Sie sind hier:

Fragen und Antworten

, jpg, 9.0 KB

Das neue Coronavirus beschäftigt die Menschen. Sicherlich haben Sie auch schon viel darüber gehört, wir möchten Sie gerne auch mit unseren Informationen versorgen. Täglich aktuelle Informationen finden Sie auch in unseren Pressemitteilungen.

Was ist das Coronoavirus und wo kommt es her?
Das neue Coronavirus SARS-CoV-2 ist erstmals in der Metropole Wuhan in China aufgetreten. Es kann bei Befall Atemwegserkrankungen auslösen und wird von Mensch zu Mensch übertragen.

Welche Symptome ruft das Corona-Virus hervor?
Das Virus kann bei Befall Erkrankungen der Atemwege auslösen. Diese können mit verschiedenen Symptomen einhergehen, wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber. Einige Betroffene leiden auch unter Durchfall. Bei einem Teil der Patient*innen scheint das Virus mit einem schwereren Verlauf einherzugehen und zu Atemproblemen und Lungenentzündung zu führen. Aktuell ist davon auszugehen, dass es nach einer Ansteckung bis zu 14 Tage dauern kann, bis Symptome auftreten. Dieser Zeitraum wird Inkubationszeit genannt.

Wie wird das Coronavirus übertragen?
Das Coronavirus wird von Mensch zu Mensch übertragen. Es sind auch Fälle bekannt, in denen sich Personen bei Betroffenen angesteckt haben, die nur leichte oder unspezifische Symptome gezeigt hatten. Eine Übertragung erfolgt hauptsächlich über Sekrete der Atemwege. Eine Übertragung über unbelebte Oberflächen ist bislang nicht bekannt. Daher erscheint es aktuell unwahrscheinlich, dass das Virus über Oberflächen, die nicht zur direkten Umgebung eines Erkrankten gehören, wie beispielsweise Postsendungen, übertragen werden kann.

Wie kann ich mich schützen?
Die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen zum persönlichen Schutz und zum Schutz von anderen Personen vor der Ansteckung mit Erregern von Atemwegsinfektionen sind die korrekte Husten- und Nies-Etikette. Das bedeutet, dass in ein wegwerfbares Taschentuch gehustet oder genießt werden sollte und das benutzte Taschentuch danach sofort entsorgt werden sollte. Wenn Sie kein Taschentuch zur Hand haben, husten oder niesen Sie nicht in Ihre Hände, sondern in die Ellenbeuge. Regelmäßiges Händewaschen mit Seife und das Abstandhalten (ca. 1 bis 2 Meter) von krankheitsverdächtigen Personen sind außerdem wichtig. Diese Maßnahmen sind in Anbetracht der aktuellen Grippewelle aber überall und jederzeit angeraten. Weitere Informationen dazu finden Sie auch auf dem beiliegenden Informationsblatt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Aktuell gibt es leider noch keinen Impfstoff gegen das Coronavirus.

Welche Maßnahmen sind nicht effektiv?
Für das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes existieren keine hinreichenden Belege. Außerdem kann das Tragen einer solchen Maske ein falsches Sicherheitsgefühl vermitteln. Wichtiger und ausreichend sind die oben genannten Hygieneregeln. Auch der dauerhafte Einsatz von Desinfektionsmitteln, auch auf Oberflächen, ist nicht nötig. Wenn Sie nicht regelmäßig Händewaschen können, kann auf die Verwendung von Händedesinfektionsmittel zurückgegriffen werden.

Das Robert-Koch-Institut zum Tragen von Masken:
(Stand: 01.04.2020)
Durch einen Mund-Nasen-Schutz (MNS) oder bei der gegenwärtigen Knappheit eine textile Barriere im Sinne eines MNS (sogenannte community mask oder Behelfsmaske) können Tröpfchen, die man z.B. beim Sprechen, Husten oder Niesen ausstößt, abgefangen werden.Das Risiko, eine andere Person durch Husten, Niesen oder Sprechen anzustecken, kann so verringert werden (Fremdschutz).Hingegen gibt es keine hinreichenden Belege dafür, dass ein MNS oder eine Behelfsmaske einen selbst vor einer Ansteckung durch andere schützt (Eigenschutz). Es ist zu vermuten, dass auch Behelfsmasken das Risiko verringern können, andere anzustecken, weil sie die Geschwindigkeit der Tröpfchen, die durch Husten, Niesen oder Sprechen entstehen, reduzieren können. Eine solche Schutzwirkung ist bisher nicht wissenschaftlich belegt.

Zum kompletten Artikel des RKI zum Thema Masken geht es hier:
RKI-Mund-Nasen-Schutz in der Öffentlichkeit

Wie soll ich vorgehen, wenn ich Symptome zeige?
Sollten Sie bei sich Krankheitssymptome feststellen, melden Sie sich zur weiteren Abklärung zunächst telefonisch bei Ihrem Hausarzt oder Ihrer Ärztin. Außerhalb der regulären Sprechzeiten können Sie sich an den ärztlichen Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung der Freien Hansestadt Bremen wenden (Telefon 116 117).

Corona-Ambulanz: Zentrale Anlaufstelle für Patientinnen und Patienten mit Überweisungsschein
Corona-Ambulanz

Hilfreiche Informationen der Bremer Hausärztekammer zum Umgang mit dem Coronavirus

Dienstag 24. März

Unter den folgenden Links finden Sie Informationen der Bremer Hausärztekammer.

Besuchsregeln für Zuhause (pdf, 56.9 KB)

Das hilft bei Fieberhaften Infekten (pdf, 127.8 KB)

Coronavirus erkrankt: Was nun? (pdf, 106.8 KB)

Handlungsideen für Praxen in Pandemie-Situation (pdf, 128.4 KB)