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Verbraucherschutz im Land Bremen: Sicherheit für Bürgerinnen und

Deckblatt des Jahresberichtes Verbraucherschutz 2017, PNG, 55.4 KB
Jahresbericht Verbraucherschutz 2017

Verbraucherinnen und Verbraucher im Land Bremen können sich auf ein gut funktionierendes Kontrollsystem verlassen. Die Palette der Themen, mit denen sich die Überwachungsbehörde, das Untersuchungsamt und das Ressort beschäftigen, ist vielfältig. Das zeigt sich auch in diesem Jahr wieder im Jahresbericht 2017 zum Verbraucherschutz.

Im Bericht sind die Ergebnisse zusammengestellt, die die Kontrollen durch die Lebensmittelüberwachungs-, Tierschutz- und Veterinärdienste des Landes Bremen (LMTVet) und des Landesuntersuchungsamtes für Chemie, Hygiene und Veterinärmedizin (LUA) in Zusammenarbeit mit dem Fachreferat bei der Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz ergaben. Der Jahresbericht umfasst die Bereiche Lebensmittel, Futtermittel, Tiergesundheit, Tierschutz, Pflanzen, Grenzkontrolle, Wasser, Wirtschaftlicher Verbraucherschutz und Hafenärztlicher Dienst.

Senatorin Prof. Dr. Eva Quante-Brandt: „Der Bericht zeigt, wie vielfältig wir in Bremen aufgestellt sind. Der gemeinsame Jahresbericht der Ämter macht deutlich: Durch das Ineinandergreifen der risikoorientierten amtlichen Kontrollen in den Bereichen Lebensmittel, Futtermittel, Tiergesundheit, Tierschutz, Pflanzen, Grenzkontrolle und Hafenärztlicher Dienst kann gesundheitlicher Verbraucherschutz gewährleistet werden.“

Ein effektiver Verbraucherschutz setzt einen risikoorientierten Ansatz voraus, der sich auch im Jahresbericht widerspiegelt. Risikoorientiert bedeutet, dass Kontrollen vorwiegend
dort stattfinden sollen, wo ein erhöhtes Risiko vermutet wird. Produkte, die besonders anfällig sind (zum Beispiel leicht verderbliche Lebensmittel) oder Betriebe, bei denen es schon Beanstandungen gab, werden häufiger kontrolliert.

Hier einige Beispiele aus dem Bereich Lebensmittelüberwachung:

Im Rahmen der Lebensmittelüberwachung wurden insgesamt 2796 Betriebe im Land Bremen wurden kontrolliert. In 1547 der kontrollierten Betriebe wurden Mängel festgestellt. Die meisten betrafen bauliche Mängel oder Mängel in der Personalhygiene, Mängel im Eigenkontrollsystem und Kennzeichnungsmängel.

Antibiotikaresistenzen bei Keimen nehmen weltweit zu. Auf europäischer und nationaler Ebene sind deswegen eine Reihe von Aktionen zur Aufklärung mit dieser Fragestellung initiiert worden. Als eine wichtige Einlassstelle von Fischereierzeugnissen aus Drittländern in Deutschland, hat Bremen in den letzten 3 Jahren intensiv resistente Keine in Garnelen aus Aquakulturen untersucht. Die Betrachtungen aus den letzten 3 Jahren hat ergeben, dass Black Tiger Garnelen sehr viel häufiger Träger dieser Keime sind. Dabei konnten bei den untersuchten Proben zwischen den Herkunftsländern erhebliche Unterschiede festgestellt werden.

Jahresbericht Verbraucherschutz 2017 (pdf, 3.9 MB)