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Gentechnik

Kaum ein Thema bewegt heutzutage die Bürgerinnen und Bürger mehr als die Chancen und Risiken, die mit der Anwendung von Gen- bzw. Biotechnik verbunden sind oder sein können.
Gentechnische Methoden in den biologischen und medizinischen Wissenschaften sowie in der biotechnologischen Verfahrensentwicklung haben sich zunehmend etabliert. Den Umgang mit gentechnisch veränderten Organismen regelt das Gentechnikgesetz.
Nach dem Gentechnikgesetz dürfen gentechnische Arbeiten nur in gentechnischen Anlagen durchgeführt werden. Die Errichtung und der Betrieb einer gentechnischen Anlage sowie die geplanten gentechnischen Arbeiten müssen bei der zuständigen Behörde angemeldet bzw. genehmigt werden. Für Anzeigen / Anmeldung / Genehmigung bzw. Überwachung gentechnischer Arbeiten und Anlagen ist Bremen und Bremerhaven ist die Gewerbeaufsicht des Landes Bremen zuständig.
Gemäß ihrem Gefährdungspotential werden gentechnische Arbeiten in vier Sicherheitsstufen eingeteilt: S1: kein, S2: geringes, S3: mäßiges, S4: hohes Risiko für Mensch und Umwelt. Für jede Sicherheitsstufe sind eine Reihe technischer, baulicher, organisatorischer und biologischer Sicherheitsmassnahmen vorgeschrieben, um den Kontakt der verwendeten gentechnisch veränderten Organismen mit Menschen und der Umwelt zu verhindern bzw. zu begrenzen.
In Bremen und Bremerhaven sind über 25 gentechnische Anlagen angemeldet bzw. genehmigt. Wie auch im übrigen Bundesgebiet finden überwiegend Arbeiten der Sicherheitsstufe 1 (kein Risiko für Mensch und Umwelt) statt. Der größere Teil der Anlagen wird zu Forschungszwecken betrieben, aber auch Anlagen zur gewerblichen Nutzung wurden angemeldet.
Weitere Informationen gibt die Liste der gentechnische Anlagen im Land Bremen.
Übersicht gentechnischer Anlagen in Bremen/Bremerhaven (Stand 2014)

Links aus dem Bereich - Vollzug des Gentechnik-Gesetzes -