Sie sind hier:

Antrag auf Apothekenbetriebserlaubnis

Wer eine Apotheke eröffnen möchte, bedarf laut Apothekengesetz einer Erlaubnis durch die zuständige Landesbehörde. Für das Land Bremen ist hier das Referat 44 (Pharmazie, Umwelthygiene und Toxikologie) zuständig. Ein Merkblatt zu den einzureichenden Unterlagen finden Sie weiter unten.

Der Antrag sollte spätestens 6 Wochen vor geplanter Eröffnung gestellt werden.
Bitte beachten Sie bei Neueröffnungen, dass eine Abnahmebesichtigung der Apothekenbetriebsräume im Vorhinein notwendig ist.

Möchten Sie die Apotheke als offene Handelsgesellschaft (OHG) betreiben, ist zusätzlich der Gesellschaftervertrag einzureichen.

Die Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz
Referat 44: Pharmazie, Umwelthygiene und Toxikologie
z.Hd. Herrn Deppe
Contrescarpe 72
28195 Bremen

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte schriftlich an pharmazie@gesundheit.bremen.de.

Merkblatt für den Antrag auf Erteilung einer Apothekenerlaubnis (pdf, 599.1 KB)

Ein Apotheker darf laut Apothekengesetz neben seiner Hauptapotheke bis zu 3 Filialapotheken betreiben. Für die Filialapotheken muss er einen verantwortlichen Apotheker als Filialleitung benennen. Ein Wechsel der Filialleitung ist mindestens 2 Wochen vorher anzuzeigen. Hierfür sind folgende Unterlagen einzureichen:

  • Schriftliche Benennung der Filialleitung (Vordruck Anlage 3 des Merkblattes zum Antrag auf Betriebserlaubnis)
  • Nachweis der Approbation der Filialleitung in Kopie
  • Kopie des Personalausweises der Filialleitung
  • Arbeitsvertrag der Filialleitung in Kopie
  • Nachweis der Tätigkeit als Apotheker:in der Filialleitung, z.B. in Form eines Lebenslaufs

Die Unterlagen senden Sie bitte an

Die Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz
Referat 44, z.Hd. Herrn Deppe
Contrescarpe 72
28195 Bremen

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte schriftlich an pharmazie@gesundheit.bremen.de

Werden an den Apothekenbetriebsräumen wesentliche Veränderungen in Größe und Lage vorgenommen, ist dies nach § 4 Abs. 6 Apothekenbetriebsordnung der zuständigen Behörde vorher anzuzeigen. Dies gilt auch für wesentliche Veränderung der Ausstattung oder der Nutzung der Betriebsräume.

Eine formlose Erklärung über Art und Ausmaß des Umbaus unter Beifügung der aktualisierten Grundrisse senden Sie bitte an:

Die Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz
Referat 44, z. Hd. Johannes Deppe
Contrescarpe 72
28195 Bremen

Weitere Unterlagen werden bei Bedarf angefordert.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte schriftlich an: pharmazie@gesundheit.bremen.de

Vor Aufnahme der Heimversorgung muss der Versorgungsvertrag zwischen Apotheke und Heim von der zuständigen Behörde genehmigt werden. Den formlosen Antrag auf Genehmigung richten Sie bitte an:

Die Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz
Referat 44, z.Hd. Herrn Deppe
Contrescarpe 72
28195 Bremen.

Bitte senden Sie den Versorgungsvertrag in zweifacher Ausführung zu. Bei einer Versorgung des Heims durch mehrere Apotheken sind Angaben zu Abgrenzung der jeweiligen Aufgaben im Vertrag erforderlich. Unterlagen, die die Kündigung des bisherigen Versorgungsvertrags belegen, sind andernfalls vorzulegen.
Bitte informieren Sie uns auch darüber, ob das Heim neu errichtet wurde.
Bei einem Inhaberwechsel der Apotheke ist eine neue Genehmigung einzuholen.

Hinweise:

  • Die Versorgung ist vor Aufnahme der Tätigkeit anzuzeigen.
  • Nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen sind unverzüglich anzuzeigen.
  • Die Beendigung der Versorgung ist ebenfalls anzuzeigen.

Die Genehmigung ist kostenpflichtig gemäß der aktuellen bremischen Gesundheits-Kostenverordnung (GesundKostV).

Vor Aufnahme der Krankenhausversorgung muss der Versorgungsvertrag zwischen Apotheke und Krankenhaus von der zuständigen Behörde genehmigt werden. Den formlosen Antrag auf Genehmigung richten Sie bitte an:

Die Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz
Referat 44, z.Hd. Herrn Deppe
Contrescarpe 72
28195 Bremen.

Bitte senden Sie den Versorgungsvertrag in zweifacher Ausführung zu.

Die Genehmigung ist kostenpflichtig gemäß der aktuellen bremischen Gesundheits-Kostenverordnung (GesundKostV).