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Gesundheitsförderung und Prävention im Land Bremen

Gesundheit wird im Verständnis der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nicht nur als Abwesenheit von Krankheit verstanden, sondern als Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens. Dieses Verständnis beruht auf der 1986 von den Mitgliedstaaten der WHO verabschiedeten Ottawa Charta. Sie definiert Gesundheit nicht nur als einen Zustand, sondern als eine Fähigkeit, die für alle machbar und gestaltbar ist. Die damals zugrundeliegende Erkenntnis, dass die soziale und wirtschaftliche Entwicklung einer Kommune erheblich von der Gesundheit der Bürger*innen und einem gesundheitsförderlichen Lebensraum abhängt, ist auch weiterhin aktuell.

Mit der Umsetzung des Präventionsgesetzes in Bremen und in Bremerhaven sind gezielt Vorhaben etabliert worden, welche die Stärkung der Gesundheitskompetenz und Handlungsfähigkeit von Menschen in schwierigen Lebenslagen und in Stadtteilen mit besonderen Problemlagen in den Vordergrund stellen. So finanziert die Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz gemeinsam mit den Krankenkassen im Land Bremen sieben Gesundheitsfachkräfte an 12 Schulen in Bremen und in Bremerhaven mit dem Ziel, die Gesundheitskompetenz in den Lebenswelten von Kindern und Familien zu stärken, Erkrankungen zu verhindern und ein gesundheitsförderliches Schulumfeld zu fördern. Zudem sind in einigen Quartieren Initiativen entstanden, um gesundheitsförderliche Stadtteilpolitik partizipativ und strategisch aufzubauen, und um Bedarfe hierfür zu formulieren.

Zudem wird auf Grundlage des Senatsbeschlusses „Zukunft Bremen 2035“ vom 11.10.2018 Gesundheit in allen Politikfeldern mit der Einführung des Ansatzes „Health-in-all-Policies“ verankert. Dafür werden gemeinsam mit den Ressorts Maßnahmen für eine gesundheitsförderliche Politik entwickelt.

Mehr über die Struktur, Umsetzung und Strategie Bremens finden Sie unter den folgenden Punkten:

Ansprechperson für Prävention und Gesundheitsförderung ist

Gesa Wessolowski-Müller