Sie sind hier:

Neues aus der Medizin

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bereitet Informationen des Robert-Koch-Instituts (RKI) für Bürgerinnen und Bürger auf. Auf den Internetauftritten finden Sie auch Studien und mehr Wissenswertes rund um Medizin und Gesundheit.
[COUNTER VERSTECKT]

Verordnung über die Hygiene und Infektionsprävention in medizinischen Einrichtungen

Der Senat hat in seiner Sitzung am 27. März 2012 die "Verordnung über Hygiene und Infektionsprävention in medizinischen Einrichtungen (HygInfVO)" beschlossen.

Die Verordnung trat am 5. April 2012 in Kraft. Ziel der Verordnung ist die Reduzierung vermeidbarer, hygienerelevanter, infektiöser Risiken in den stationären und ambulanten Einrichtungen des Landes Bremen. Mit der Verordnung setzt Bremen damit den bundesgesetzlichen Auftrag gemäß Infektionsschutzgesetz (IfSG) um.

Durch die Rechtsverordnung gilt für Krankenhäuser, Einrichtungen für ambulantes Operieren, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt, sowie für Dialyseeinrichtungen und Tageskliniken. Die Verordnung regelt die jeweils erforderlichen Maßnahmen zur Verhütung, Erkennung, Erfassung und Bekämpfung von nosokomialen Infektionen und Krankheitserregern.

Der Text der Verordnung kann hier heruntergeladen werden: HygInfVO (pdf, 142.1 KB)

"Hand aufs Herz" Erste Hilfe - regelmäßige Schulwettbewerbe

Der Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz engagiert sich gemeinsam mit der Unfallkasse und anderen Akteuren für eine dauerhafte Verankerung von Kenntnissen und Fertigkeiten in Erster Hilfe bei Schülerinnen und Schülern im Land Bremen. Diese Verankerung erfolgt über einen alljährlichen Schülerwettbewerb. Darüber hinaus wurden Schulsanitätsdienste an jeder Schule eingeführt.

Folgende konkreten Ziele sollen langfristig erreicht werden:

  • Förderung konkreter Fertigkeiten und Kenntnisse zur Erste Hilfe
  • Steigerung der sozialen Kompetenz bei Schülerinnen und Schülern
  • Indirekter Beitrag zur Prävention von Erkrankungen
  • Förderung von Bewegung (als direkter Begleiteffekt)

Die Vorteile von flächendeckenden Schulsanitätsdiensten:

  • Verbesserung der Notfallversorgung in Schulen
  • Qualifizierung der Schülerinnen und Schüler
  • Entlastung der Lehrerinnen und Lehrer

Seitdem findet die Veranstaltung, außer in 2016, alljährlich am letzten Montag vor Sommerschulferienbeginn statt. Im Durchschnitt nehmen mehr als 1.000 Schülerinnen und Schüler teil.

Infektionsalarmplan Bremen
Bremen verfügt einen Infektionsalarmplan. In diesem Plan werden Maßnahmen beim Auftreten von hoch-ansteckenden und lebensbedrohlichen Krankheiten sowie Melde-, Übermittlungs- und Informationswege beschrieben. Auch stehen Informationen zu Schutzkleidung, Patiententransporten und vielem mehr zur Verfügung.