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Aktueller Stand Corona in Bremen

Sonntag, 5. April





Bestätigte Fälle insgesamt Begründete Verdachtsfälle Genesene Verstorbene
Land Bremen 393 15 135 8
Stadtgemeinde Bremen 368 13 123 8
Stadtgemeinde Bremerhaven 25 2 12 0

(Datenstand: 05.04.2020; 16 Uhr, Quelle: Gesundheitsämter Land Bremen)Stand 16 Uhr, Quelle: Gesundheitsämter Land Bremen

Am heutigen Sonntag (05.04.) müssen zwei weitere Todesfälle vermeldet werden. Bei beiden Verstorbenen handelt es sich um Bewohner von Pflegeeinrichtungen. Aus insgesamt sechs Pflegeeinrichtungen werden inzwischen insgesamt 30 bestätigte Corona-Fälle berichtet, zwei Einrichtungen stehen zur Vermeidung einer weiteren Ausbreitung unter Quarantäne. Außerdem gibt es bei einem ambulanten Pflegedienst einen bestätigten Fall, alle ermittelten Kontaktpersonen wurden abgestrichen, die Ergebnisse sind alle negativ.

Aktueller Stand Corona in Bremen

Samstag, 4. April





Bestätigte Fälle insgesamt Begründete Verdachtsfälle Genesene Verstorbene
Land Bremen 388 7 135 6
Stadtgemeinde Bremen 365 6 123 6
Stadtgemeinde Bremerhaven 23 1 12 0

(Datenstand: 04.04.2020; 14 Uhr, Quelle: Gesundheitsämter Land Bremen)

Am morgigen Sonntag (05. April 2020) wird in Bremerhaven das Kreuzfahrtschiff Amera erwartet. An Bord des Schiffes befinden sich 568 Passagiere sowie 423 Crew-Mitglieder. Bereits seit einer Woche steht der hafenärztliche Dienst in Kontakt mit dem Schiff und hat über den Bordarzt fortlaufende Informationen über den Gesundheitszustand der Personen an Bord erhalten. Am frühen Samstagmorgen musste leider mitgeteilt werden, dass ein Passagier an einer schweren Vorerkrankung verstorben ist. Zwar ergeben sich aus den Meldungen des Bordarztes keine Anzeichen für eine Corona-Infektion an Bord, trotzdem wird bei dem Verstorbenen ein Corona-Test durchgeführt werden.

Der letzte Landgang erfolgte am 16. März 2020 in Santarém/ Brasilien. Die Passagiere der Amera werden alle entweder in gecharterten Bussen oder in Privat-PKWs die Heimreise antreten. Sie alle wurden über die aktuelle Situation in Deutschland in Kenntnis gesetzt und sollen in ihren Heimatorten eine 14-tägige häusliche Quarantäne einhalten. Die jeweils zuständigen Gesundheitsämter wurden bereits informiert. Sollte sich der Corona-Tests des Verstorbenen als positiv herausstellen, würden die jeweiligen Gesundheitsämter diese Quarantäne anordnen. Selbiges gilt für die Crew, die zum überwiegenden Teil nicht aus Deutschland stammt.

Bereits am Donnerstag (02. April 2020) war das Kreuzfahrtschiff Amadea in Bremerhaven eingelaufen. Das Prozedere der Abfertigung der Passagiere und der Crew hat sich etabliert und wird so nun auch bei der Amera durchgeführt. Der hafenärztliche Dienst war schon am Donnerstag in erhöhter Personalstärke vor Ort und wird auch am morgigen Sonntag in doppelter Personalstärke im Hafen sein.

Aus zweit weiteren Pflegeeinrichtungen wurden inzwischen Infektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet. Die Zahl der Pflegeeinrichtungen mit positiven Meldungen erhöht sich dadurch auf sechs, außerdem gibt es bei einem ambulanten Pflegedienst einen bestätigten Infektionsfall. Insgesamt sind damit 29 Personen in Pflegeeinrichtungen positiv getestet worden. Bei den beiden neuen Einrichtungen hat das Gesundheitsamt bereits heute Begehungen durchgeführt und notwendige Maßnahmen mit den Heimleitungen abgestimmt.

Aktueller Stand Corona in Bremen

Freitag, 3. April





Bestätigte Fälle insgesamt Begründete Verdachtsfälle Genesene Verstorbene
Land Bremen 354 28 135 6
Stadtgemeinde Bremen 331 25 123 6
Stadtgemeinde Bremerhaven 23 3 12 0

(Datenstand: 03.04.2020; 14 Uhr, Quelle: Gesundheitsämter Land Bremen)

Im Land Bremen müssen aktuell 20 Personen mit bestätigter SARS-CoV-2 Infektion stationär behandelt werden. Zehn dieser Patient*innen befinden sich auf der Intensivstation, acht davon müssen beatmet werden. Insgesamt befinden sich zehn Patient*innen in einem Zustand, der als kritisch beschrieben werden muss.

Aus vier Pflegeeinrichtungen wurden bereits Infektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet. In drei Einrichtungen handelt es sich um jeweils eine bekannte Infektion, in einer weiteren Einrichtung sind jedoch 19 bestätigte Fälle bekannt. Dort sind sowohl Bewohner*innen als auch Pflegekräfte von den Infektionen betroffen und auch drei verstorbene Personen haben in dieser Einrichtung gelebt. Darüber hinaus gibt es auch bei einem ambulanten Pflegedienst eine bestätigte Infektion. In allen Einrichtungen wurden bereits Maßnahmen in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt Bremen durchgeführt, um eine weitere Ausbreitung der Infektionen zu verhindern. Jedoch muss weiter auch mit bestätigten Infektionen gerechnet werden. Eine Erläuterung der Maßnahmen durch das Gesundheitsamt sind auf der Website des Gesundheitsamtes Bremen abrufbar:

Aktueller Stand Corona in Bremen

Donnerstag, 2. April





Bestätigte Fälle insgesamt Begründete Verdachtsfälle Genesene Verstorbene
Land Bremen 341 14 109 6
Stadtgemeinde Bremen 319 14 98 6
Stadtgemeinde Bremerhaven 22 0 11 0

(Datenstand: 02.04.2020; 14 Uhr, Quelle: Gesundheitsämter Land Bremen)

Im Land Bremen müssen aktuell 16 Patienten aufgrund einer SARS-CoV-2 Infektion stationär behandelt werden. Acht der Patientinnen und Patienten befinden sich in einem kritischen Gesundheitszustand, sieben dieser Gruppe müssen beatmet werden.

Dr. Annabel Oelmann bleibt an der Spitze der Verbraucherzentrale Bremen

Senatorin Claudia Bernhard gratuliert und bedankt sich für die Zusammenarbeit

02.04.2020

Der Vertrag als Vorständin von Dr. Annabel Oelmann bei der Verbraucherzentrale Bremen ist vorzeitig bis 2025 verlängert worden. „Ich gratuliere Frau Dr. Oelmann zur vorzeitigen Vertragsverlängerung herzlich. Seit 2016 hat sie sich um die Arbeit der Verbraucherzentrale Bremen sehr verdient gemacht. Die bisherige Zusammenarbeit mit Frau Dr. Oelmann war stets konstruktiv, deswegen freue ich mich auch auf die Fortführung dieser Arbeit“, so Claudia Bernhard, Senatorin für Gesundheit Frauen und Verbraucherschutz.

Aktueller Stand Corona in Bremen

Mittwoch, 1. April





Bestätigte Fälle insgesamt Begründete Verdachtsfälle Genesene Verstorbene
Land Bremen 330 9 93 6
Stadtgemeinde Bremen 308 9 84 6
Stadtgemeinde Bremerhaven 22 0 9 0

(Datenstand: 01.04.2020; 14 Uhr, Quelle: Gesundheitsämter Land Bremen)

Derzeit befinden sich sieben stationär behandelte Personen mit bestätigter SARS-CoV-2 Infektion in einem schlechten Allgemeinzustand. Und auch heute muss ein weiterer Todesfall bekannt gegeben werden. Die verstorbene Person (ein 92 Jahre alter Mann) litt bereits unter Vorerkrankungen und ist heute verstorben.

Aktueller Stand Corona in Bremen

Dienstag, 31. März





Bestätigte Fälle insgesamt Begründete Verdachtsfälle Genesene Verstorbene
Land Bremen 315 6 77 5
Stadtgemeinde Bremen 292 6 68 5
Stadtgemeinde Bremerhaven 23 0 9 0

Aktuell werden in Bremen 15 Personen mit bestätigter Corona-Infektion stationär in Kliniken behandelt, sechs davon auf Intensivstationen. Bei fünf Personen auf den Intensivstationen ist eine Beatmung nötig. Insgesamt befinden sich acht Personen in einem kritischen Gesundheitszustand.

In drei Pflegeeinrichtungen in Bremen sind bislang Infektionen durch SARS-CoV-2 gemeldet worden. In einer Einrichtung betrifft das insgesamt 15 Personen, zwölf Bewohner sowie drei Beschäftigte. Drei der infizierten Bewohner sind leider verstorben. In zwei weiteren Einrichtungen ist jeweils eine Beschäftigte positiv getestet worden. Das Gesundheitsamt hat die Kontaktpersonen bereits ermittelt und in acht Fällen auch Abstriche durchgeführt. In elf weiteren Einrichtungen gibt es Verdachtsfälle, diese betreffen sowohl Personal wie auch Bewohner der Einrichtung.

Das Gesundheitsamt Bremen steht in engem Kontakt mit den betroffenen Einrichtungen und erlässt notwendige Maßnahmen. Dazu gehört eine weitreichende Quarantäne der Einrichtung mit 15 positiven Testergebnissen. In dieser Einrichtung bewegt sich nur das Personal in die Einrichtung hinein und wieder hinaus, die Bewohner werden alle auf ihren Zimmern versorgt. Außerdem wird täglich zwei Mal bei allen Bewohnern ein medizinischer Status erhoben. Das Gesundheitsamt Bremen hat für alle stationären sowie ambulanten Einrichtungen Merkblätter erstellt und stellt diese auch auf seiner Website zur Verfügung: https://www.gesundheitsamt.bremen.de/detail.php?gsid=bremen125.c.24511.de

Die humanitäre Sprechstunde im Gesundheitsamt Bremen findet seit dieser Woche in einem geänderten Modus statt. Dienstags gibt es zwischen 10 und 12 Uhr eine telefonische Sprechstunde, bei der auch Anmeldungen für die ärztliche Sprechstunde vorgenommen werden. Die ärztliche Sprechstunde findet wie gewohnt donnerstags zwischen 9 und 11 Uhr statt. Am Ende dieser Sprechstunde gibt es eine extra eingerichtete Infektionssprechstunde. Ab 10.30 Uhr sollen hier Personen mit Infektzeichen vorstellig werden. Auch können bei bestehender Indikation direkt Corona-Abstriche durchgeführt werden.

Die Humanitäre Sprechstunde richtet sich an papierlose Migranten ohne Krankenversicherung. Sie ist kostenlos und auf Wunsch anonym. Wir bieten eine Basisversorgung bei gesundheitlichen Problemen an und beraten die Patientinnen und Patienten zu weiteren Fragen rund um die Gesundheit. Bei einem möglicherweise positiven Befund auf eine Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus muss das Ordnungsamt über diesen Befund informiert werden. Diese Meldung darf dort aber nur zur Quarantänesicherung genutzt werden (§16 IFSG). Eine Weitergabe persönlicher Daten an die Ausländerbehörde ist demnach nicht zulässig.

Die Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz

Sperrbezirk zum Schutz vor der amerikanischen Faulbrut der Bienen (AFB) wird verkleinert

31.03.2020

Nachdem der Lebensmittelüberwachungs-, Tierschutz und Veterinärdienst des Landes Bremen (LMTVet) im Juni 2019 den Ausbruch der amerikanischen Faulbrut in Bremen an zwei Standorten festgestellt hat, musste ein großer Sperrbezirk eingerichtet werden. In diesem Winter liefen die Aufhebungsuntersuchungen. Es wurden 180 Standorte beprobt, an 30 Standorten wurden weiterhin niedrige Sporenbelastungen mit Paenobacillus larvae – dem Erreger der AFB – gefunden. Daher konnte der Sperrbezirk nicht vollständig aufgehoben werden, folgende Stadt- und Ortsteile sind weiterhin als Sperrbezirk ausgewiesen:

•Neustadt
•Mitte
•Östliche Vorstadt
•In der Vahr der Ortsteil: Gartenstadt-Vahr
•In Hemelingen der Ortsteil: Hastedt

In folgenden Stadtteilen gilt die AFB nun als erloschen:

•Obervieland
•Schwachhausen
•Vahr mit Ausnahme des Ortsteils Gartenstadt-Vahr
•Hemelingen mit Ausnahme des Ortsteils Hastedt

An alle Imker mit Sporenbelastungen wird in den nächsten Tagen eine Verfügung sowie ein Merkblatt zugesandt, wie sie Ihre Bestände sanieren können. Außerdem werden die Bestände – soweit das COVID19-Geschehen dieses zulässt – noch einmal aufgesucht und klinisch untersucht. Gegebenenfalls werden Kunstschwarmverfahren oder gar Tötungen angeordnet werden müssen, wenn die nun angeordneten Sanierungsmaßnahmen in den Beständen nicht zum Erfolg führen.

Alle Imker werden weiterhin gebeten, die gute imkerliche Praxis einzuhalten, um eine Ein- und Verschleppung der AFB zu vermeiden. Auch werden insbesondere die Bienenhalter im Sperrbezirk gebeten, die Augen offen zu halten, da immer noch ein größeres Sporenreservoir im Bremer Zentrum vorhanden sein kann, welches bislang amtlich unerkannt geblieben ist. Auch musste der LMTVet erneut feststellen, dass sich immer noch nicht alle Bienenhalter beim LMTVet gemeldet haben. So kamen zu Beginn des Jahres noch einmal drei bis dahin unbekannte Bienenhalter im Land Bremen hinzu. Es wird mit einer nicht zu unterschätzenden Dunkelziffer an unbekannten Bienenständen gerechnet, von denen eine Gefahr für alle anderen Bestände ausgehen kann.

Die Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz | Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa

Bremische Wirtschaft zeigt starke Bereitschaft zur Unterstützung in der Corona Pandemie

Die dynamische Entwicklung des Coronavirus sowie die notwendigen Schutzmaßnahmen stellen unsere Gesellschaft und jeden Einzelnen, aber auch die medizinischen Einrichtungen, Pflege- und Hilfskräfte sowie Sicherheitsbehörden vor große Herausforderungen. Insbesondere ist schon jetzt eine zunehmende Knappheit an medizinischer Schutzausrüstung wie z.B. Atemschutzmasken, Einweg- oder Mehrweg-Schutzkittel, Einwegschutzhandschuhen oder auch Desinfektionsmittel auch in Bremen festzustellen. Da diese Materialien aufgrund der weltweit zunehmenden Corona-Infektionen global massiv nachgefragt sind, wird die Beschaffung aktuell und auch absehbar erschwert.

Daher hatte der Krisenstab des Landes Bremen zusammen mit dem Senat am vergangenen Mittwoch sowohl die Bevölkerung wie auch die bremische Wirtschaft in einem Aufruf um Sachspenden gebeten. Dieser Aufruf wurde auch durch die Handelskammer Bremen, die Unternehmerverbände des Landes Bremen, die Netzwerke der Bremischen Hafenvertretung BHV oder des Aviaspace Bremen e.V. oder auch die Innungen der Handwerkerschaft aktiv weiterverbreitet, um auf diese Weise eine möglichst große Zahl von Unternehmen zu erreichen. Viele kleinere Speditionen und Handwerker sind diesem Aufruf gefolgt und haben ihre Bestände geprüft und Material für die Kliniken bereitgestellt.

Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt, die in den letzten Tagen auch persönlich mit einer Vielzahl von Unternehmen telefonierte, zeigt sich erfreut über die positive Resonanz: „Obwohl viele Unternehmen selbst aktuell eine schwierige Zeit durchmachen, erleben wir eine unglaublich positive Resonanz, tolles Engagement und eine große Welle der Hilfsbereitschaft. Hierfür und für die große Solidarität möchte ich allen danken, die Schutzmaterial besorgen konnten, sowohl den Großunternehmen, aber auch dem Mittelstand und insbesondere den kleinen Unternehmen in der Logistik und dem Handwerk.“

Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard dankt ebenfalls und hebt hervor: „Jede Spende, jegliches Engagement zählt und trägt dazu bei, die Arbeit der Menschen im Gesundheitswesen sicher zu ermöglichen und damit die Gesundheit aller Bremerinnen und Bremer zu schützen.

Aktuell beschaffen wir auf verschiedenen Wegen Schutzausrüstung, die Spenden der Bremer Unternehmen sind ein wichtiger Teil davon. Vielen Dank!“ Schutzmasken spendeten z.B. die Lloyd Werft, Mercedes, die Maler- und die Tischlerinnung, die Stahlwerke Bremen, sowie die Bremer Spediteure der BLG und die Lürssen Werft. Desinfektionsmittel und weitere Serviceleistungen kamen von der ArianeGroup.

Darüber hinaus überlegen Unternehmen aus Bremen, wie sie gesuchte Produkte herstellen können. So produzieren Unternehmen, die sich mit der Verarbeitung von Alkohol auskennen, wie z.B. BECK´s oder auch kleinere Unternehmen wie „Piekfeine Brände“ Alkohol zu Desinfektionszwecken. Die BEGO denkt darüber nach, Schutzmasken im 3D Druck Verfahren herzustellen und auch im Bereich der Labordiagnostik entstehen gerade neue Projekte. Aber auch europaweit sind bremische Unternehmen engagiert. So hat beispielsweise Airbus in der vergangenen Woche eine komplette Flugzeugladung Schutzmasken aus China geholt und an die besonders hart betroffenen Staaten Spanien und Frankreich, aber auch an Deutschland verteilt.
Auch im Internet entstehen ehrenamtliche betriebenen Plattformen wie www.tosamen.org, Angebote bei www.dasviertel.de oder neue Angebote bei der Handelskammer wie www.jetzt-kaufen-in-bremen.de für den Einzelhandel oder auch www.bremen-ist.de um Bremer digital im Event- und Kulturbereich zusammenzubringen. Auch diese kreativen Ideen helfen den kleinen Unternehmen, die Herausforderungen zu meistern.

Täglich erreichen uns weitere Angebote von Unternehmen, die etwas zur Überwindung der Krise beitragen wollen. Das begrüßen wir sehr, denn der Bedarf ist nach wie vor ungebrochen und jedes Engagement, egal wie groß oder klein wird benötigt und trägt zur Überwindung der Krise bei.

Pressekontakt:

Kai Stührenberg, Pressesprecher
Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa
Zweite Schlachtpforte 3, 28195 Bremen
Tel.: 0421 361 59090
Email: kai.stuehrenberg@wah.bremen.de

Aktueller Stand Corona in Bremen

Montag, 30. März





Bestätigte Fälle insgesamt Begründete Verdachtsfälle Genesene Verstorbene
Land Bremen 297 14 71 4
Stadtgemeinde Bremen 277 14 62 4
Stadtgemeinde Bremerhaven 20 0 9 0

Für Bremen müssen heute zwei weitere Todesfälle bekannt gegeben werden. Es handelt sich dabei um einen 90-Jährigen und eine 88-jährige Frau. Beide hatten bereits Vorerkrankungen und sind heute nach diagnostizierter Covid-19-Erkrankung verstorben. Aktuell befinden sich im Land Bremen zwölf Personen in stationärer Behandlung, eine davon in Bremerhaven. Insgesamt sind 71 Personen genesen.

Ab der Wochenmitte wird in Bremen die Rückkehr der Polarstern-Crew erwartet. Die 76 Personen befinden sich aktuell auf dem Weg nach Tromsø, von wo aus sie mit einem Charter-Flug nach Breme reisen werden. Am Flughafen steht für diesen Flug eine separate Abfertigung bereit, das Gesundheitsamt steht in engem Kontakt mit den Flughafen-Verantwortlichen. Unter den 76 Personen befinden sich 16 nicht deutsche Personen. Diese sollen in ein Hotel in Bremen überführt und im weiteren Verlauf vom Gesundheitsamt Bremen untersucht werden. Danach erfolgt die mögliche Weiterreise dieser Personen in ihre Heimatländer.

Bürgerinnen und Bürger aus Bremen und Bremerhaven können unter der Nummer 115 Informationen über und um das Corona-Virus erhalten. Außerdem werden fortlaufend Informationen auf der Website des Gesundheitsressorts und der Gesundheitsämter in Bremen und Bremerhaven zur Verfügung gestellt.

Das Gesundheitsressort rät weiterhin dazu, regelmäßig und sorgfältig Hände zu waschen, auf eine korrekte Hust- und Niesetikette zu achten und Abstand zu erkrankten Personen zu halten. In Fällen von auftretenden Symptomen und einem vorherigen Aufenthalt in einem Risikogebiet soll der Hausarzt telefonisch kontaktiert und nicht direkt die Praxis oder Klinik aufgesucht werden. Außerhalb der Sprechzeiten ist der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116117 telefonisch erreichbar.

Außerdem wird davon abgeraten mit Grippesymptomen Orte aufzusuchen, an denen sich geschwächte oder erkrankte Menschen aufhalten. Weiterhin weisen wir darauf hin, dass aus medizinisch-fachlicher Sicht das präventive Tragen von Atemmasken sowie die Verwendung von Händedesinfektionsmitteln im Alltag nicht angezeigt ist. Die persönliche Schutzausrüstung wird im Bereich der medizinischen Versorgung benötigt.

Aktueller Stand Corona in Bremen

Sonntag, 29. März





Bestätigte Fälle insgesamt Begründete Verdachtsfälle Genesene Verstorbene
Land Bremen 290 8 53 2
Stadtgemeinde Bremen 270 8 48 2
Stadtgemeinde Bremerhaven 20 0 5 0

(Datenstand: 29.03.2020; Quelle: Gesundheitsämter Bremen und Bremerhaven; 16 Uhr)

Aktueller Stand Corona in Bremen

Samstag, 28. März





Bestätigte Fälle insgesamt Begründete Verdachtsfälle Genesene Verstorbene
Land Bremen 278 5 53 2
Stadtgemeinde Bremen 259 5 48 2
Stadtgemeinde Bremerhaven 19 0 5 0

Aktueller Stand Corona in Bremen

Freitag, 27. März





Bestätigte Fälle insgesamt Begründete Verdachtsfälle Genesene Verstorbene
Land Bremen 263 11 53 2
Stadtgemeinde Bremen 247 11 48 2
Stadtgemeinde Bremerhaven 16 0 5 0

(Datenstand: 27.03.2020; 14 Uhr, Quelle: Gesundheitsämter Land Bremen)

Mit Bedauern muss in Bremen ein weiterer Todesfall bekanntgegeben werden. Am Mittwoch (25.03.2020) ist ein Bremer Bürger auf Kreta in Griechenland an einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus verstorben. Das Gesundheitsamt steht in Kontakt mit der Familie des Verstorbenen sowie mit den Behörden in Griechenland. Die Infektion ist nach bisherigen Erkenntnissen auf Kreta erfolgt, eine Verbindung der Infektion nach Bremen liegt nicht vor, weitere Informationen werden ermittelt.

Aktuell werden im Land Bremen 14 Personen stationär behandelt, drei von ihnen müssen beatmet werden. Die zum Stichtag heute (27.03.) verfügbaren beatmungsfähigen Intensivbetten belaufen sich im Land Bremen auf 40. Diese sind frei und können bei Bedarf sofort belegt werden. Darüber hinaus existieren weitere Intensivbetten, an denen eine Beatmung möglich wäre, die jedoch auch mit weiteren Notfällen belegt werden. Die Kliniken im Land Bremen bauen derzeit weitere Intensiv- und Beatmungskapazitäten auf; die Möglichkeit des weiteren Aufbaus ist jedoch zum großen Teil an die Lieferung von Beatmungsgeräten gebunden. Diese wurden über das Bundesministerium für Gesundheit bestellt.

Die Labortestungen auf das neuartige Coronavirus erfolgen im Land Bremen momentan tagesgenau, es gibt keine ausstehenden Testergebnisse. Auch in diesem Bereich ist es möglich, die Kapazitäten zu erweitern, dafür steht das Gesundheitsressort im Austausch mit den jeweiligen Laboren. Jedoch besteht auch auf Seiten der Labore die Schwierigkeit der Lieferung von Materialien, vor allem von Reagenzien. Diese sind für die Testungen der nächsten Tage noch ausreichend vorhanden, die Labore stehen für weitere Lieferungen in engem Austausch mit dem Ressort und den Lieferanten weltweit.

Bürgerinnen und Bürger aus Bremen und Bremerhaven können unter der Nummer 115 Informationen über und um das Corona-Virus erhalten. Außerdem werden fortlaufend Informationen auf der Website des Gesundheitsressorts und der Gesundheitsämter in Bremen und Bremerhaven zur Verfügung gestellt.

Das Gesundheitsressort rät weiterhin dazu, regelmäßig und sorgfältig Hände zu waschen, auf eine korrekte Hust- und Niesetikette zu achten und Abstand zu erkrankten Personen zu halten. In Fällen von auftretenden Symptomen und einem vorherigen Aufenthalt in einem Risikogebiet soll der Hausarzt telefonisch kontaktiert und nicht direkt die Praxis oder Klinik aufgesucht werden. Außerhalb der Sprechzeiten ist der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116117 telefonisch erreichbar.

Außerdem wird davon abgeraten mit Grippesymptomen Orte aufzusuchen, an denen sich geschwächte oder erkrankte Menschen aufhalten. Weiterhin weisen wir darauf hin, dass aus medizinisch-fachlicher Sicht das präventive Tragen von Atemmasken sowie die Verwendung von Händedesinfektionsmitteln im Alltag nicht angezeigt ist. Die persönliche Schutzausrüstung wird im Bereich der medizinischen Versorgung benötigt.

Aktueller Stand Corona in Bremen

Donnerstag, 26. März





Bestätigte Fälle insgesamt Begründete Verdachtsfälle Genesene Verstorbene
Land Bremen 244 12 40 1
Stadtgemeinde Bremen 228 12 35 1
Stadtgemeinde Bremerhaven 16 0 5 0

Im Land Bremen werden aktuell zwölf Personen stationär auf Grund einer Covid-19 Erkrankung behandelt. Eine Person liegt in einer Klinik in Bremerhaven, elf weitere in der Stadtgemeinde Bremen. Drei dieser stationär betreuten Personen befinden sich in einem kritischen Zustand.

Bürgerinnen und Bürger aus Bremen und Bremerhaven können unter der Nummer 115 Informationen über und um das Corona-Virus erhalten. Außerdem werden fortlaufend Informationen auf der Website des Gesundheitsressorts und der Gesundheitsämter in Bremen und Bremerhaven zur Verfügung gestellt.

Das Gesundheitsressort rät weiterhin dazu, regelmäßig und sorgfältig Hände zu waschen, auf eine korrekte Hust- und Niesetikette zu achten und Abstand zu erkrankten Personen zu halten. In Fällen von auftretenden Symptomen und einem vorherigen Aufenthalt in einem Risikogebiet soll der Hausarzt telefonisch kontaktiert und nicht direkt die Praxis oder Klinik aufgesucht werden. Außerhalb der Sprechzeiten ist der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116117 telefonisch erreichbar.

Außerdem wird davon abgeraten mit Grippesymptomen Orte aufzusuchen, an denen sich geschwächte oder erkrankte Menschen aufhalten. Weiterhin weisen wir darauf hin, dass aus medizinisch-fachlicher Sicht das präventive Tragen von Atemmasken sowie die Verwendung von Händedesinfektionsmitteln im Alltag nicht angezeigt ist. Die persönliche Schutzausrüstung wird im Bereich der medizinischen Versorgung benötigt.

Update Corona-Fallzahlen am Vormittag entfällt künftig wieder

Donnerstag 26. März

Aufgrund einer erneuten Umstellung der Software-Meldung über die Corona-Fallzahlen an das Robert-Koch-Institut entfällt ab heute (26. März 2020) die vormittägliche Aktualisierung der Fallzahlen. Künftig gibt es wieder täglich eine Meldung über die Fallzahlen am späten Nachmittag. Die dann veröffentlichten Fallzahlen bilden auch die gemeldeten Fallzahlen an das RKI ab.

Aktueller Stand Corona in Bremen

Mittwoch, 25. März, 18 Uhr





Bestätigte Fälle insgesamt Begründete Verdachtsfälle Genesene Verstorbene
Land Bremen 212 7 35 1
Stadtgemeinde Bremen 196 7 35 1
Stadtgemeinde Bremerhaven 16 0 0 0

Am heutigen Mittwoch (25.03.2020) musste in Bremen der erste Todesfall in Verbindung mit einer Infektion mit SARS-CoV-2 vermeldet werden. Bei dem Verstorbenen handelt es sich um den Bewohner einer Altenpflegeeinrichtung, der nach verschiedenen Vorerkrankungen im Alter von 76 Jahren am frühen Morgen im Klinikum Bremen-Mitte verstorben ist.

In der Altenpflegeeinrichtung, in der auch der Verstorbene lebte, sind fünf weitere Infektionen bei Mitbewohnerinnen bzw. Mitbewohnern bekannt. Das Gesundheitsamt ist bereits seit der ersten bekannten Infektion in engem Kontakt mit der Einrichtung und hat dort bereits Maßnahmen mit der Heimleitung besprochen und umgesetzt. Zum Beispiel werden die infizierten Personen in einem isolierten Bereich der Einrichtung untergebracht.

Mit großem Dank wurde heute eine Spende verschiedener Artikel für persönliche Schutzausrüstungen entgegengenommen. Diese erreichte das Gesundheitsressort über die Handwerkskammer Bremen. Neben anderen Spenden kamen über 2000 Masken von der Tischler-Innung Bremen und 300 Masken von der Bremer Straßenbahn AG. Die gespendete Schutzausrüstung wurde heute gesichtet und katalogisiert und wird nun nach einem festen Schlüssel an Kliniken, Hebammen und Pflegeeinrichtungen verteilt. „Wir bedanken uns bei den Unternehmen, die ihre eigenen Bestände gespendet haben, um dem Land Bremen in der aktuellen Situation unterstützend zur Seite zu stehen. Jede einzelne Spende, egal welcher Größe, ist mit herzlichem Dank angenommen worden“, so Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard.

Weitere Spenden können gerne im Zentrallager der Gesundheit Nord, Erich-Kühlmann-Straße 5, 28197 Bremen, abgegeben werden. Die dort gespendeten Ausrüstungsgegenstände werden von dort unter anderem an Kliniken, Hebammen und Pflegeeinrichtungen verteilt.
https://www.bab-bremen.de/wachsen/beratung/task-force.html

Bürgerinnen und Bürger aus Bremen und Bremerhaven können unter der Nummer 115 Informationen über und um das Corona-Virus erhalten. Außerdem werden fortlaufend Informationen auf der Website des Gesundheitsressorts und der Gesundheitsämter in Bremen und Bremerhaven zur Verfügung gestellt.

Das Gesundheitsressort rät weiterhin dazu, regelmäßig und sorgfältig Hände zu waschen, auf eine korrekte Hust- und Niesetikette zu achten und Abstand zu erkrankten Personen zu halten. In Fällen von auftretenden Symptomen und einem vorherigen Aufenthalt in einem Risikogebiet soll der Hausarzt telefonisch kontaktiert und nicht direkt die Praxis oder Klinik aufgesucht werden. Außerhalb der Sprechzeiten ist der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116117 telefonisch erreichbar.

Außerdem wird davon abgeraten mit Grippesymptomen Orte aufzusuchen, an denen sich geschwächte oder erkrankte Menschen aufhalten. Weiterhin weisen wir darauf hin, dass aus medizinisch-fachlicher Sicht das präventive Tragen von Atemmasken sowie die Verwendung von Händedesinfektionsmitteln im Alltag nicht angezeigt ist. Die persönliche Schutzausrüstung wird im Bereich der medizinischen Versorgung benötigt.

Erster Todesfall durch Corona-Infektion in Bremen

Mittwoch, 25. März

Am heutigen Mittwoch (25.03.) ist in Bremen die erste Person an den Folgen einer Infektion durch das SARS-CoV-2 Virus verstorben. Es handelt sich um einen 76-jährigen Mann, der in einer Pflegeeinrichtung lebte. Die Infektion durch das Virus war bekannt, er war innerhalb der Einrichtung auf einer extra eingerichteten Corona-Station isoliert worden. Der Verstorbene hatte bereits mehrere Vorerkrankungen und wurde in der vergangenen Nacht in das Klinikum Bremen-Mitte eingeliefert. Dort erfolgte die Aufnahme auf der Intensivstation.

„Mein Mitgefühl gilt seinen Angehörigen und allen, die ihn gut kannten. Ich trauere mit ihnen und wünsche Kraft und Trost in diesem schweren Moment“, so Senatorin Claudia Bernhard.

Update Fallzahlen Corona

Mittwoch, 25.03. 10 Uhr





Bestätigte Fälle insgesamt Begründete Verdachtsfälle Genesene
Land Bremen 202 6 35
Stadtgemeinde Bremen 188 5 35
Stadtgemeinde Bremerhaven 14 0 0

Aktueller Stand Corona in Bremen

Dienstag, 24. März





Bestätigte Fälle insgesamt Begründete Verdachtsfälle Genesene
Land Bremen 195 5 35
Stadtgemeinde Bremen 181 5 35
Stadtgemeinde Bremerhaven 14 0 0

Aufgrund eines Software-Übermittlungsfehlers wurde am heutigen Vormittag (Pressemitteilung Nr. 316) versehentlich die Fallzahl 15 für die Stadtgemeinde Bremerhaven übermittelt. Diese Zahl musste erneut auf 14 korrigiert werden, es liegt keine Neuinfektion in Bremerhaven vor. Es befinden sich weiterhin acht Personen in stationärer Behandlung, zwei davon benötigen intensivmedizinische Behandlung und werden beatmet.

Bürgerinnen und Bürger aus Bremen und Bremerhaven können unter der Nummer 115 Informationen über und um das Corona-Virus erhalten. Außerdem werden fortlaufend Informationen auf der Website des Gesundheitsressorts und der Gesundheitsämter in Bremen und Bremerhaven zur Verfügung gestellt.

Das Gesundheitsressort rät weiterhin dazu, regelmäßig und sorgfältig Hände zu waschen, auf eine korrekte Hust- und Niesetikette zu achten und Abstand zu erkrankten Personen zu halten. In Fällen von auftretenden Symptomen und einem vorherigen Aufenthalt in einem Risikogebiet soll der Hausarzt telefonisch kontaktiert und nicht direkt die Praxis oder Klinik aufgesucht werden. Außerhalb der Sprechzeiten ist der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116117 telefonisch erreichbar.

Außerdem wird davon abgeraten mit Grippesymptomen Orte aufzusuchen, an denen sich geschwächte oder erkrankte Menschen aufhalten. Weiterhin weisen wir darauf hin, dass aus medizinisch-fachlicher Sicht das präventive Tragen von Atemmasken sowie die Verwendung von Händedesinfektionsmitteln im Alltag nicht angezeigt ist. Die persönliche Schutzausrüstung wird im Bereich der medizinischen Versorgung benötigt.

Kloska Group stellt Atemschutzmasken zur Verfügung

Dienstag, 24. März

Die Kloska Group hat der Gesundheitsbehörde am gestrigen Montag (23.03.2020) 700 FFP2-Atemschutzmasken zur Verfügung gestellt. Dazu Senatorin Claudia Bernhard: „Wir bedanken uns bei Uwe Kloska und der gesamten Kloska Group für ihre Hilfsbereitschaft. Die Atemschutzmasken werden uns in den nächsten Tagen bei der Bekämpfung der Ausbreitung weiterhelfen.“

FFP2-Atemschutzmasken sind für das Personal, das sich um die Versorgung von Patientinnen und Patienten kümmert, ein wichtiger Bestandteil der persönlichen Schutzausrüstung. Zurzeit herrschen europaweit Lieferengpässe bei der Beschaffung von persönlicher Schutzausrüstung, zu der auch die Masken gehören. Aktuell wird die Beschaffung und Verteilung der Masken über das Bundesministerium für Gesundheit koordiniert.

Uwe Kloska, Geschäftsführer der Kloska Group sagt: „In der aktuellen Situation freuen wir uns sehr, auch einen Beitrag zur Bekämpfung des Coronavirus leisten zu können. Wir sehen es als unsere Pflicht einzuspringen, wo immer wir können.“ Die Kloska Group ist ein Bremer Familienunternehmen, das seit 1981 als Systemlieferant und Servicepartner unter anderem für Schifffahrt, Werften, das Baugewerbe und im Handwerk tätig ist.

Update Fallzahlen Corona

Dienstag, 24. März 2020, 10 Uhr





Bestätigte Fälle insgesamt Begründete Verdachtsfälle Genesene
Land Bremen 186 6 26
Stadtgemeinde Bremen 171 6 26
Stadtgemeinde Bremerhaven 15 0 0


Konfliktberatungsstellen für Schwangere bleiben geöffnet - Beratung jetzt auch telefonisch und online möglich

Diensta, 24. März

Die Konfliktberatungsstellen für Schwangere bleiben weiterhin geöffnet und führen weiterhin Beratungsgespräche durch. In der aktuellen Situation, die durch die Ausbreitung des Corona-Virus die Reduktion des persönlichen Kontakts erfordert, müssen diese Beratungsgespräche nicht persönlich geführt werden. Für die Dauer der Wirksamkeit der Allgemeinverfügung über das Verbot von Veranstaltungen, Zusammenkünften und der Öffnung bestimmter Betriebe zur Eindämmung des Corona-Virus des Ordnungsamts Bremen vom 20.03.2020 ist eine Beratung auch telefonisch oder durch die Nutzung digitaler Medien wie Chat oder Videotelefonie möglich. Der erforderliche Beratungsschein kann danach per Telefax, Computerfax oder als Anhang einer E-Mail versendet werden. Dazu Senatorin Claudia Bernhard: „Die Einschränkungen durch § 218 sind bereits sehr hoch, durch die jetzige Situation werden sie noch größer. Wir schaffen mit dieser Reglung eine Abhilfe, um trotz Kontaktverbots eine schnelle Beratung bekommen zu können.“

Die Maßnahmen sollen eine weitere Ausbreitung des Corona-Virus verhindern. Die Hinweise sind nicht als Anordnung der Schließung oder teilweisen Schließung von Beratungsstellen zu verstehen. Wird das Angebot zur persönlichen Beratung aufrechterhalten, sind die Verhaltensempfehlungen des Robert-Koch-Instituts unbedingt einzuhalten.

Ein straffreier Schwangerschaftsabbruch nach StGB erfordert zwingend die Vorlage eines Beratungsscheins. Da eine persönliche Beratung der Frauen weder im Strafgesetzbuch oder im Schwangerschaftskonfliktgesetz (SchKG) des Bundes noch im bremischen Schwangerenberatungsgesetz (SchwBerG) explizit vorgeschrieben ist, kann die aktuelle Regelung angewendet werden, um die Möglichkeit einer unverzüglichen Beratung der schwangeren Frauen weiterhin sicherzustellen.

Aktueller Stand Corona in Bremen

Montag, 23. März





Bestätigte Fälle insgesamt Begründete Verdachtsfälle Genesene
Land Bremen 175 6 26
Stadtgemeinde Bremen 161 6 26
Stadtgemeinde Bremerhaven 14 1 0

Mit Stand Montagabend (23. März 2020) befinden sich acht Patienten in stationärer Behandlung, 138 Patienten befinden sich in häuslicher Quarantäne und werden ambulant behandelt. Die Zahl der genesenen Patienten ist heute stark angestiegen. Diese Patienten haben sich heute beim Gesundheitsamt Bremen gemeldet und nach vorhergier Rücksprache mit ihren behandelnden Ärzten mitgeteilt, dass sie aus der häuslichen Quarantäne entlassen wurden und somit genesen sind. Eine Ansteckung geht nach aktuellen Erkenntnissen von diesen Personen nicht mehr aus. Diese Form des Entlassungsmanagements folgt aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts, wonach Patienten 14 Tage nach Symptombeginn und mit 48-stündiger Symptomfreiheit Rücksprache mit ihrem Hausarzt halten müssen und von diesem die Bestätigung bekommen, dass sie die häusliche Quarantäne verlassen können. Dieser Vorgang bezieht sich nur auf ambulante Fälle.

Am heutigen Vormittag wurde die Corona-Ambulanz in den Messehallen 5 und 6 in Betrieb genommen. Am ersten Tag wurden dort 123 Patienten abgestrichen. Die Corona-Ambulanz in den Messehallen wird zurzeit von freiwilligen Ärzten betrieben, die entweder aus dem niedergelassenen Bereich stammen oder bereits pensioniert sind. Die Pflegekräfte und medizinischen Fachangestellten wurden aus der ehemaligen Corona-Ambulanz am Klinikum Bremen-Mitte übernommen und bringen somit bereits Erfahrung aus der ersten Ambulanz mit.

Für Bremerhaven wurde heute ein Fall weniger gelistet, als an den vorherigen Tagen. Dieser Fall wurde zwar in Bremerhaven diagnostiziert, ist aber wohnhaft in Bayern und wurde deshalb aus der Bremerhavener Statistik entfernt. Eine Übergabe dieses Falls an das zuständige Gesundheitsamt in Bayern ist erfolgt.

Bürgerinnen und Bürger aus Bremen und Bremerhaven können unter der Nummer 115 Informationen über und um das Corona-Virus erhalten. Außerdem werden fortlaufend Informationen auf der Website des Gesundheitsressorts und der Gesundheitsämter in Bremen und Bremerhaven zur Verfügung gestellt.

Das Gesundheitsressort rät weiterhin dazu, regelmäßig und sorgfältig Hände zu waschen, auf eine korrekte Hust- und Niesetikette zu achten und Abstand zu erkrankten Personen zu halten. In Fällen von auftretenden Symptomen und einem vorherigen Aufenthalt in einem Risikogebiet soll der Hausarzt telefonisch kontaktiert und nicht direkt die Praxis oder Klinik aufgesucht werden. Außerhalb der Sprechzeiten ist der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116117 telefonisch erreichbar.

Außerdem wird davon abgeraten mit Grippesymptomen Orte aufzusuchen, an denen sich geschwächte oder erkrankte Menschen aufhalten. Weiterhin weisen wir darauf hin, dass aus medizinisch-fachlicher Sicht das präventive Tragen von Atemmasken sowie die Verwendung von Händedesinfektionsmitteln im Alltag nicht angezeigt ist. Die persönliche Schutzausrüstung wird im Bereich der medizinischen Versorgung benötigt.

Aktueller Stand Corona in Bremen

Sonntag, 22. März





Bestätigte Fälle insgesamt Begründete Verdachtsfälle Genesene
Land Bremen 173 15 3
Stadtgemeinde Bremen 158 14 3
Stadtgemeinde Bremerhaven 15 1 0

Im Land Bremen werden aktuell sieben Personen mit Covid-19 Erkrankung stationär behandelt, zwei davon befinden sich in intensivmedizinischer Behandlung und werden beatmet. Bei den anderen stationären Patienten liegt aktuell eine leichte bis moderate Symptomatik vor.

Am morgigen Montag (23.03.) wird die Corona-Ambulanz in den Messehallen 5 und 6 eröffnet. Der Betrieb beginnt um 10 Uhr, ab dann ist die Corona-Ambulanz montags bis freitags von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet, am Wochenende von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr. Aufgesucht werden kann die Ambulanz nach vorheriger Überweisung durch den Hausarzt.
Die Ambulanz am Klinikum Bremen-Mitte wird durch die neue Ambulanz ersetzt, die Ambulanz am Klinikum Bremen-Ost wird weiterhin wie bekannt betrieben.

Bürgerinnen und Bürger aus Bremen und Bremerhaven können unter der Nummer 115 Informationen über und um das Corona-Virus erhalten. Außerdem werden fortlaufend Informationen auf der Website des Gesundheitsressorts und der Gesundheitsämter in Bremen und Bremerhaven zur Verfügung gestellt.

Das Gesundheitsressort rät weiterhin dazu, regelmäßig und sorgfältig Hände zu waschen, auf eine korrekte Hust- und Niesetikette zu achten und Abstand zu erkrankten Personen zu halten. In Fällen von auftretenden Symptomen und einem vorherigen Aufenthalt in einem Risikogebiet soll der Hausarzt telefonisch kontaktiert und nicht direkt die Praxis oder Klinik aufgesucht werden. Außerhalb der Sprechzeiten ist der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116117 telefonisch erreichbar.

Außerdem wird davon abgeraten mit Grippesymptomen Orte aufzusuchen, an denen sich geschwächte oder erkrankte Menschen aufhalten. Weiterhin weisen wir darauf hin, dass aus medizinisch-fachlicher Sicht das präventive Tragen von Atemmasken sowie die Verwendung von Händedesinfektionsmitteln im Alltag nicht angezeigt ist. Die persönliche Schutzausrüstung wird im Bereich der medizinischen Versorgung benötigt.

Aktueller Stand Corona in Bremen

Samstag, 21. März





Bestätigte Fälle insgesamt Begründete Verdachtsfälle Genesene
Land Bremen 168 15 3
Stadtgemeinde Bremen 153 14 3
Stadtgemeinde Bremerhaven 15 1 0

Im Land Bremen werden aktuell fünf Personen mit Covid-19 Erkrankung stationär behandelt, zwei davon befinden sich in intensivmedizinischer Behandlung und werden beatmet. Zu einer bestätigten Infektion in einer Pflegeeinrichtung sind drei weitere Bewohner hinzugekommen, die in direktem epidemiologischen Zusammenhang zum ersten Fall stehen. Das bislang getestete Personal weist jedoch keine Infektion durch SARS-CoV-2 auf. Das Gesundheitsamt Bremen steht in engem Kontakt mit der Einrichtung, erste Maßnahmen zur Eindämmung wurden bereits nach der ersten bekannten Infektion getroffen, ergänzende Maßnahmen heute vereinbart. Zu allen weiteren neuen Infektionen befindet sich das Gesundheitsamt in der Ermittlung der Details, wozu auch die Ermittlung des Umfelds der infizierten Personen gehört.

Bremer*innen können unter der Nummer 115 Informationen über und um das Corona-Virus erhalten. Diese Nummer lässt sich nicht nur aus der Stadtgemeinde Bremen anrufen, sondern auch aus Bremerhaven. Außerdem werden fortlaufend Informationen auf der Website des Gesundheitsressorts und der Gesundheitsämter in Bremen und Bremerhaven zur Verfügung gestellt.

Das Gesundheitsressort rät weiterhin dazu, regelmäßig und sorgfältig Hände zu waschen, auf eine korrekte Hust- und Niesetikette zu achten und Abstand zu erkrankten Personen zu halten. In Fällen von auftretenden Symptomen und einem vorherigen Aufenthalt in einem Risikogebiet soll der Hausarzt telefonisch kontaktiert und nicht direkt die Praxis oder Klinik aufgesucht werden. Außerhalb der Sprechzeiten ist der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116117 telefonisch erreichbar.

Außerdem wird davon abgeraten mit Grippesymptomen Orte aufzusuchen, an denen sich geschwächte oder erkrankte Menschen aufhalten. Weiterhin weisen wir darauf hin, dass aus medizinisch-fachlicher Sicht das präventive Tragen von Atemmasken sowie die Verwendung von Händedesinfektionsmitteln im Alltag nicht angezeigt ist. Die persönliche Schutzausrüstung wird im Bereich der medizinischen Versorgung benötigt

Gesundheitsressort koordiniert Unterstützungspool

Nicht nur Pflegekräfte sind aufgerufen sich zu melden

Noch ist die Situation rund um Corona in den Bremer Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen zwar angespannt, aber zu bewältigen. Allerdings kann sich die Lage in den kommenden Wochen verändern, so dass es zu massiven Personalengpässen kommen könnte. Dies betrifft Pflegende aber auch ggf. andere Gesundheitsberufe. Um sich schon jetzt auf eine solche Notsituation vorbereiten zu können, ruft die Gesundheitsbehörde dazu auf, dass sich entsprechend ausgebildete oder erfahrene Personen melden. Sie haben eine Ausbildung im pflegerischen Bereich bzw. eines weiteren Gesundheitsberufes oder Kenntnisse, z.B. durch ein freiwilliges soziales Jahr oder den Zivildienst erworben, und können sich vorstellen, etwa das Krankenhauspersonal bei anfallenden Tätigkeiten zu unterstützen?

Dann melden Sie sich bitte per E-Mail bei der Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz mit folgenden Angaben: Name, Alter, Berufsabschluss und Anzahl der Berufsjahre, früherer Einsatzort und Zeit seit der letzten Berufstätigkeit, Telefonnummer, Adresse (für einen wohnortnahen Einsatz), Wunsch-Einsatzort (Krankenhaus, Pflegeeinrichtung (stationär/ambulant)) und Ihrer aktuellen Beschäftigungssituation. Die E-Mail-Adresse lautet: wir-helfen@gesundheit.bremen.de.

Durch die Meldung entstehen keinerlei Verpflichtungen, auch wann und ob ein möglicher Einsatz stattfinden wird lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. Der Aufruf der Gesundheitsbehörde dient lediglich zum Erfassen der Menschen aus den genannten Berufsgruppen, um Anfragen um Unterstützung gezielt stellen zu können, sollte dies nötig werden. Selbstverständlich werden arbeitsrechtliche Regelungen für alle Beteiligten zufriedenstellend gelöst werden, sollte ein Einsatz in den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen notwendig werden.

Herzlich willkommen sind auch allgemeine Hilfsangebote – etwa zur Unterstützung der jetzt sehr geforderten Berufsgruppen. Sie können diese z.B. an die Freiwilligenagentur Freiwiligen Agentur Bremenoder die Diakonie Diakonie-Bremenrichten. Weitere Koordinierungsstellen können sich unter o.g. Mailadresse ebenfalls melden, um über die Behörden bekannt gemacht zu werden.

Falls Sie Studierende*r der Medizin sind und in Bremen helfen möchten, finden Sie über die Homepage medis-vs-covid19.de Information zur Aktion „Medizinstudierende gegen Covid-19“. Dort finden Sie Adressen von Kliniken, bei denen Sie Ihre Unterstützung direkt anbieten können.

Aktueller Stand Corona in Bremen

Freitag, 20. März





Bestätigte Fälle insgesamt Begründete Verdachtsfälle Genesene
Land Bremen 127 15 3
Stadtgemeinde Bremen 112 14 3
Stadtgemeinde Bremerhaven 15 1 0

Aktuell werden in Bremen sechs Covid-19 Patient*innen stationär versorgt, eine Person auf einer Intensivstation. Eine weitere Person lebt in einer Pflegeeinrichtung.

Ab Montag (23. März) 10 Uhr nimmt die neue Corona-Ambulanz im Messezentrum ihren Betrieb auf. Sie wird die Ambulanz am Standort Klinikum Bremen-Mitte ersetzen. Das Prozedere an der neuen Corona-Ambulanz folgt dem der beiden bekannten Ambulanzen: für die Testung wird eine Überweisung des Hausarztes benötigt. Eingerichtet wird die Ambulanz in der Halle 6, der Zugang erfolgt über die Halle 5 (Eingang Bürgerweide), wo eine Wartemöglichkeit in der Halle eingerichtet ist. Um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten, wird zu Beginn noch Personal aus der Corona-Ambulanz Klinikum Bremen-Mitte eingesetzt werden.

Der Umzug der Corona-Ambulanz schafft weitere Kapazitäten am Klinikum Bremen-Mitte, sowohl materiell als auch personell und räumlich. Damit ist die neue Corona-Ambulanz ein Teil der Erweiterung der Kapazitäten in der stationären Versorgung. Um die Kapazitäten, sowohl im regulären stationären, wie auch im Intensivbereich, weiter auszubauen, wurden bereits nicht nötige operative Eingriffe abgesagt oder verschoben. Darüber hinaus stehen die Kliniken untereinander, koordiniert durch das Gesundheitsressort, in einem steten Austausch, um bei steigenden Fallzahlen die Versorgung der Patient*inne zu gewährleisten. Unter anderem werden weitere Beatmungsgeräte eingesetzt und die Intensivkapazitäten erhöht.

Bürgerinnen und Bürger aus Bremen und Bremerhaven können unter der Nummer 115 Informationen über und um das Corona-Virus erhalten. Außerdem werden fortlaufend Informationen auf der Website des Gesundheitsressorts und der Gesundheitsämter in Bremen und Bremerhaven zur Verfügung gestellt.

Das Gesundheitsressort rät weiterhin dazu, regelmäßig und sorgfältig Hände zu waschen, auf eine korrekte Hust- und Niesetikette zu achten und Abstand zu erkrankten Personen zu halten. In Fällen von auftretenden Symptomen und einem vorherigen Aufenthalt in einem Risikogebiet soll der Hausarzt telefonisch kontaktiert und nicht direkt die Praxis oder Klinik aufgesucht werden. Außerhalb der Sprechzeiten ist der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116117 telefonisch erreichbar.

Außerdem wird davon abgeraten mit Grippesymptomen Orte aufzusuchen, an denen sich geschwächte oder erkrankte Menschen aufhalten. Weiterhin weisen wir darauf hin, dass aus medizinisch-fachlicher Sicht das präventive Tragen von Atemmasken sowie die Verwendung von Händedesinfektionsmitteln im Alltag nicht angezeigt ist. Die persönliche Schutzausrüstung wird im Bereich der medizinischen Versorgung benötigt.

Aktueller Stand Corona in Bremen

Donnerstag, 19. März





Bestätigte Fälle insgesamt Begründete Verdachtsfälle Genesene
Land Bremen 119 13 3
Stadtgemeinde Bremen 104 13 3
Stadtgemeinde Bremerhaven 15 0 0

Die Zahl der bestätigten Fälle ist am heutigen Tag in der Stadtgemeinde Bremen stark angestiegen. Damit ist ein großer Teil der Tests, die sich in den letzten Tagen gesammelt haben, inzwischen analysiert. Der starke Anstieg des heutigen Tages lässt sich demnach auf eingegangene Tests mehrerer Tage zurückführen.

Zur Eindämmung der weiteren Ausbreitung, sowie zum Schutz besonders gefährdeter Personengruppen, wurde am heutigen Tag ein Besuchsverbot u.a. in Krankenhäusern, Tageskliniken und ähnlichen Einrichtungen erlassen. Dadurch werden Patient*innen vor möglichen Ansteckungen von außen geschützt. Wenn ein besonderes Interesse an einem Besuch vorliegt, können Krankenhäusern in Einzelfällen Ausnahmen von diesem Verbot zulassen.

Außerdem wurden am heutigen Tag alle planbaren Aufnahmen, Operationen sowie andere Eingriffe untersagt. Dies betrifft sowohl stationäre Einrichtungen wie auch ambulante Operationen. Durch das Verbot werden mehr Kapazitäten geschaffen, die für die Behandlung von Corona-Patient*innen genutzt werden können. Dies betrifft räumliche, wie auch materielle und Personelle Kapazitäten.

Am heutigen Donnerstag wird bundesweit der Tag der Gesundheitsämter begangen. An diesem Tag muss das Engagement der Beschäftigten der Bremer Gesundheitsämter besonders hervorgehoben werden. Dazu Claudia Bernhard: „Ich bedanke mich bei den Beschäftigten der Bremer Gesundheitsämter für den Einsatz und die Motivation, die sie alle in den letzten Tagen und Woche besonders gezeigt haben. Neben der tollen Arbeit, die bereits im Regelbetrieb geleistet wird, stellt die aktuelle Situation Sie vor eine Herausforderung, die mit viel Energie bewältigt wird. Vielen Dank!“

Bürgerinnen und Bürger aus Bremen und Bremerhaven können unter der Nummer 115 Informationen über und um das Corona-Virus erhalten. Außerdem werden fortlaufend Informationen auf der Website des Gesundheitsressorts und der Gesundheitsämter in Bremen und Bremerhaven zur Verfügung gestellt.

Das Gesundheitsressort rät weiterhin dazu, regelmäßig und sorgfältig Hände zu waschen, auf eine korrekte Hust- und Niesetikette zu achten und Abstand zu erkrankten Personen zu halten. In Fällen von auftretenden Symptomen und einem vorherigen Aufenthalt in einem Risikogebiet soll der Hausarzt telefonisch kontaktiert und nicht direkt die Praxis oder Klinik aufgesucht werden. Außerhalb der Sprechzeiten ist der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116117 telefonisch erreichbar.

Außerdem wird davon abgeraten mit Grippesymptomen Orte aufzusuchen, an denen sich geschwächte oder erkrankte Menschen aufhalten. Weiterhin weisen wir darauf hin, dass aus medizinisch-fachlicher Sicht das präventive Tragen von Atemmasken sowie die Verwendung von Händedesinfektionsmitteln im Alltag nicht angezeigt ist. Die persönliche Schutzausrüstung wird im Bereich der medizinischen Versorgung benötigt.

Aktueller Stand Corona in Bremen

Mittwoch, 18. März





Bestätigte Fälle insgesamt Begründete Verdachtsfälle Genesene
Land Bremen 75 34 3
Stadtgemeinde Bremen 62 34 3
Stadtgemeinde Bremerhaven 13 0 0

Mit dem heutigen Tag konnten alle abgenommenen Tests aus der Corona-Ambulanz in Bremen-Mitte bis einschließlich Sonntag (15.3.) laborseitig bearbeitet werden, die Testergebnisse finden sich in der Tabelle wieder. Im Vergleich zu gestern gibt es acht neue bestätigte Fälle in Bremen und einen in Bremerhaven. Zwei Patienten/-innen befinden sich in stationärer Behandlung, alle weiteren in ambulanter Behandlung und häuslicher Quarantäne.

Bürgerinnen und Bürger aus Bremen und Bremerhaven können unter der Nummer 115 Informationen über und um das Corona-Virus erhalten. Außerdem werden fortlaufend Informationen auf der Website des Gesundheitsressorts und der Gesundheitsämter in Bremen und Bremerhaven zur Verfügung gestellt.

Das Gesundheitsressort rät weiterhin dazu, regelmäßig und sorgfältig Hände zu waschen, auf eine korrekte Hust- und Niesetikette zu achten und Abstand zu erkrankten Personen zu halten. In Fällen von auftretenden Symptomen und einem vorherigen Aufenthalt in einem Risikogebiet soll der Hausarzt telefonisch kontaktiert und nicht direkt die Praxis oder Klinik aufgesucht werden. Außerhalb der Sprechzeiten ist der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116117 telefonisch erreichbar.

Außerdem wird davon abgeraten mit Grippesymptomen Orte aufzusuchen, an denen sich geschwächte oder erkrankte Menschen aufhalten. Weiterhin weisen wir darauf hin, dass aus medizinisch-fachlicher Sicht das präventive Tragen von Atemmasken sowie die Verwendung von Händedesinfektionsmitteln im Alltag nicht angezeigt ist. Die persönliche Schutzausrüstung wird im Bereich der medizinischen Versorgung benötigt.

Aktueller Stand Corona in Bremen

Dienstag, 17. März

Aktuell werden an den Corona-Ambulanzen in Bremen, sowohl am Standort Klinikum Bremen-Mitte als auch am Standort Bremen-Ost, teilweise nicht mehr alle vorstelligen Personen getestet. Die Ausbreitung des Corona-Virus erfordert eine Anpassung von Maßnahmen an die sich stetig weiter entwickelnde Dynamik. Die Corona-Ambulanzen werden einerseits von Hilfesuchenden in Anspruch genommen, die auf Überweisung des hausärztlichen Bereiches dort vorsprechen, andererseits auch von Personen, die aufgrund eigener Einschätzungen eine Diagnostik im Sinne der Entnahme einer Laborprobe erhoffen.





Bestätigte Fälle insgesamt Begründete Verdachtsfälle Genesene
Land Bremen 66 9 3
Stadtgemeinde Bremen 54 5 3
Stadtgemeinde Bremerhaven 12 4 0

Dazu Dr. Martin Götz, Referatsleiter Infektionsschutz im Gesundheitsressort: „Da die verfügbaren Laborkapazitäten – trotz kontinuierlicher Bemühungen im Sinne einer erweiterten Kapazität – aktuell mit Engpässen konfrontiert sind, ist es aus medizinischer Sicht sinnvoll und angemessen, dass die Ärztinnen und Ärzte vor Ort in den Corona-Ambulanzen nach hausärztlicher Überweisung je nach Einzelfall mit Berücksichtigung der individuellen Konstellation festlegen, ob eine Labordiagnostik erforderlich ist. Dieses restriktiv angepasste Verfahren hat den Effekt, dass Testungen in Würdigung der Laborkapazitäten ausschließlich bei denjenigen vorgenommen werden, bei denen eine Gewissheit im Hinblick auf einen Virusnachweis oder einen Virusausschluss unerlässlich ist.“

Aus den genannten Gründen dauert die Analyse der abgenommenen Tests der Corona-Ambulanz aktuell durchschnittlich vier Tage. Die abgenommenen Tests werden nicht streng chronologisch abgearbeitet, sondern chargenweise analysiert. Dadurch können sich in den nächsten Tagen erhöhte bestätigte Fallzahlen ergeben. Diese erhöhten Fallzahlen weisen nicht zwingend auf eine exponentielle Steigerung innerhalb eines kurzen Zeitraums hin, sondern geben die aufgestauten Fälle im Labor wider.

Senatorin Claudia Bernhard betont erneut: „Der Schutz besonders gefährdeter Gruppen ist aktuell sehr wichtig. Bitte bedenken Sie bei all Ihren Aktivitäten, auch beim möglichen Besuch der Corona-Ambulanz, ob und wie Sie diese Gefährdung minimieren können.“

Bürgerinnen und Bürger aus Bremen und Bremerhaven können unter der Nummer 115 Informationen über und um das Corona-Virus erhalten. Außerdem werden fortlaufend Informationen auf der Website des Gesundheitsressorts und der Gesundheitsämter in Bremen und Bremerhaven zur Verfügung gestellt.

Das Gesundheitsressort rät weiterhin dazu, regelmäßig und sorgfältig Hände zu waschen, auf eine korrekte Hust- und Niesetikette zu achten und Abstand zu erkrankten Personen zu halten. In Fällen von auftretenden Symptomen und einem vorherigen Aufenthalt in einem Risikogebiet soll der Hausarzt telefonisch kontaktiert und nicht direkt die Praxis oder Klinik aufgesucht werden. Außerhalb der Sprechzeiten ist der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116117 telefonisch erreichbar.

Außerdem wird davon abgeraten mit Grippesymptomen Orte aufzusuchen, an denen sich geschwächte oder erkrankte Menschen aufhalten. Weiterhin weisen wir darauf hin, dass aus medizinisch-fachlicher Sicht das präventive Tragen von Atemmasken sowie die Verwendung von Händedesinfektionsmitteln im Alltag nicht angezeigt ist. Die persönliche Schutzausrüstung wird im Bereich der medizinischen Versorgung benötigt.

Equal Pay Day - internationaler Aktionstag für Entgeltgleichheit

Die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern beträgt in Deutschland aktuell 20 Prozent. Das sind die Zahlen für 2019, die das Statistische Bundesamt jetzt vorgelegt hat. Verglichen wird das, was Frauen und Männer pro Stunde brutto verdient haben – unabhängig davon, ob in Teilzeit oder Vollzeit. Um das zu bekommen, was ein Mann bei gleicher Stundenzahl pro Jahr verdient, müsste eine Frau 73 Tage länger arbeiten, etwa zweieinhalb Monate. Das symbolisiert der Equal Pay Day. Im Jahr 2018 betrug der geschlechtsspezifische Lohnabstand 21 Prozent (77 Tage), daher wurde der Equal Pay Day 2020 auf den 17. März festgelegt.

Im europäischen Vergleich liegt Deutschland damit weit hinten. Im Land Bremen beträgt die Lohnlücke 23 Prozent. Nur in Baden-Württemberg liegt sie mit 25 Prozent noch höher. Während die Lohnlücke in Deutschland 2019 etwas kleiner geworden ist, hat sie im Land Bremen zugenommen.

„Frauen müssen sich anhören: ‚Wählt andere Berufe, arbeitet nicht in Teilzeit, unterbrecht nicht für Kinderbetreuung, bekommt das mit der Vereinbarkeit von Beruf und Familie trotzdem hin, gebt mehr an mit dem was ihr könnt.‘ Es muss genau umgekehrt sein: Berufe mit hohem Frauenanteil müssen genauso gut bezahlt werden, Teilzeit und Wiedereinstieg dürfen nicht zu Lohnabschlag führen, Vereinbarkeit muss auch für Männer ein Thema werden, Leistung muss anerkannt und gerecht bezahlt werden. Schuld an der Lohnlücke sind nicht die Frauen, sondern die immer noch geschlechtsspezifische Arbeitsteilung und die patriarchalen Strukturen“, so Claudia Bernhard, Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz.

„Dass andere Staaten mehr Lohngerechtigkeit für Frauen haben, ist kein Zufall. Sie haben wirksamere Gesetze und Sanktionen. Sie haben Tarifverträge und Arbeitsbewertungsverfahren, Transparenzpflichten und Klagemöglichkeiten, mit denen gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit besser durchgesetzt werden kann. Und sie finden es weniger ‚normal‘, dass Frauen weniger verdienen als Männer. Auch wenn die Hauptverantwortung, dies zu ändern, beim Bund liegt, muss Bremen seine eigene Handlungsmöglichkeiten ausschöpfen. Das wollen wir mit einer künftigen Senatsstrategie ‚Entgeltgleichheit‘ gezielter als bisher tun“, so Bernhard.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier:

frauenseiten.bremen.de
gesundheit.bremen.de
arbeitnehmerkammer.de

Aktueller Stand Corona in Bremen

Montag, 16. März

Von den aktuell bestätigten Fällen im Land Bremen befinden sich drei in stationärer Behandlung, sind aber in einem guten Zustand. Alle anderen fälle befinden sich in häuslicher Quarantäne und damit in ambulanter Behandlung. Vier bestätigte Fälle zeigen sogar keine Symptome.

In den kommenden beiden Tagen wird mit einem stärkeren Anstieg der bestätigten Infektionen als in den letzten Tagen gerechnet. Das lässt sich durch gesteigerte Laborkapazitäten und einen dadurch höheren Rücklauf der Proben erklären. Alle positiv getesteten Proben wurden in der Corona-Ambulanz abgenommen, weshalb die betroffenen Personen bereits über Isolierungs-Maßnahmen informiert sind.

Am heutigen Montag (16.03.2020) wurde die zweite Corona-Ambulanz am Standort Klinikum Bremen-Ost in Betrieb genommen. Sie verfährt nach demselben Schema, wie bereits die Corona-Ambulanz am Klinikum Bremen Mitte. Beide Ambulanzen dürfen nur mit einer ärztlichen Überweisung aufgesucht werden. Zuerst soll daher telefonisch Kontakt mit dem niedergelassenen Hausarzt aufgenommen werden. Wenn eine Testung angezeigt und beim niedergelassenen Arzt nicht möglich ist, kann dieser eine Überweisung an die Corona-Ambulanzen ausstellen. Diese muss nicht im Original in der Ambulanz vorliegen, sondern kann auch per Fax vom Hausarzt verschickt werden. Es ist also nicht nötig, die jeweiligen Praxen persönlich aufzusuchen.





Bestätigte Fälle insgesamt Begründete Verdachtsfälle Genesene
Land Bremen 57 17 1
Stadtgemeinde Bremen 49 17 1
Stadtgemeinde Bremerhaven 8 0 0

Die Corona-Ambulanzen haben von Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr geöffnet. Die Ambulanz am Klinikum Bremen-Mitte zusätzlich auch samstags und sonntags von 10 bis 14 Uhr. Wartemöglichkeiten sind vor Ort eingerichtet. Zusätzlich sind im Gesundheitsamt Bremen vier Teams tätig, die bei Notwendigkeit und Information durch den Hausarzt Patientinnen und Patienten auch aufsuchen können und dort Abstriche durchführen. Diese Möglichkeit soll vor allem bettlägerigen, schwer erkrankten oder besonders gefährdeten Menschen zugutekommen.

Bürgerinnen und Bürger aus Bremen und Bremerhaven können unter der Nummer 115 Informationen über und um das Corona-Virus erhalten. Außerdem werden fortlaufend Informationen auf der Website des Gesundheitsressorts und der Gesundheitsämter in Bremen und Bremerhaven zur Verfügung gestellt.

Das Gesundheitsressort rät weiterhin dazu, regelmäßig und sorgfältig Hände zu waschen, auf eine korrekte Hust- und Niesetikette zu achten und Abstand zu erkrankten Personen zu halten. In Fällen von auftretenden Symptomen und einem vorherigen Aufenthalt in einem Risikogebiet soll der Hausarzt telefonisch kontaktiert und nicht direkt die Praxis oder Klinik aufgesucht werden. Außerhalb der Sprechzeiten ist der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116117 telefonisch erreichbar.

Außerdem wird davon abgeraten mit Grippesymptomen Orte aufzusuchen, an denen sich geschwächte oder erkrankte Menschen aufhalten. Weiterhin weisen wir darauf hin, dass aus medizinisch-fachlicher Sicht das präventive Tragen von Atemmasken sowie die Verwendung von Händedesinfektionsmitteln im Alltag nicht angezeigt ist. Die persönliche Schutzausrüstung wird im Bereich der medizinischen Versorgung benötigt.

Eröffnung der Corona-Ambulanz am Standort Klinikum Bremen-Ost

Montag, 16. März

Achtung Redaktionen: Termin, heute um 13 Uhr

Zur Eröffnung der zweiten Corona-Ambulanz am Standort Klinikum Bremen-Ost werden Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte und Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard vor Ort sein. Der Termin findet heute (Montag, 16.3.) um 13 Uhr am Gebäude 51 im Klinikum Bremen-Ost, Züricher-Straße 40, 28325 statt.

Die zweite Corona-Ambulanz wird eingerichtet um mehr Bürgerinnen und Bürger auf eine Infektion durch das neuartige Corona-Virus testen zu können. Dadurch werden die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte sowie die erste Corona-Ambulanz am Standort Klinikum Bremen-Mitte entlastet.

Wir weisen Sie darauf an, die Corona-Ambulanz nicht zu betreten und Abstand zum Personal und Patientinnen und Patienten zu halten.

Aktueller Stand Corona in Bremen

Sonntag, 15. März





Bestätigte Fälle insgesamt Begründete Verdachtsfälle Genesene
Land Bremen 56 2 1
Stadtgemeinde Bremen 48 2 1
Stadtgemeinde Bremerhaven 8 0 0

Heute wurden in der Stadtgemeinde Bremen drei neue Corona-Fälle gemeldet. Zwei der Fälle sind Rückkehrer aus einem Risikogebiet, die dritte Infektion lässt sich auf den Kontakt mit einer anderen infizierten Person zurückführen. Eine weitere Person gilt als begründeter Verdachtsfall, auch diese Einschätzung ergibt sich durch die Rückkehr aus einem Risikogebiet. Diese Person sowie die Kontaktpersonen befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Gleichzeitig wird erneut der Hinweis gegeben, dass die Corona-Ambulanzen nur mit einer ärztlichen Überweisung und nach vorheriger telefonischer Terminabsprache aufgesucht werden sollen. Bürgerinnen und Bürger, die seit Donnerstag in der Corona Ambulanz abgestrichen wurden, müssen aktuell bis Dienstag auf das Resultat warten. Die Kapazitäten im zuständigen Labor werden aktuell ausgebaut und stehen ab Anfang nächster Woche zur Verfügung. Bis zum kommenden Dienstag sollen demnach alle in der Ambulanz abgestrichenen Bürgerinnen und Bürger die erteilten Anordnungen weiterhin befolgen.

Bürgerinnen und Bürger aus Bremen und Bremerhaven können unter der Nummer 115 Informationen über und um das Corona-Virus erhalten. Außerdem werden fortlaufend Informationen auf der Website des Gesundheitsressorts und der Gesundheitsämter in Bremen und Bremerhaven zur Verfügung gestellt.

Das Gesundheitsressort rät weiterhin dazu, regelmäßig und sorgfältig Hände zu waschen, auf eine korrekte Hust- und Niesetikette zu achten und Abstand zu erkrankten Personen zu halten. In Fällen von auftretenden Symptomen und einem vorherigen Aufenthalt in einem Risikogebiet soll der Hausarzt telefonisch kontaktiert und nicht direkt die Praxis oder Klinik aufgesucht werden. Außerhalb der Sprechzeiten ist der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116117 telefonisch erreichbar.

Außerdem wird davon abgeraten mit Grippesymptomen Orte aufzusuchen, an denen sich geschwächte oder erkrankte Menschen aufhalten. Weiterhin weisen wir darauf hin, dass aus medizinisch-fachlicher Sicht das präventive Tragen von Atemmasken sowie die Verwendung von Händedesinfektionsmitteln im Alltag nicht angezeigt ist. Die persönliche Schutzausrüstung wird im Bereich der medizinischen Versorgung benötigt.

Aktueller Stand Corona in Bremen

Samstag, 14. März





Bestätigte Fälle insgesamt Begründete Verdachtsfälle Genesene
Land Bremen 53 1 1
Stadtgemeinde Bremen 45 1 1
Stadtgemeinde Bremerhaven 8 0 0

Der leichte Anstieg der bestätigten Fälle im Land Bremen lässt sich vollständig auf Reiserückkehrer zurückführen. Somit sind auch die Kontaktpersonen zu den neuen Fällen durch die beiden Gesundheitsämter bereits über die häusliche Quarantäne bereits informiert worden.

Am heutigen Samstag (14.03.2020) besuchte Senatorin Claudia Bernhard gemeinsam mit Staatsrätin Silke Stroth und Dr. Sylvia Offenhäuser vom Gesundheitsamt die Corona Ambulanz am Standort Klinikum Bremen-Mitte. Das Personal der Ambulanz beschrieb die Situation heute als entspannt. Dazu Claudia Bernhard: „Neben all den niedergelassenen Praxen und den Beschäftigten der Bremer Gesundheitsämter, leisten alle Beschäftigten in der Corona Ambulanz seit mehr als einer Woche eine sehr gute Arbeit. Vielen Dank für diesen tollen Einsatz!“

Gleichzeitig wird erneut der Hinweis gegeben, dass die Corona-Ambulanzen nur mit einer ärztlichen Überweisung und nach vorheriger telefonischer Terminabsprache aufgesucht werden sollen. Bürgerinnen und Bürger, die seit Donnerstag in der Corona Ambulanz abgestrichen wurden, müssen aktuell bis Dienstag auf das Resultat warten. Die Kapazitäten im zuständigen Labor werden aktuell ausgebaut und stehen ab Anfang nächster Woche zur Verfügung. Bis zum kommenden Dienstag sollen demnach alle in der Ambulanz abgestrichenen Bürgerinnen und Bürger die erteilten Anordnungen weiterhin befolgen.

Bürgerinnen und Bürger aus Bremen und Bremerhaven können unter der Nummer 115 Informationen über und um das Corona-Virus erhalten. Außerdem werden fortlaufend Informationen auf der Website des Gesundheitsressorts und der Gesundheitsämter in Bremen und Bremerhaven zur Verfügung gestellt.

Das Gesundheitsressort rät weiterhin dazu, regelmäßig und sorgfältig Hände zu waschen, auf eine korrekte Hust- und Niesetikette zu achten und Abstand zu erkrankten Personen zu halten. In Fällen von auftretenden Symptomen und einem vorherigen Aufenthalt in einem Risikogebiet soll der Hausarzt telefonisch kontaktiert und nicht direkt die Praxis oder Klinik aufgesucht werden. Außerhalb der Sprechzeiten ist der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116117 telefonisch erreichbar.

Außerdem wird davon abgeraten mit Grippesymptomen Orte aufzusuchen, an denen sich geschwächte oder erkrankte Menschen aufhalten. Weiterhin weisen wir darauf hin, dass aus medizinisch-fachlicher Sicht das präventive Tragen von Atemmasken sowie die Verwendung von Händedesinfektionsmitteln im Alltag nicht angezeigt ist. Die persönliche Schutzausrüstung wird im Bereich der medizinischen Versorgung benötigt.

Coronavirus – Im Land Bremen werden Schulen und Einrichtungen der Kindertagespflege geschlossen

Freitag, 13. März

Berichteten über die im Senat beschlossenen Maßnahmen: Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte, Kinder- und Bildungssenatorin Dr. Claudia Bogedan (links) und Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard. Weiterer Teilnehmer ist Rainer Zottmann (Leitender Polizeidirektor a.D.), der zum Sonderbeauftragten der Senatskanzlei in der Corona-Krise berufen wurde., jpg, 41.6 KB
Berichteten über die im Senat beschlossenen Maßnahmen: Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte, Kinder- und Bildungssenatorin Dr. Claudia Bogedan (links) und Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard. Weiterer Teilnehmer ist Rainer Zottmann (Leitender Polizeidirektor a.D.), der zum Sonderbeauftragten der Senatskanzlei in der Corona-Krise berufen wurde.

Die steigende Zahl der Coronavirus-Infektionen wirkt sich immer stärker auf Schulen und Kitas aus. Um auf die weitere Ausbreitung des Coronavirus einzuwirken, werden die Schulen und städtischen Kitas der Stadtgemeinden Bremen und Bremerhaven ab Montag, 16. März 2020, geschlossen. Diese Maßnahme gilt bis einschließlich 14. April 2020 und ist sehr weitreichend. Im Sinne des Gesundheitsschutzes der Bevölkerung ist es aber notwendig, auf einen „Notmodus“ umzustellen.

Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte: „Die Verbreitung des Coronavirus hat in ganz Deutschland und auch in Bremen in den vergangenen Tagen deutlich zugenommen. Um diese Entwicklung zu verlangsamen, bleibt uns keine andere Wahl. Wir gewinnen so wertvolle Zeit, um uns auf die Behandlung infizierter und erkrankter Patienten vorzubereiten.“

Dr. Claudia Bogedan, Senatorin für Kinder und Bildung: „Schließungen von Schulen, Kitas und Einrichtungen der Kindertagespflege sowie der Schulsportanlagen im Lande Bremen sollen dazu beitragen, die weitere Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Angesichts der hohen Dynamik, die wir an den öffentlichen Schulen und städtischen Kitas in der Stadt Bremen in den vergangenen Tagen beobachtet haben, ist es geboten, die Schulen und Einrichtungen der Kindertagespflege des Landes flächendeckend ab Montag zu schließen. Notbetreuungen für Beschäftigte des Gesundheitswesens, Feuerwehr und Polizei - sind sichergestellt. Auch das Lernen und die Vorbereitung auf Prüfungen werden sichergestellt. Schließungen heißt, der Unterrichtsbetrieb findet nicht in üblicher Form statt, schulisches Personal wird aber arbeiten. Wichtig ist es unter anderem, dass Schülerinnen und Schüler, die in diesem Jahr ihren Schulabschluss machen, keinen Nachteil haben.“

Die Kultusministerkonferenz hatte sich zur Anerkennung aller Abschlüsse aus anderen Ländern verpflichtet, auch wenn diese dann vielleicht unter schwierigen Umständen zustande gekommen sind. Für schulisches Personal, welches nicht zu den Verdachtsfällen gehört, und für Beschäftige mit Betreuungsnotfällen gilt eine gesonderte Regelung. Für Montag, 16. März werden in den öffentlichen Schulen zunächst Dienstbesprechungen für alle Beschäftigen angesetzt, um über die weitere Vorgehensweise zur Sicherstellung des Lernens und zur Vorbereitung von Prüfungen nach Maßgaben der Behörde zu beraten.

Hintergrund:
Im Land Bremen sind rund 67.200 Schülerinnen und Schüler in 175 Schulen im allgemeinbildenden Bereich und 25.500 Schülerinnen und Schüler in 24 Schulen im berufsbildenden Bereich betroffen.
In den Kindertageseinrichtungen sind im Land Bremen rund 29.000 Kinder in etwa 500 Einrichtungen betroffen.

Informationen der Gesundheitsbehörde gibt es hier: https://www.gesundheit.bremen.de/

Aktueller Stand Corona in Bremen

Donnerstag, 12. März





Bestätigte Fälle insgesamt Begründete Verdachtsfälle Genesene
Land Bremen 42 3 1
Stadtgemeinde Bremen 38 3 1
Stadtgemeinde Bremerhaven 4 0 0

Das Infektionsgeschehen rund um das neuartige Corona-Virus SARS-CoV-2 nimmt in Bremen zu. Die Fallzahlen sind in den letzten Tagen auch auf Grund Rückreisender aus den Urlaubsgebieten in Norditalien angestiegen. Gleichzeitig sind bei vier bestätigten Fällen die Infektionsketten nicht bekannt. Von daher weiten die Gesundheitsämter im Land Bremen ihre Aktivitäten aus und passen diese an die veränderte Lage an. So werden verstärkt sogenannte vulnerable Gruppen durch die Gesundheitsämter in den Fokus der Arbeit gerückt. Dazu zählen zum Beispiel ältere Menschen.

Trotzdem zeigt sich deutlich, dass hauptsächlich Rückkehrer*innen aus Risikogebieten von Infektionen betroffen sind. Es ist daher gerade diesen Personen zu empfehlen, das Risiko von weiteren Infektionen zu minimieren. Dazu Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard: „Wir müssen alle dazu beitragen weitere Infektionen möglichst zu vermeiden. Ich bitte Sie darum, darauf zu achten, dass wenn Sie aus einem Risikogebiet zurückkehren, den Kontakt zu besonders gefährdeten Personen möglichst gering zu halten.“

Bereits seit Montag können Bremer*innen unter der Nummer 115 Informationen über und um das Corona-Virus erhalten. Diese Nummer lässt sich nicht nur aus der Stadtgemeinde Bremen anrufen, sondern auch aus Bremerhaven. Außerdem werden fortlaufend Informationen auf der Website des Gesundheitsressorts und der Gesundheitsämter in Bremen und Bremerhaven zur Verfügung gestellt.

Das Gesundheitsressort rät weiterhin dazu, regelmäßig und sorgfältig Hände zu waschen, auf eine korrekte Hust- und Niesetikette zu achten und Abstand zu erkrankten Personen zu halten. In Fällen von auftretenden Symptomen und einem vorherigen Aufenthalt in einem Risikogebiet soll der Hausarzt telefonisch kontaktiert und nicht direkt die Praxis oder Klinik aufgesucht werden. Außerhalb der Sprechzeiten ist der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116117 telefonisch erreichbar.

Außerdem wird davon abgeraten mit Grippesymptomen Orte aufzusuchen, an denen sich geschwächte oder erkrankte Menschen aufhalten. Weiterhin weisen wir darauf hin, dass aus medizinisch-fachlicher Sicht das präventive Tragen von Atemmasken sowie die Verwendung von Händedesinfektionsmitteln im Alltag nicht angezeigt ist. Die persönliche Schutzausrüstung wird im Bereich der medizinischen Versorgung benötigt.

Aktueller Stand Corona in Bremen

Donnerstag, 12. März

Das Infektionsgeschehen rund um das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 nimmt in auch Bremen zu. Die Fallzahlen sind in den letzten Tagen auch aufgrund Rückreisender aus den Urlaubsgebieten in Norditalien angestiegen. Gleichzeitig sind bei vier bestätigten Fällen die Infektionsketten nicht bekannt. Von daher weiten die Gesundheitsämter im Land Bremen ihre Aktivitäten aus und passen diese an die veränderte Lage an. So werden verstärkt sogenannte vulnerable (verletzliche, verwundbare) Gruppen durch die Gesundheitsämter in den Fokus der Arbeit gerückt. Dazu zählen zum Beispiel ältere Menschen.

Trotzdem zeigt sich deutlich, dass hauptsächlich Rückkehrende aus Risikogebieten von Infektionen betroffen sind. Es ist daher gerade diesen Personen zu empfehlen, das Risiko von weiteren Infektionen zu minimieren. Dazu Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard: „Wir müssen alle dazu beitragen, weitere Infektionen möglichst zu vermeiden. Ich bitte Sie darum, darauf zu achten, dass wenn Sie aus einem Risikogebiet zurückkehren, den Kontakt zu besonders gefährdeten Personen möglichst gering zu halten.“

Bürgerinnen und Bürger aus Bremen und Bremerhaven können unter der Nummer 115 Informationen über und um das Corona-Virus erhalten. Außerdem werden fortlaufend Informationen auf der Website des Gesundheitsressorts und der Gesundheitsämter in Bremen und Bremerhaven zur Verfügung gestellt.

Das Gesundheitsressort rät weiterhin dazu, regelmäßig und sorgfältig Hände zu waschen, auf eine korrekte Hust- und Niesetikette zu achten und Abstand zu erkrankten Personen zu halten. In Fällen von auftretenden Symptomen und einem vorherigen Aufenthalt in einem Risikogebiet soll der Hausarzt telefonisch kontaktiert und nicht direkt die Praxis oder Klinik aufgesucht werden. Außerhalb der Sprechzeiten ist der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116117 telefonisch erreichbar.

Außerdem wird davon abgeraten mit Grippesymptomen Orte aufzusuchen, an denen sich geschwächte oder erkrankte Menschen aufhalten. Weiterhin weisen wir darauf hin, dass aus medizinisch-fachlicher Sicht das präventive Tragen von Atemmasken sowie die Verwendung von Händedesinfektionsmitteln im Alltag nicht angezeigt ist. Die persönliche Schutzausrüstung wird im Bereich der medizinischen Versorgung benötigt.

Aktueller Stand Corona in Bremen

Mittwoch, 11. März

Nachdem am gestrigen Abend eine erste Patientin die stationäre Behandlung beenden konnte und ohne Gefahr der Ansteckung entlassen wurde, ist die Zahl der Infektionen im Land Bremen heute auf insgesamt 32 angestiegen. Damit liegen in der Stadt Bremen zehn neue Infektionen vor, in der Stadtgemeinde Bremerhaven bleibt die Anzahl bei eins. Weiterhin liegen insgesamt zwölf begründete Verdachtsfälle vor, fünf in der Stadtgemeinde Bremen, sieben in Bremerhaven.

Im Laufe des Tages haben verschiedene Kindertagesstätten in Bremen ihre Einrichtungen selbstständig geschlossen. Dabei handelt es sich um zwei Kindertagesstätten von KiTa Bremen sowie eine private Einrichtung. Grund für die Schließungen sind bekannte Infektionen im direkten Umfeld der Kindertagesstätten. Zwei weitere Einrichtungen warten aktuell noch ausstehende Testergebnisse ab. Über die Vorgänge in allen Kindertagesstätten ist das Gesundheitsamt informiert und steht im Austausch mit den Einrichtungen.

Bereits seit Montag können Bremer*innen unter der Nummer 115 Informationen über und um das Corona-Virus erhalten. Diese Nummer lässt sich nicht nur aus der Stadtgemeinde Bremen anrufen, sondern auch aus Bremerhaven. Außerdem werden fortlaufend Informationen auf der Website des Gesundheitsressorts und der Gesundheitsämter in Bremen und Bremerhaven zur Verfügung gestellt.

Erste mit Corona-Virus infizierte Person in Bremen wieder genesen

Mittwoch, 11. März

Am Abend des gestrigen Dienstags (10.03.2020) ist die erste Patientin mit einer nachgewiesenen Infektion durch das Virus SARS-CoV-2 aus der stationären Behandlung im Klinikum Bremen-Mitte entlassen worden. Vorangegangen waren dieser Entlassung zwei negative Abstriche. Das bedeutet, dass das Virus bei ihr nicht mehr nachgewiesen werden kann. Der Allgemeinzustand der Patientin ist bereits seit mehreren Tagen sehr gut, sodass eine Entlassung nach den beiden negativen Abstrichen angezeigt war. Senatorin Claudia Bernhard freut sich über diese Entlassung: „Das zeigt, dass aktuell nicht nur neue Infektionen auftreten, sondern auch die Heilung der Infizierten von Erfolg ist. Vielen Dank an das betreuende Team für den Einsatz.“
Die Patientin wurde am 29.02.2020 positiv auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 getestet, nachdem sie aus dem Iran zurückgekehrt war. Seitdem befand sie sich in stationärer Behandlung im Klinikum Bremen-Mitte.

Aktueller Stand Corona in Bremen

Dienstag, 10. März

Die Zahl der bestätigten Fälle einer Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus SARS-CoV-2 ist in Bremen am heutigen Dienstag angestiegen. Insgesamt wurden heute 16 neue Infektionen registriert. Bei 15 dieser Fälle handelt es sich um Mitglieder einer Reisegruppe, die aus Norditalien zurückgekehrt sind. Das Gesundheitsamt Bremen wusste von dieser Reisegruppe frühzeitig Bescheid und konnte somit eine umfassende Testung in die Wege leiten. Außerdem konnte die Kontaktpersonenermittlung bei allen Fällen der Reisegruppe erfolgen. Die Betroffenen befinden sich in häuslicher Isolierung und damit in ambulanter Behandlung. Zwei weitere Fälle, die nicht in Zusammenhang mit der Reisegruppe stehen, wurden heute ebenfalls gemeldet. Bei diesen Fällen befindet sich das Gesundheitsamt aktuell in der Recherche der Kontaktpersonen.

Zusätzlich wurde heute ein Fall in Bremerhaven gemeldet. Damit sind im Land Bremen insgesamt 22 Fälle von Infektionen durch SARS-CoV-2 bestätigt. Die Zahl der begründeten Verdachtsfälle liegt bei insgesamt 17, es befinden sich 33 Personen in häuslicher Quarantäne. Die Lageeinschätzung durch das Gesundheitsamt hat sich durch die neuen bestätigten Fälle nicht geändert. Es wird weiterhin die Strategie des sogenannten „Containments“ aufrechterhalten. Das bedeutet, dass eine Eindämmung der Infektionszahlen weiterhin möglich ist, da bei allen bestätigten Fällen nachverfolgt werden kann, wo sich die Betroffenen angesteckt haben, sowie die Ermittlung der Kontaktpersonen möglich ist.

Bereits seit Montag können Bremer*innen unter der Nummer 115 Informationen über und um das Corona-Virus erhalten. Diese Nummer lässt sich nicht nur aus der Stadtgemeinde Bremen anrufen, sondern auch aus Bremerhaven. Außerdem werden fortlaufend Informationen auf der Website des Gesundheitsressorts und der Gesundheitsämter in Bremen und Bremerhaven zur Verfügung gestellt.

Das Gesundheitsressort rät weiterhin dazu, regelmäßig und sorgfältig Hände zu waschen, auf eine korrekte Hust- und Niesetikette zu achten und Abstand zu erkrankten Personen zu halten. In Fällen von auftretenden Symptomen und einem vorherigen Aufenthalt in einem Risikogebiet soll der Hausarzt telefonisch kontaktiert und nicht direkt die Praxis oder Klinik aufgesucht werden. Außerhalb der Sprechzeiten ist der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116117 telefonisch erreichbar.

Außerdem wird davon abgeraten mit Grippesymptomen Orte aufzusuchen, an denen sich geschwächte oder erkrankte Menschen aufhalten. Weiterhin weisen wir darauf hin, dass aus medizinisch-fachlicher Sicht das präventive Tragen von Atemmasken sowie die Verwendung von Händedesinfektionsmitteln im Alltag nicht angezeigt ist. Die persönliche Schutzausrüstung wird im Bereich der medizinischen Versorgung benötigt.

Bremer Senat beschließt Maßnahmen zur Eindämmung von Coronavirus-Infektionen

Dienstag 10. März

Der Senat hat am heutigen Dienstag (10. März 2020) aufgrund der aktuellen Situation und zur Eindämmung der weiteren Ausbreitung von Coronavirus-Infektionen beschlossen, dass Großveranstaltungen sowie sonstige Menschenansammlungen in der Freien Hansestadt Bremen abgesagt werden. Die Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz, Claudia Bernhard, hebt dabei hervor, dass es aktuell darum geht, den Ausbreitungsprozess zu verlangsamen: „Wir haben im Land Bremen aktuell nur fünf bestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2. Diese geringe Zahl wollen wir nutzen, um die weitere Ausbreitung zu verlangsamen. Es gibt einen Vorsprung, der uns Zeit zum Handeln verschafft, die Entscheidung des heutigen Tages ist ein wichtiger Schritt zum Schutz der Bremer Bevölkerung.“

Innensenator Mäurer stellte auf der heutigen Senatspressekonferenz eine entsprechende Allgemeinverfügung vor. Innensenator Mäurer: „Ziel dieser Verfügung ist es, die Übertragungswege des Virus zu unterbrechen und das Risiko für die Bevölkerung einzudämmen, ohne dabei das öffentliche Leben gänzlich zum Stillstand zu bringen“, erklärte Mäurer. Mit dieser Maßnahme sind zunächst ab dem 12. März bis einschließlich 26. März 2020 in der Stadtgemeinde Bremen Großveranstaltungen (öffentliche und nichtöffentliche) sowie sonstige Menschenansammlungen ab einer Teilnehmerzahl von 1.000 Personen verboten.

Auch Veranstalter von kleineren Veranstaltungen und Ansammlungen sind dazu angehalten, die Hinweise des Robert-Koch-Instituts (insbesondere die „Allgemeinen Prinzipien der Risikoeinschätzung und Handlungsempfehlungen für Großveranstaltungen“ vom 28. Februar 2020) zu beachten und entsprechende Maßnahmen zum Schutz der Teilnehmenden vor einer Infizierung umzusetzen. Für den Fall, dass die Hinweise des Robert-Koch-Instituts keine hinreichende Beachtung finden, werden gegenüber einzelnen Veranstaltungen und Ansammlungen Auflagen erteilt oder Verbote ausgesprochen.

Für öffentliche wie nichtöffentliche Veranstaltungen sowie sonstige Menschenversammlungen mit einer Teilnehmerzahl unter 1.000 Personen gelten zunächst für den Zeitraum 12. März 2020 bis einschließlich 26. März 2020 die folgenden Auflagen:

a. Es muss eine dem Infektionsrisiko angemessene Belüftung des Veranstaltungsortes gewährleistet sein.

b. Es müssen ausreichende Möglichkeiten der Händehygiene (Toilettenraume mit Handwaschbecken, Flüssigseife und Einmalhandtüchern) vorgehalten werden.

c. Die Teilnehmenden müssen vor und während der Veranstaltung aktiv über allgemeine Maßnahmen des Infektionsschutzes wie Händehygiene, Abstand halten und Husten- und Schnupfenhygiene informiert werden.

Die Veranstalter nichtöffentlicher Veranstaltungen mit über 250 Personen müssen ab 12. März bis 26. März 2020 die Veranstaltung beim Ordnungsamt Bremen (oeffentlicheordnung@ordnungsamt.bremen.de) anzeigen. So wird das Amt in die Lage versetzt, von jeglichen Veranstaltungen, bei denen ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht, Kenntnis zu erlangen, um ggf. die Veranstalter und Teilnehmenden über präventive Möglichkeiten der Minimierung der Gefahren einer Infektion informieren oder ggf. beschränkende Maßnahmen anordnen zu können.

Die Allgemeinverfügung hat erst einmal Gültigkeit bis zum 26. März 2020. „Die Lage ist natürlich dynamisch. Aktuell werden Maßnahmen ergriffen, die die Ausbreitung des Virus verlangsamen soll. Wir werden laufend darüber entscheiden, ob eine Anpassung und auch eine zeitliche Verlängerung der Allgemeinverfügung notwendig ist. Im Vordergrund steht dabei natürlich die Gesundheit der Bevölkerung“, so Claudia Bernhard.

Die Entscheidung des Senats hat auch Auswirkungen auf das kommende Heimspiel von SV Werder Bremen. „Die Absage von Großveranstaltungen trifft den Verein in einer Zeit, in der die Mannschaft auf den Rückhalt ihrer Fans so angewiesen ist, besonders hart“, so Mäurer. Doch es gelte, dem Risiko eines Infektionsausbruchs im Stadion mit zehntausenden von Besucherinnen und Besuchern entgegen zu wirken. Mäurer: „Doch statt selbst die Verantwortung für die Zuschauerinnen und Zuschauern im Stadion zu übernehmen, überlässt die DFL als Veranstalter der Bundesliga die Entscheidung den örtlichen Gesundheitsämtern und Ordnungsbehörden.“ Andere Veranstalter in Deutschland hätten schon umsichtiger und vorausschauender gehandelt und Messen, Kongresse und Konzerte eigenverantwortlich und zum Schutze der Teilnehmenden abgesagt. „Ich appelliere nachdrücklich an den Präsidenten der DFL“, so Mäurer weiter, „für den Schutz der Stadionbesucherinnen und -besucher sowie für Chancengleichheit im Wettbewerb Sorge zu tragen. Zumindest die Spiele am kommenden Wochenende sollten verschoben werden, um so Zeit zu gewinnen für eine bundeseinheitliche Lösung.“

Die vollständige Allgemeinverfügung kann ab dem 11.03.2020 auch auf der Internetseite www.amtliche-bekanntmachungen.bremen.de abgerufen und eingesehen werden.

Aktueller Stand Corona in Bremen

Montag, 9. März

Am heutigen Montag, 9. März, haben sich in Bremen keine neuen Fälle von Infektionen durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ergeben. Da auch am Wochenende keine neuen Infektionen bekannt geworden sind, bleibt die Zahl der positiven Testergebnisse bei vier. Das positive Testergebnis eines Lehrgangsteilnehmers am Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung Bremerhaven, wird nicht in Bremen registriert, sondern in seinem Wohnort außerhalb Bremens. Darüber hinaus stehen im Land Bremen 18 offene Testungen von begründeten Verdachtsfällen aus. Insgesamt befinden sich dadurch aktuell 37 Personen in häuslicher Quarantäne.

Bereits seit Montag können Bremer*innen unter der Nummer 115 Informationen über und um das Corona-Virus erhalten. Diese Nummer lässt sich nicht nur aus der Stadtgemeinde Bremen anrufen, sondern auch aus Bremerhaven. Außerdem werden fortlaufend Informationen auf der Website des Gesundheitsressorts und der Gesundheitsämter in Bremen und Bremerhaven zur Verfügung gestellt.

Das Gesundheitsressort rät weiterhin dazu, regelmäßig und sorgfältig Hände zu waschen, auf eine korrekte Hust- und Niesetikette zu achten und Abstand zu erkrankten Personen zu halten. In Fällen von auftretenden Symptomen und einem vorherigen Aufenthalt in einem Risikogebiet soll der Hausarzt telefonisch kontaktiert und nicht direkt die Praxis oder Klinik aufgesucht werden. Außerhalb der Sprechzeiten ist der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116117 telefonisch erreichbar.

Außerdem wird davon abgeraten mit Grippesymptomen Orte aufzusuchen, an denen sich geschwächte oder erkrankte Menschen aufhalten. Weiterhin weisen wir darauf hin, dass aus medizinisch-fachlicher Sicht das präventive Tragen von Atemmasken sowie die Verwendung von Händedesinfektionsmitteln im Alltag nicht angezeigt ist. Die persönliche Schutzausrüstung wird im Bereich der medizinischen Versorgung benötigt

Ohne Feminismus keine Klimawende

Mit der Preisverleihung zur Bremer Frau des Jahres an Frederike Oberheim setzt der Bremer Frauenausschuss ein starkes politisches Zeichen am heutigen 8. März. „Klimawende und Feminismus gehören zusammen. Schon jetzt sind Frauen besonders stark von den Folgen des Klimawandels betroffen. Das liegt vor allem daran, dass sie ärmer sind. Sie haben nicht die Ressourcen, sich zu schützen oder zu fliehen und tragen nach wie vor die Hauptlast für die Sorgearbeit“ so Senatorin Claudia Bernhard.

Gleichzeitig sind die Klimaproteste zum großen Teil von Frauen getragen. Sie bringen Überzeugungen in die Bewegung ein, die in der Tradition des Feminismus stehen. Das Misstrauen gegenüber rein technokratischen Lösungen, die Unzufriedenheit mit der institutionellen Politik und basisdemokratische Strukturen sind Grundelemente, die auch für feministische Bewegungen immer prägend waren und sind.

Deshalb ist es genau die richtige Entscheidung, den diesjährigen Weltfrauentag in Bremen unter das Motto „Besseres Klima für Frauen“ zu stellen. „Es hat einen doppelten Sinn. Wir brauchen unbedingt klimapolitische Fortschritte, weil es überwiegend Frauen sind, die die Rechnung für die falschen politischen Weichenstellungen bezahlen werden. Aber es gilt auch: Die derzeitige klimapolitische Bewegung trägt dazu bei, ein besseres Klima für Gleichstellung, gleiche politische Rollen und eine frauenfreundliche politische Kultur zu schaffen“ betont Claudia Bernhard.

Aktueller Stand Corona in Bremen

Freitag, 6. März

Am Donnerstagabend hat sich der noch offene Verdachtsfall auf eine Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus bestätigt. Es handelt sich dabei um die Ehefrau des bereits am Dienstag positiv getesteten Rückkehrers aus Norditalien. Durch das positive Testergebnis ergibt sich keine veränderte Lage, da die Kontaktpersonen beider Fälle bereits am Dienstag ermittelt wurden und sich in häuslicher Quarantäne befinden.

Im Land Bremen gibt es dadurch insgesamt vier bestätigte Corona-Fälle. Zwei Fälle befinden sich in klinischer Betreuung, zwei weitere in häuslicher Quarantäne.

Aktueller Stand Corona in Bremen

Freitag, 6. März

Im Laufe des Freitags haben sich im Land Bremen keine weiteren Corona-Fälle ergeben. Aktuell liegen für das Land Bremen zwei begründete Verdachtsfälle vor. Eine betroffene Person ist wohnhaft in Bremen, befindet sich aber aktuell in Italien, wo auch der Test auf das Corona-Virus durchgeführt wird. Die zweite Person befindet sich in Bremen in häuslicher Quarantäne.
Insgesamt liegen weiterhin vier bestätigte Fälle einer Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus im Land Bremen vor. Zwei Fälle befinden sich in ambulanter Behandlung, zwei weitere in stationärer. Insgesamt besteht bei 15 Personen eine angeordnete häusliche Isolierung, da sie Kontaktpersonen der Kategorie I nach Definition des Robert-Koch-Instituts sind.
Zur Entlastung der Hausärzte sowie der Notfallambulanzen der Kliniken wird am Montagvormittag die Corona Ambulanz am Klinikum Bremen-Mitte in Betrieb genommen. Diese Ambulanz wird im Gebäude 99 eingerichtet und durch das Personal des Klinikums Bremen-Mitte betreut. Bürger*innen sind gebeten sich nicht selbstständig zur Corona-Ambulanz zu begeben, sondern weiterhin zuerst telefonisch Kontakt mit den zuständigen Haus- oder Kinderärzt*innen aufzunehmen. Diese werden telefonisch ermitteln, ob es sich um einen begründeten Corona-Verdachtsfall handelt. Nur in einem solchen Fall und wenn eine Diagnosestellung durch den behandelten Arzt nicht möglich ist, kann eine Überweisung an die Corona-Ambulanz stattfinden. Die Corona-Ambulanz wird von Montag bis Freitag zwischen 8 und 16 Uhr, sowie am Wochenende zwischen 10 und 14 Uhr öffnen.
Bereits seit Montag können Bremer*innen unter der Nummer 115 Informationen über und um das Corona-Virus erhalten. Diese Nummer lässt sich nicht nur aus der Stadtgemeinde Bremen anrufen, sondern auch aus Bremerhaven. Außerdem werden fortlaufend Informationen auf der Website des Gesundheitsressorts und der Gesundheitsämter in Bremen und Bremerhaven zur Verfügung gestellt.

Das Gesundheitsressort rät weiterhin dazu, regelmäßig und sorgfältig Hände zu waschen, auf eine korrekte Hust- und Niesetikette zu achten und Abstand zu erkrankten Personen zu halten. In Fällen von auftretenden Symptomen und einem vorherigen Aufenthalt in einem Risikogebiet soll der Hausarzt telefonisch kontaktiert und nicht direkt die Praxis oder Klinik aufgesucht werden. Außerhalb der Sprechzeiten ist der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116117 telefonisch erreichbar.

Außerdem wird davon abgeraten mit Grippesymptomen Orte aufzusuchen, an denen sich geschwächte oder erkrankte Menschen aufhalten. Weiterhin weisen wir darauf hin, dass aus medizinisch-fachlicher Sicht das präventive Tragen von Atemmasken sowie die Verwendung von Händedesinfektionsmitteln im Alltag nicht angezeigt ist. Die persönliche Schutzausrüstung wird im Bereich der medizinischen Versorgung benötigt.

Aktueller Stand Corona in Bremen

Donnerstag, 5. März

Die Verdachtsfälle auf eine Infektion mit dem Corona-Virus des gestrigen Tages konnten heute mit einer Ausnahme ausgeräumt werden. Bei einem Fall steht das Testergebnis noch aus. Zwei der bestätigten Infektionen befinden sich weiterhin in klinischer Behandlung, der dritte nach wie vor in häuslicher Quarantäne. Somit bleibt es im Land Bremen bei drei bestätigten Infektionen durch das neuartige Corona-Virus.

Bereits seit Montag können Bremer*innen unter der zentrale Behördennummer 115 Informationen über und um das Corona-Virus erhalten. Diese Nummer lässt sich nicht nur aus der Stadtgemeinde Bremen anrufen, sondern auch aus Bremerhaven. Außerdem werden fortlaufend Informationen auf der Website des Gesundheitsressorts und der Gesundheitsämter in Bremen und Bremerhaven zur Verfügung gestellt.

Das Gesundheitsressort rät weiterhin dazu, regelmäßig und sorgfältig Hände zu waschen, auf eine korrekte Hust- und Niesetikette zu achten und Abstand zu erkrankten Personen zu halten. In Fällen von auftretenden Symptomen und einem vorherigen Aufenthalt in einem Risikogebiet, soll der Hausarzt telefonisch kontaktiert und nicht direkt die Praxis oder Klinik aufgesucht werden. Außerhalb der Sprechzeiten ist der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116117 telefonisch erreichbar.

Aktueller Stand Corona in Bremen

Mittwoch, 4. März

Am heutigen Mittwoch haben sich keine weiteren Corona-Fälle im Land Bremen bestätigt. Es bleibt demnach bei drei Fällen, von denen einer ambulant behandelt wird und sich in häuslicher Quarantäne befindet. Zwei weitere befinden sich in stationärer Behandlung im Klinikum Bremen-Ost bzw. Klinikum Bremen-Mitte.

Darüber hinaus werden aktuell zehn begründete Verdachtsfälle im Land Bremen untersucht. Neun davon befinden sich in der Stadtgemeinde Bremen, ein weiterer in Bremerhaven. Diese Verdachtsfälle befinden sich aktuell in häuslicher Quarantäne. Außerdem hat das Gesundheitsamt in der Stadt Bremen für 14 Personen häusliche Quarantäne angeordnet.

Um einem möglichen Engpass bei der Versorgung mit Schutzausrüstung für medizinisches Personal entgegen zu wirken, gibt es bereits Zusagen von Einrichtungen, die aktuell nicht von der Situation rund um das neuartige Corona-Virus betroffen sind. Diese können kurzfristig Bestände zur Verfügung stellen. Des Weiteren wurde bereits Kontakt mit Firmen aufgenommen, die auch in der Lage sind Schutzausrüstung zur Verfügung zu stellen.

Bereits seit Montag können Bremer*innen unter der Nummer (0421) 115 Informationen über und um das Corona-Virus erhalten. Diese Nummer lässt sich nicht nur aus der Stadtgemeinde Bremen anrufen, sondern auch aus Bremerhaven. Außerdem werden fortlaufend Informationen auf der Website des Gesundheitsressorts und der Gesundheitsämter in Bremen und Bremerhaven zur Verfügung gestellt.

Das Gesundheitsressort rät weiterhin dazu, regelmäßig und sorgfältig Hände zu waschen, auf eine korrekte Hust- und Niesetikette zu achten und Abstand zu erkrankten Personen zu halten. In Fällen von auftretenden Symptomen und einem vorherigen Aufenthalt in einem Risikogebiet, soll der Hausarzt telefonisch kontaktiert und nicht direkt die Praxis oder Klinik aufgesucht werden. Außerhalb der Sprechzeiten ist der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116117 telefonisch erreichbar.

Aktueller Stand Corona in Bremen

Dienstag, 3. März

Neben der bereits am Samstag positiv auf das neuartige Corona-Virus getesteten Frau, ergaben sich am Dienstag, 3. März, zwei weitere Corona-Fälle in Bremen. Neben einem Fernfahrer handelt es sich um einen Urlaubsrückkehrer aus Südtirol.
In der Stadtgemeinde Bremen sind Stand Dienstagabend außerdem noch fünf Verdachtsfälle nach der Definition des Robert-Koch-Instituts getestet worden. Diese Verdachtsfälle befinden sich in häuslicher Isolierung.

Bei allen bestätigten Fällen hat das Gesundheitsamt Bremen (GBA) eine umfassende Kontaktpersonennachverfolgung durchgeführt. Diese ergab am Dienstag für den erkrankten Fernfahrer insgesamt sieben Kontaktpersonen, für den Urlaubsrückkehrer fünf Bremer Bürger*innen sowie drei auswärtige Personen. Alle Kontaktpersonen befinden sich in häuslicher Isolierung, das GBA steht zur Sicherstellung der Versorgung der auswärtigen Personen in Kontakt mit den zuständigen Stellen in den jeweiligen Heimatregionen.

Wie bereits am gestrigen Montag angekündigt, befindet sich das Gesundheitsressorts im laufenden Abstimmungsprozess zur Einrichtung einer zentralen Anlaufstelle. Dabei werden aktuell Standorte geprüft sowie die Aufgabenbereiche für diese Stelle definiert.

Bereits seit Montag können Bremer*innen unter der Nummer (0421) 115 Informationen über und um das Corona-Virus erhalten. Außerdem werden fortlaufend Informationen auf der Website des Gesundheitsressorts und des Gesundheitsamts Bremen zur Verfügung gestellt.

Das Gesundheitsressort rät weiterhin dazu, regelmäßig und sorgfältig Hände zu waschen, auf eine korrekte Hust- und Niesetikette zu achten und Abstand zu erkrankten Personen zu halten. In Fällen von auftretenden Symptomen und einem vorherigen Aufenthalt in einem Risikogebiet, soll der Hausarzt telefonisch kontaktiert und nicht direkt die Praxis oder Klinik aufgesucht werden. Außerhalb der Sprechzeiten ist der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116117 telefonisch erreichbar.

Zwei weitere Corona-Fälle in Bremen

Dienstag, 3. März

Am heutigen Dienstag, 3. März, wurden in Bremen zwei weitere Personen positiv auf das neuartige Coronavirus getestet. Dabei handelt es sich zum einen um einen Fernfahrer, der aktuell im Klinikum Bremen-Ost versorgt wird. Das Gesundheitsamt Bremen (GAB) hat die Ermittlung der Kontaktpersonen durchgeführt, zwei der Kontaktpersonen befinden sich aktuell ohne Symptome in häuslicher Quarantäne.
Beim zweiten neu registrierten Fall handelt es sich um einen Mann, der nach der Rückkehr aus dem Skiurlaub in Südtirol über Symptome geklagt hat. Er befindet sich gemeinsam mit seiner Ehefrau, die ebenfalls Symptome aufweist, aktuell in häuslicher Quarantäne. Das Testergebnis der Frau steht noch aus. Das GAB befindet sich in Kontakt mit den Betroffenen und ermittelt weitere mögliche Kontaktpersonen.

Aktueller Stand Corona in Bremen

Montag, 2. März

Am Montag 02.03.2020, haben sich in Bremen weder neue Verdachtsfälle nach der Definition des Robert-Koch-Instituts ergeben, noch bestätigte Corona-Fälle gezeigt.
Als zentrale Stelle, um Fragen der Bevölkerung beantworten zu können, wurde die Telefonnummer (0421)-115 geschaltet. Dort werden die wichtigsten Fragen rund um das Corona-Virus zwischen 8 und 18 Uhr beantwortet. Das Personal, das die Anrufe entgegennimmt, wurde vom Gesundheitsamt extra für diese Tätigkeit geschult.

Nachdem am gestrigen Sonntag, 01.03.2020, ein erster Flug aus Bergamo bereits mit Hinweisen für Reisende und Rückkehrende aus Risikogebieten versorgt wurde, werden inzwischen alle ankommenden Flüge aus Risikogebieten mit diesen Hinweisen versorgt. Außerdem werden von den Passagieren notwendige Daten erhoben, um sie im Falle einer Infektion informieren zu können.