Sie sind hier:
  • Archiv
  • Aktuelles
  • Gemeinsame Stellenbörse für Bremer und Bremerhavener Krankenhäuser

Beste Berufschancen in Bremer und Bremerhavener Krankenhäusern

Neue Karriere-Rubrik im Bremer Krankenhausspiegel mit interaktiver Stellenbörse

Die Krankenhäuser in Bremen und Bremerhaven bieten jungen Menschen vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten und auch berufserfahrenen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen zahlreiche Entwicklungschancen – und das nicht nur in expliziten Gesundheitsberufen. Mit der diesjährigen Aktualisierung veröffentlicht der Bremer Krankenhausspiegel erstmals die neue Rubrik „Karriere im Krankenhaus“. Sie informiert ausführlich über alle Berufsbilder in Krankenhäusern – von Medizin über Pflege, Therapie und Sozialberufe bis hin zu Technik, Verwaltung und Service. Zentraler Bestandteil ist eine gemeinsame Stellenbörse aller Krankenhäuser des Bundeslandes, in der sich Interessenten auf einen Blick über die freien Stellen in den Krankenhäusern informieren können.

„Die Krankenhäuser in Bremen und Bremerhaven geben, umgerechnet in Vollzeitstellen, insgesamt rund 11.500 Menschen Arbeit. Damit sind sie der zweitgrößte Arbeitgeber im Land“, betont Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard. Krankenhäuser stellen einen äußerst facettenreichen Berufe-Kosmos mit vielen unterschiedlichen und attraktiven Arbeitsplätzen dar: von medizinischer Behandlung, Pflege und Therapie über Labor, Verwaltung, Logistik, Technik und Informationstechnologie bis hin zur Küche und dem sozialen Bereich. Ob Abitur, Studium, Berufsausbildung, mittlere oder einfache Bildungsreife – für alle Bildungsabschlüsse bietet sich in den Krankenhäusern eine breite Palette interessanter und attraktiver Ausbildungen und Berufe. Uwe Zimmer, Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft der Freien Hansestadt Bremen (HBKG), ergänzt: „In vielen Bereichen bilden Krankenhäuser selbst aus, unterhalten eigene Ausbildungsstätten oder beteiligen sich daran. Allein im Pflegeberuf bieten die Krankenhäuser in Bremen und Bremerhaven landesweit 800 Ausbildungsplätze; dazu kommen weitere vor allem in den Bereichen medizinische Assistenz, Verwaltung und Technik. Im Bereich der Pflege planen die Krankenhäuser, die Zahl der Ausbildungsplätze in den nächsten Jahren deutlich zu erhöhen.“

Umfassendes Bild über alle im Krankenhaus vorkommenden Berufe
Im Bremer Krankenhausspiegel informiert ab sofort die neue Rubrik „Karriere im Kranken-haus“, die am 30. September im Beisein der neuen Gesundheitssenatorin der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, über die einzelnen Berufsbilder und Ausbildungsgänge in den Krankenhäusern des Stadtstaates. Ausführlich werden dort die Einsatzgebiete sowie die Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten aller Berufsbilder, die in Bremer und Bremerhavener Krankenhäusern vorkommen, vorgestellt. Interessentinnen und Interessenten, insbesondere vor einer Ausbildungsentscheidung, können sich so ein erstes Bild davon machen, was sie in den einzelnen Berufen erwartet und welche Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten es dort gibt.

Neu: Erste gemeinsame Stellenbörse aller Krankenhäuser eines Bundeslandes
Wer sich – auch außerhalb der bremischen Landesgrenzen – für eine berufliche Tätigkeit oder Ausbildung in einem Bremer oder Bremerhavener Krankenhaus interessiert, kann in einer ganz neu eingerichteten zentralen Stellenbörse auf einen Blick ersehen, welche Häuser im Land Bremen in welchen Berufsfeldern freie Stellen anbieten. Die Stellenbörse ist interaktiv angelegt und bietet Suchmöglichkeiten, Stellenbeschreibungen, Kontaktdaten und direkte Verlinkungen zu den entsprechenden Internet-Seiten der Krankenhäuser. „Der Krankenhausspiegel bietet die erste zentrale Stellenbörse für alle Krankenhäuser im Land Bremen gemein-sam“, so Zimmer. „Das ist unseres Wissens bundesweit einzigartig. Suchende, die sich für einen Job in Bremen oder Bremerhaven interessieren, finden hier alle freien Stellen auf einen Blick – und das nicht nur für Medizin und Pflege, sondern generell für alle Berufe, die es in einem Krankenhaus gibt.“

Hohe Arbeitsplatzsicherheit
Die Krankenhäuser im Land Bremen können im Vergleich zu anderen Branchen bei vielen Aspekten punkten. Sie bieten attraktive Arbeitsplätze in unterschiedlichsten Berufsfeldern sowie Tätigkeiten für alle Bildungsabschlüsse von der einfachen Berufsbildungsreife bis zum Hochschulabschluss. Daniela Wendorff, geschäftsführende Krankenhausdirektorin des Klinikums Bremen-Mitte, betont: „In Zeiten prekärer Arbeitsverhältnisse und Minijobs tragen unbefristete Festanstellungen, die in Krankenhäusern die Regel sind, und die Arbeitsplatzsicherheit zu einer hohen Arbeitgeberattraktivität bei.“

Gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie
Krankenhäuser ermöglichen eine immer bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie und vielfältige Teilzeitmodelle, sie eröffnen darüber hinaus ausgezeichnete Berufs- und Karriere-perspektiven sowie umfangreiche Ausbildungs- und Weiterbildungswege. Tariflöhne mit gesicherter Altersvorsorge und gute Sozialleistungen runden das positive Gesamtbild ab. Nicht zu unterschätzen ist auch, dass die Krankenhäuser über ganz Bremen und Bremerhaven verteilt Arbeitsplätze in Wohnortnähe anbieten; wer sich verändern will, hat jederzeit die Auswahl unter mehreren Arbeitgebern direkt am Ort und findet attraktive Stellenangebote. Gero Knebel, Personal-Chef des DIAKO: „Nicht zuletzt ist aber eines der wichtigsten Argumente für den Arbeitsplatz Krankenhaus eine abwechslungsreiche, verantwortungsvolle und erfüllende Tätigkeit mit Menschen und für Menschen – und das bietet nun wirklich nicht jede Branche!“

Krankenkassen fördern Pflegestellen und Ausbildung in hohem Umfang
Die aktuellen Maßnahmen des Gesundheitsministers zur Förderung von Pflegestellen im Krankenhaus sehen umfangreiche Finanzierungsleistungen durch die Krankenkassen vor. „Wir begrüßen die Initiative der Bremer Krankenhäuser für eine gemeinsame Stellenbörse. Denn je mehr Menschen sich für den Pflegebereich bewerben, umso eher können die zur Verfügung gestellten Gelder abgerufen und sinnvoll eingesetzt werden“, erklärt Dr. Susanne Klein, Leiterin der TK-Landesvertretung Bremen. Darüber hinaus gibt es im Land Bremen eine deutlich erhöhte Finanzierung der neuen übergreifenden Pflegeausbildung durch die Krankenkassen. "Damit leisten wir einen wichtigen Betrag dazu, dass die Pflegeausbildung besser ausgestattet ist und so noch attraktiver für junge Bewerberinnen und Bewerber wird.", so Dr. Klein.

Ausbildung mit besten Perspektiven
Der enge Bezug zu den Patienten sowie die Arbeit im Team mit Pflegekollegen und Ärzten sind auch für den Auszubildenden Lukas Heine vom Klinikum Bremen-Ost wichtige Gründe, warum er sich für die Pflegeausbildung entschieden hat: „Jeder Patient ist individuell, jeder Tag anders und die Ausbildung umfangreich, anspruchsvoll und praxisbezogen. Ich lerne Verantwortung zu übernehmen und habe später beste berufliche Perspektiven.“

Qualitätsergebnisse aus 19 Behandlungsgebieten
Neben der neuen Rubrik „Karriere im Krankenhaus“ präsentiert der Bremer Krankenhausspiegel in ausführlichen Rubriken aufschlussreiche Qualitätsdaten aus 19 besonders häufigen oder komplexen Behandlungsgebieten wie Geburtshilfe, Schlaganfallbehandlung, Brustkrebs-Operationen, Herzchirurgie, Herzschrittmacher-Einsatz, Versorgung von Schwerverletzten oder Altersmedizin in leicht verständlichen Schaubildern. Ergänzt werden sie durch Erläuterungstexte zu den Erkrankungen, Diagnosen und Therapien. Der Bremer Krankenhausspiegel bietet somit umfassende Informations- und Vergleichsmöglichkeiten über die Krankenhäuser in Bremen und Bremerhaven, über ihre Leistungen und ihre Behandlungsqualität.

Weitere Informationen unter: www.bremer-krankenhausspiegel.de.

Pressekontakt:
Frank von Spee, Tel.: 040 / 31 78 64 28
E-Mail: vonspee@bremer-krankenhausspiegel.de