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Gegenprobensachverständige

Gefäß mit grüner Flüssigkeit auf einem Tisch, jpg, 14.7 KB

Bei der Entnahme von Proben ist die amtliche Überwachung nach § 43 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches (LFGB) verpflichtet, einen Teil der Probe oder eine zweite Probe zurückzulassen, um dem Hersteller eine Gegenanalyse zu ermöglichen. Die Gegenanalyse muss von einem nach der Verordnung über die Zulassung privater Gegenprobensachverständiger und über Regelungen für amtliche Gegenproben (GPV) zugelassenen privaten Sachverständigen durchgeführt werden.

Um als privater Sachverständiger, berechtigt die von der amtlichen Lebensmittelüberwachung nach der Probenahme zurückgelassene Gegenprobe zu untersuchen, ist eine Zulassung notwendig.

Die Voraussetzungen für die Zulassung sind in der Verordnung über die Zulassung privater Gegenprobensachverständiger und über Regelungen für amtliche Gegenproben sowie zur Änderung der Gegenprobensachverständigen-Prüflaboratorienverordnung vom 11. August 2009 (BGBl. I S. 2852) in Verbindung mit dem Gegenprobenerlass der Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales vom 23. September 2009 geregelt.

Die Sachverständigen müssen die in ihrem jeweiligen Fachgebiet erforderliche Ausbildung aufweisen und eine praktische Tätigkeit von zwei Jahren auf diesem Fachgebiet erbracht haben. Neben ihrer fachlichen Kompetenz müssen die Antragsteller nachweisen können, dass sie über ein zur sachgerechten Durchführung der Untersuchung geeignetes Prüflaboratorium verfügen.

Die für einen Antrag erforderlichen Formulare finden sie hier.

Eine bundesweite Liste der zugelassen Gegenprobensachverständigen finden Sie hier.