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Gesundheitsberufe-Monitoring: Mehr Ausbildungsplätze zur Sicherung des Fachkräftebedarfs

Senatorin Quante-Brandt während der Veranstaltung in der Arbeitnehmerkammer Bremen, jpg, 114.5 KB
Senatorin Quante-Brandt

Das Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik (SOCIUM) der Universität Bremen hat 2017, im Auftrag der Gesundheitssenatorin, Daten im Bereich Gesundheitsberufe ermittelt und ausgewertet. Mitte April 2018 wurden die Ergebnisse des sogenannten „Gesundheitsberufe-Monitorings“ vorgestellt. Dabei wurde noch einmal deutlich, das im Land Bremen in den Gesundheitsberufen in den kommenden Jahren mehr Fachkräfte gebraucht als derzeit ausgebildet werden. Mit einer Reihe an Maßnahmen will die Senatorin den künftigen Fachkräftebedarf sichern. Einige dieser Maßnahmen stellte die Senatorin am Montag, 25. Juni in der Arbeitnehmerkammer Bremen vor. Hier sprach Sie zusammen mit Hauptgeschäftsführer Ingo Schierenbeck und Kai Huter vom SOCIUM vor einem Fachpublikum aus dem Pflegebereich und diskutierte im Anschluss angeregt. Als wichtigste Maßnahmen Pakete präsentierte die Senatorin die Erhöhung der Ausbildungskapazität, eine Steigerung der Attraktivität der Ausbildung, eine systematische Qualifizierung von Lehrkräften für die Gesundheitsfachberufe und Verbesserungen der Arbeitsbedingungen in den Gesundheitsberufen. „Denn das Gesundheitsberufe-Monitoring hat für das Land Bremen deutliche Fachkräfteengpässe aufgezeigt. Wir sehen, dass es notwendig ist, die Ausbildungskapazitäten auszuweiten, aber auch, die Gesundheitsberufe attraktiver zu machen.“

Weitere Informationen:
Link zum Download des Monitorings auf der Seite des SOCIUMs
http://www.socium.uni-bremen.de/projekte/abgeschlossene-projekte/?publ=7874&proj=560