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Unterstützung bei Krisen in der Nacht

v. l. n. r.: Burkhard Hoffmann und Kirsten Jahn (vom Projekt Nachtwerk), Senatorin Eva Quante-Brandt und Jörg Utschakowski (von der Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz), JPG, 109.1 KB
v. l. n. r.: Burkhard Hoffmann und Kirsten Jahn (vom Projekt Nachtwerk), Senatorin Eva Quante-Brandt und Jörg Utschakowski (von der Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz)

Am Mittwoch (25.Januar 2017) wurde das Nachtcafé in der Helgolander Straße 73 in Walle offiziell eröffnet. Das Projekt ist eines von insgesamt 13 Projekten, die im Rahmen der Psychiatriereform durch die Senatorin für Gesundheit gefördert werden.
Hier geht es um aktive Unterstützung für Menschen mit psychischen Erkrankungen, die in der Region Mitte und West leben. Nachtwerk, so der Oberbegriff des Projektes, steht für das Nachtcafé der Bremer Werkgemeinschaft und das telefonische Krisenangebot der Gesellschaft für Ambulante Psychiatrische Dienste (Gapsy). Das niedrigschwellige Angebot ist breit gefächert: Es reicht von der Telefonberatung über das Café und die aufsuchenden Hilfen bis hin zur Bereitstellung eines Krisenbettes. Diese Angebotsvielfalt zur nächtlichen Krisenintervention ist neu in Bremen und wird nirgendwo anders in Deutschland angeboten. Senatorin Eva Quante-Brandt: "Wir erwarten durch die Modelle Erkenntnisse, wie wir in Bremen die Krisenversorgung neu aufstellen können." Dazu sei es wichtig, dass das Nachtwerk im Stadtteil Netzwerke aufbaut, so dass sich der Kreis der Akteure mit der Zeit auch erweitert. Inzwischen sind alle Modellprojekte, auch die zur Beschäftigung von Genesungsbegleiterinnen und Begleitern und zur Vernetzung der regionalen Verbünde an den Start gegangen. Senatorin Eva Quante-Brandt: "Ich bin überzeugt davon, dass von ihnen wichtige Impulse ausgehen, die wir für die Psychiatriereform in Bremen brauchen."

Weitere Informationen:

www.gapsy.de
www.bremerwerkgemeinschaft.de