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Strategie

Bremen weist eine Vielzahl von lebenslagenbezogenen und –übergreifenden sowie geschlechterdifferenzierten Angeboten sowie Netzwerken mit Bezügen zur Gesundheitsförderung und Prävention auf Ebene von Quartieren, Stadtteilen oder Landesebene auf. Während Akteure vielfach auf der lokalen und Stadteilebene zusammenarbeiten, fehlt eine Vernetzung und eine strategische Ausrichtung der Zusammenarbeit auf Ebene der Stadtgemeinden und des Landes. Deshalb hat die Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz im Jahr 2018 einen Dialog mit den Mitgliedern von Stadteilkonferenzen begonnen, um relevante Problemstellungen und Handlungsbedarfe im Themenfeld zu konkretisieren.

Darauf aufbauend wird die Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz auf der Grundlage der Ergebnisse der Landesgesundheitsberichterstattung und der Zusammenführung der Erkenntnisse aus dem Aufbau einer Präventionsberichterstattung eine kommunale und Landespräventionsstrategie erarbeiten. Perspektivisch ist eine integrierte Strategie eines „Gesundheitsplans Bremen“ vorgesehen.

Health-in-All-Policies

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Die Empfehlungen der Zukunftskommission 2035 aufgreifend hat sich der Senat 2018 zudem auf das Teilziel verständigt, Gesundheit in allen Politikfeldern zu verankern. Die Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz hat im Jahr 2018 damit begonnen, gemeinsam mit zuständigen Ressorts Grundlagen für eine künftige strategische Zusammenarbeit zu entwickeln, etwa im Bereich des Rahmenplans Bildungs, des Städteumbaus und der Bestandsentwicklung sowie des Programms WIN/Soziale Stadt.

Vorprojekt "Gesunde Quartiere - Lebenswerte Stadt"

In diesem Zusammenhang wird das Projekt „Gesunde Quartiere – Lebenswerte Stadt“ (pdf, 241.6 KB) etabliert. Das Vorhaben, das zunächst die Erarbeitung einer Studie vorsieht, hat eine Laufzeit von sechs Monaten und wird vom Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen durchgeführt. Das Projekt ist Teil des Programms „Zukunftsorientierte Verwaltung (ZOV)“ durchgeführt und von der Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz finanziert. (pdf, 14.4 MB)

Projekt Kontextcheck

Zudem beteiligt sich das Land Bremen am Projekt "Kontextcheck" der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialwesen (LVG & AFS) Niedersachsen e.V. Im Rahmen des Projekts erhalten zwei Quartiere in Bremen und ein Quartier in Bremerhaven eine beispielhafte Prozessbegleitung für Bestandsaufnahme, Bedarfs- und Bedürfnisanalyse für kommunale Prävention und Gesundheitsförderung. Das Vorhaben beginnt im Frühjahr 2019 und hat eine Laufzeit von etwa einem Jahr.