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Solidarisch zeigen Blut spenden

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Aufgrund der Corona-Pandemie ist es in Bremen und ganz Deutschland zu einem Rückgang an Blutspenden von ca. 10% gekommen. Das Bremer Rote Kreuz ruft deshalb dazu auf, in den kommenden Wochen die fünf anstehenden Blutspendetermine verstärkt zu nutzen. Blutspenden werden trotz Corona-Virus weiter täglich benötigt. Auch wenn Operationen in den Kliniken aktuell reduziert werden, kommen Blutpräparate – insbesondere in der Krebstherapie und bei der Notfallversorgung – zum Einsatz. Einzelbestandteile wie Blutplättchen, auf die Patienten z.B. während einer Chemotherapie angewiesen sein können, sind außerdem nur wenige Tage haltbar. Aus diesem Grund ist die laufende Blutspende für die Versorgung der Bevölkerung so wichtig.

Die Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen wurden vom Deutschen Roten Kreuz entsprechen angepasst. Wer gesund und fit ist, kann Blut spenden.

Wie immer gilt: Menschen mit grippalen oder Erkältungs-Symptomen sollen sich gar nicht erst auf den Weg zu einer Blutspendeaktion machen. Die anwesenden Ärzte werden Sie in diesen Fällen nicht zur Spende zulassen. Das gilt auch für Spendewillige, die vom Coronavirus betroffene Risikogebiete bereist haben.

Unter folgendem Link können Sie Spendetermine in Bremen finden. Bitte achten Sie darauf, am Spendetag den Termin zu prüfen, da auch diese Termine der sehr dynamischen Lage unterliegen und sich so kurzfristig ändern können.

DRK Blutspendetermine

Preisverleihung als Bremer Frau des Jahres an Frederike Oberheim

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Überreichung des Preises an Frederike Oberheim (l.)

Der Bremer Frauenausschuss hat den Preis „Frau des Jahres“ an Frederike Oberheim verliehen. Damit setzt der Frauenausschuss ein starkes politisches Zeichen zum internationalen Frauentag. Senatorin Claudia Bernhard gratulierte der Preisträgerin und betont: „Klimawende und Feminismus gehören zusammen. Schon jetzt sind Frauen besonders stark von den Folgen des Klimawandels betroffen. Das liegt vor allem daran, dass sie ärmer sind. Sie haben nicht die Ressourcen, sich zu schützen oder zu fliehen und tragen nach wie vor die Hauptlast für die Sorgearbeit.“
Frederike Oberheim trat in den letzten Monaten als Organisatorin der Bremer „Fridays for future“ Demonstrationen auf und wurde damit zu einem der prägenden Gesichter von FFF in Bremen.

Besuch bei Neue Wege e.V.

Nach ihrem Besuch bei Frauengesundheit in Tenever am Vortag, hat Claudia Bernhard am Donnerstag, 05.03., den Verein Neue Wege e.V. besucht. Dabei wurde sie von Bärbel Reimann, Leiterin Stabstelle Frauen, begleitet. Neue Wege bietet unter anderem für Betroffene von Beziehungsgewalt eine Anlaufstelle. Dabei richtet sich das Angebot sowohl an Personen, die Gewalt erfahren, als auch an Personen, die Gewalt ausüben. „Die Arbeit, die Neue Wege im Bereich der Intervention bei Beziehungsgewalt leistet, ist sehr wertvoll und muss hoch gelobt werden“, so Senatorin Claudia Bernhard. Bärbel Reimann ergänzt: „Leider gibt es weiterhin einen hohen Bedarf an derartigen Unterstützungsangeboten, was die hohen Zahlen der Inanspruchnahme zeigen. Die Angebote von Neue Wege bieten Frauen ein niedrigschwelliges Angebot um einen Weg aus gewaltvollen Situationen finden zu können.“

Senatorin Bernhard besucht Frauengesundheit in Tenever

Im Vorfeld des internationalen Frauentags am 8. März hat Senatorin Claudia Bernhard am Dienstag, 04.03.2020 die Einrichtung von Frauengesundheit Tenever besucht. Dort können sich Frauen aus Tenever und den angrenzenden Stadtteilen nicht nur über Gesundheitsthemen informieren, sondern auch Bewegungsangebote und Gesprächsrunden wahrnehmen. Außerdem wird eine psychosoziale Beratung angeboten. „Seit vielen Jahren stellt Frauengesundheit in Tenever ein wichtiges Angebot im und für den Stadtteil dar. Wir wollen diese Arbeit hervorheben und seine Bedeutung für die Frauenarbeit betonen. Natürlich nicht nur zum internationalen Frauentag, aber zum 8. März besonders“, so Claudia Bernhard.