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Hintergrund & Zielsetzung

Die Wissenschaftsregion Norddeutschland ist gekennzeichnet durch eine vielfältige Hochschullandschaft und fachlich breit gefächerte außeruniversitäre Forschungsein-richtungen mit hoher Innovationskraft, Exzellenz in der Forschung und einem breiten Angebot in Lehre und Weiterbildung. Ein besonderes Merkmal des norddeutschen Wissenschaftsraumes ist dabei die fächerübergreifende und länderüberschreitende Kooperation von wissenschaftlichen Einrichtungen.

Norddeutsche Kooperationen in der Wissenschaft finden auf vielen Ebenen in Forschung, Lehre oder bei Forschungsinfrastrukturen statt und sind oft sehr erfolgreich und beispielgebend. Um erfolgreiche norddeutsche Kooperationen in der Wissenschaft zu würdigen und über die Ländergrenzen hinaus sichtbar zu machen und innovative kooperative Forschungsideen zu fördern, wird von den Ländern der Norddeutschen Wissenschaftsministerkonferenz ein Kooperationspreis für die Wissenschaft ausgelobt.

Adressatenkreis

Die Wettbewerbsausschreibung richtet sich etablierte länderübergreifende Kooperationsprojekte und innovative Forschungsideen in der Wissenschaft. Die beteiligten Projektpartner sollen aus Norddeutschland sein: staatliche und private Hochschulen, außeruniversitäre Wissenschaftseinrichtungen, sonstige Einrichtungen des Wissenschaftsbereichs und Unternehmen. Projektpartner, die nicht aus Norddeutschland stammen, sind möglich. Die Projekte müssen Beteiligte aus mindestens zwei norddeutschen Ländern ausweisen, darunter einen Projektbeteiligten aus einer staatlichen norddeutschen Hochschule.

Wettbewerbsbeiträge können nur von staatlichen norddeutschen Hochschulen eingereicht werden. Bei einer Projektbeteiligung von zwei oder mehreren norddeutschen Hochschulen ist der Wettbewerbsbeitrag von einer Hochschule federführend einzureichen.

Verfahren

Der Preis wird gemeinsam von den Wissenschaftsministerien der Länder Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, der Freien Hansestadt Bremen und der Freien und Hansestadt Hamburg vergeben. Der Wettbewerb wird in zweijährigem Turnus ausgetragen. Das Preisverfahren und die Preisverleihung werden jeweils durch ein Bundesland ausgerichtet, stellvertretend für die am Wissenschaftspreis beteiligten fünf norddeutschen Länder. Ausrichter des Preises im Jahr 2018 ist das Land Bremen.

Preis

Der Norddeutsche Wissenschaftspreis ist mit 250.000 Euro dotiert. Es können bis zu drei Wettbewerbsbeiträge prämiert werden, wobei für den Wettbewerbsgewinner mindestens 125.000 Euro vorgesehen sind.

Das Preisgeld geht an die Hochschule, die federführend den Wettbewerbsbeitrag für ein ausgezeichnetes Projekt eingereicht hat. Die Verwendung des Preisgeldes soll zugunsten der Projektbeteiligten erfolgen.

Die Preisverleihung ist für Ende November 2018 in Bremen geplant.