshalb besonders wichtig sich unbedingt vor der Rückkehr nach Deutschland zu informieren, welche Regelungen gelten!

Ab heute (Dienstag, 15. September 2020,) ist eine kostenlose Testung für Einreisende aus Nicht-Risikogebieten nicht mehr möglich. Die entsprechend geänderte Verordnung wurde durch das Bundesgesundheitsministerium verfasst und tritt an diesem Tag in Kraft. Eine weitere Anpassung der Verordnung ist für Oktober geplant, dann wird es auch Veränderungen für die Testung von Einreisenden aus Risikogebieten geben.

Seit dem 1. Juli 2020 wurden an den Ambulanzen am Flughafen und der Messe insgesamt mehr als 15.000 Tests bei Einreisenden durchgeführt. Von den Neuinfektionen im Land Bremen seit 1. Juli sind rund 44 Prozent auf Einreisende zurückzuführen. Dieser Wert ist seit dem Ende der Sommerferien im Land Bremen jedoch konstant rückläufig. Dazu Senatorin Claudia Bernhard: "Wir haben in den letzten Wochen festgestellt, dass wir über den Weg der Urlaubsrückkehr eine beachtliche Anzahl an Neuinfektionen hatten. Deswegen war es gut und richtig, dort sehr gezielt zu testen. Mit dem Ende der Sommerferien treten jedoch auch andere Bereiche wieder mehr in den Vordergrund, beispielsweise Schulen und Kitas. Von daher ist es folgerichtig, dass die Testmöglichkeiten für Einreisende aus Nicht-Risikogebieten jetzt enden."

Für Einreisende aus Risikogebieten gilt jedoch weiterhin eine umfassende Quarantäne- und Testpflicht. Wer aus einem Risikogebiet einreist, ist verpflichtet sich testen zu lassen oder ein negatives Testergebnis vorzulegen. Nur mit einem negativen Ergebnis ist die Entlassung aus der Quarantäne möglich. Zum Umgang mit Einreisenden aus Risikogebieten ist für den Oktober eine Anpassung der Bundesverordnung vorgesehen.

Ansprechpartner für die Medien:
Lukas Fuhrmann, Tel.: (0421) 361-2082, E-Mail: lukas.fuhrmann@gesundheit.bremen.de

Ein- und Rückreisen

Fragen und Antworten für Reiserückkehrer zur Corona-Testpflicht

Bei der Rückkehr nach Bremen

Wenn Sie sich 14 Tage vor der Einreise nach Bremen in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen Sie sich nach der Rückkehr auf das Coronavirus testen lassen. Sie müssen sich außerdem, bis ein negatives Testergebnis vorliegt, in
Quarantäne begeben und sich beim Ordnungsamt Bremen, bzw. beim Gesundheitsamt Bremerhaven melden.

Was sind Risikogebiete?

Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt nach einer Bewertung durch das Bundesgesundheitsministerium, das Auswärtige Amt und das Bundesinnenministerium. Es sind Staaten oder Regionen, die in den letzten sieben Tagen mehr als 50 Corona-Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner verzeichnet haben. Zudem können weitere Staaten oder Regionen als Risikogebiet eingestuft werden, wenn dies erforderlich ist. Risikogebiete können sich auch innerhalb der EU befinden.

Aktuelle Informationen zu Risikogebieten

Bitte informieren Sie sich unmittelbar vor der Ein- bzw. Rückreise nach Bremen, ob Sie sich in den letzten 14 Tagen in einem Gebiet aufgehalten haben, das als Risikogebiet eingestuft wurde. Die Einstufung der Risikogebiete wird fortlaufend angepasst. Eine Auflistung mit aktuellen Risikogebieten finden Sie auf der Website des Robert Koch-Instituts: RKI - Auflistung der Risikogebiete

Test vor der Rückkehr

Wer sich vor der Rückkehr nach Deutschland auf Corona hat testen lassen und ein negatives Testergebnis auf Deutsch oder Englisch nachweist, muss sich nicht testen lassen und nicht in Quarantäne begeben. Dabei muss es sich um einen Abstrich mit Labortest handeln, der bei Einreise nach Deutschland nicht länger als 48 Stunden zurückliegt. Der Nachweis muss per Mail an das Gesundheitsamt gesendet werden und sollte für mindestens 14 Tage nach Einreise aufbewahrt werden!

Test nach der Rückkehr

Für Personen, die aus einem Risikogebiet einreisen, besteht eine bundesweite Testpflicht, um eine weitere Ausbreitung der Pandemie weiter zu verlangsamen. Bremerinnen und Bremer können sich innerhalb von 10 Tagen kostenlos bei der Teststelle GeNo Corona Messehalle (Bremen Mitte) oder bei der Corona-Zielpraxis in Bremerhaven testen lassen. Rufen Sie hierfür bitte die Nummer 115 an. Im weiteren Verlauf kann eine Testung veranlasst werden. Wenn Sie außerhalb Bremens wohnen, lassen Sie sich bitte bei Teststellen an Ihrem Wohnort testen.
Wenn Sie aus einer Region einreisen, die kein Risikogebiet ist und Sie keine Symptome haben, gibt es keine kostenlose Testmöglichkeit mehr. Für den Fall, dass Sie sich dennoch testen lassen wollen, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt. Eine Testung kann ggf. durch niedergelassene Ärzte/Ärztinnen auf Selbstzahlerbasis erfolgen.

Kontakt
Ordnungsamt Bremen
E-Mail: infektionsschutz@ordnungsamt.bremen.de
Stresemannstraße 48
28207 Bremen

Gesundheitsamt Bremen
Telefon: 0421/361 15 113
E-Mail: office@gesundheitsamt.bremen.de

Gesundheitsamt Bremerhaven
Telefon: 0471/5902281
E-Mail:
Scout-Reisen@Magistrat.Bremerhaven.de
Geöffnet: Mo-Do 8-15 Uhr,
Fr 8-12 Uhr

Teststellen in Bremen und Bremerhaven
Teststelle GeNo Corona Messehalle (Bremen Mitte):
Messehallen 5 und 6 - Messe Bremen
Theodor-Heuss-Allee 15
28215 Bremen
Geöffnet:
Mo-Fr 9-19 Uhr,
Sa-So 9-17 Uhr

Corona-Zielpraxis in Bremerhaven
Dr.-Franz-Mertens-Straße 4
27580 Bremerhaven
Geöffnet:
Mo-Fr von 9-14 Uhr,
Sa/So 9-14

Bitte beachten Sie, dass die Teststelle am Bremer Flughafen am Montag dem 31.08. geschlossen wird.
In Vorbereitung auf eine bundesweite Anpassung der Corona-Teststrategie geht Bremen ab der kommenden Woche (Montag der 31.08.) erste Schritte, um diese Anpassung vorzubereiten. Dazu gehören die Ausweitung der Kapazitäten und Öffnungszeiten in der Corona-Ambulanz in der Messe sowie die Schließung der Teststation am Flughafen Bremen. Ziel der Anpassung der Teststrategie ist es, die vorhandenen Laborkapazitäten effizient nutzen zu können und eine dauerhafte Überlastung der Labore zu verhindern.
Wenn Sie per Flugzeug, Bahn, Bus oder Pkw einreisen, rufen Sie bitte zunächst die Nummer 115 an und begeben sich dann zur Teststelle GeNo Corona Messehalle oder zur Corona-Zielpraxis in Bremerhaven.

Aktuelle Regelung für Ein- und Rückreise des Bundeslandes Bremen

Piktogramm der Passkontrolle

Die Zwölfte Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 des Bremer Senats vom 21. Juli 2020 (die Verordnung können Sie hier nachlesen Zwölfte Corona-Verordnung) legt für Ein- und Rückreisende bereits folgendes fest:

(1) Personen, die auf dem Land-, See-, oder Luftweg aus dem Ausland in die
Freie Hansestadt Bremen einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb
von 14 Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet nach Absatz 6 aufgehalten haben,
sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene
Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen
Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern, wenn nicht das
zuständige Gesundheitsamt seine Zustimmung zu einem abweichenden Verhalten
erteilt; dies gilt auch für Personen, die zunächst in ein anderes Land der Bundesrepublik Deutschland eingereist sind. Den in Satz 1 genannten Personen ist es in
diesem Zeitraum nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht
ihrem Haushalt angehören.

(2) Die in Absatz 1 Satz 1 genannten Personen sind verpflichtet, unverzüglich in
der Stadtgemeinde Bremen die zuständige Ortspolizeibehörde und in der Stadtgemeinde Bremerhaven das zuständige Gesundheitsamt zu kontaktieren und auf
das Vorliegen der Voraussetzungen nach Absatz 1 hinzuweisen. Die in Absatz 1
Nr. 73 Gesetzblatt der Freien Hansestadt Bremen vom 22. Juli 2020 704
Satz 1 erfassten Personen sind ferner verpflichtet, beim Auftreten von Symptomen,
die auf eine Erkrankung mit Covid-19 im Sinne der dafür jeweils aktuellen Kriterien
des Robert Koch-Instituts hinweisen, unverzüglich einen Arzt oder eine Ärztin zu
kontaktieren.

(3) Von Absatz 1 Satz 1 nicht erfasst sind Personen, die nur zur Durchreise in die
Freie Hansestadt Bremen einreisen; diese haben das Gebiet der Freien Hansestadt
Bremen auf unmittelbarem Weg zu verlassen. Die hierfür erforderliche Durchreise
durch das Gebiet der Freien Hansestadt Bremen ist gestattet.

(4) Von Absatz 1 Satz 1 nicht erfasst sind darüber hinaus Personen, die über ein
ärztliches Zeugnis in deutscher oder in englischer Sprache in Papier- oder digitaler
Form verfügen, welches bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer

Infektion mit dem Coronavirus SARS CoV-2 vorhanden sind, und dieses dem zuständigen Gesundheitsamt auf Verlangen unverzüglich vorlegen. Ein aus einem fachärztlichen, qualitätsgesicherten (akkreditierten) Labor stammender Befund ist ein
ärztliches Zeugnis. Das ärztliche Zeugnis nach Satz 1 muss sich auf eine molekularbiologische Testung auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARSCoV-2 stützen, die in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem
sonstigen durch das Robert Koch-Institut veröffentlichten Staat durchgeführt und
höchstens 48 Stunden vor Einreise in die Bundesrepublik Deutschland vorgenommen worden ist. Maßgeblich für den Beginn der 48-Stunden-Frist ist der Zeitpunkt
der Feststellung des Testergebnisses. Das ärztliche Zeugnis nach Satz 1 ist für
mindestens 14 Tage nach Einreise aufzubewahren.

(5) Die Absätze 3 und 4 gelten nur, soweit die dort bezeichneten Personen keine
Symptome aufweisen, die auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 im
Sinne der dafür jeweils aktuellen Kriterien des Robert Koch-Instituts hinweisen.
Treten binnen 14 Tagen nach Einreise Symptome auf, die auf eine Erkrankung mit
COVID-19 im Sinne der dafür jeweils aktuellen Kriterien des Robert Koch-Instituts
hinweisen, haben die Personen nach Absatz 2 und Absatz 3 unverzüglich das
zuständige Gesundheitsamt hierüber zu informieren.

(6) Risikogebiet im Sinne des Absatz 1 ist ein Staat oder eine Region außerhalb
der Bundesrepublik Deutschland, für welche zum Zeitpunkt der Einreise in die
Bundesrepublik Deutschland ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht. Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt durch das
Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundeministerium
des Innern, für Bau und Heimat und wird durch das Robert Koch-Institut veröffentlicht.